Der Haftbefehlt: Beliebt bei Staatsanwaltschaft und im Inkasso

Vielfach setzen Gläubiger in der Zwangsvollstreckung den Haftbefehl als Druckmittel gegen den Schuldner ein, um eine Ratenzahlungsvereinbarung zu erhalten. Anträge fallen dann oft so aus: Der Gerichtsvollzieher wird unter der Bedingung beauftragt, von der Verhaftung des Schuldners dann abzusehen, wenn der Schuldner bestimmte Teilbeträge auf die titulierte Forderung zahlt.

ACHTUNG: Machen Sie als Gläubiger (oft aus Kostengründen) nur eine Teilforderung geltend und bezahlt der Schuldner diese, verliert der Haftbefehl seine Wirkung; der Haftbefehl ist dann verbraucht und kann nicht weiter vollstreckt werden!

Verschiedentlich wird allerdings die ratenweise Beitreibung als unzulässiges Druckmittel von Gerichten abgelehnt. Hier zahlt sich Erfahrung aus, bei welchem Gericht ein solches Vorgehen akzeptiert und bei welchem es abgeleht wird. Ablehnende Gerichte sehen darin eine unzulässige Rechtsausübung aus Mißbrauchsgesichtspunkten.

Haben Sie Fragen zum Inkasso? Bitte rufen Sie uns an: (0 69) 95 92 91 91-0 oder mailen Sie uns: fragen@recht-hilfreich.de. (Weitere Kontaktdaten im Impressum: www.recht-hilfreich.de/impressum). Wir helfen gerne!

Ihr
RA Uwe Martens

elixir rechtsanwälte | martens & partner
RA Uwe Martens
(0 69) 95 92 91 91-0

Share

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ANTI-SPAM-FRAGE: