Haftung für einen Sturz des Patienten aus dem Bett

Obhuts- und Verkehrssicherungspflichten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sind immer wieder Thema von Gerichtsentscheidungen. Dabei gehört es selbstverständlich zu den Pflichten jeder Anstalt, Patienten vor vermeidbaren Schädigungen zu bewahren. Die Gerichtsentscheidungen zu diesem Thema sind leider selten einheitlich und sehr von Einzelfallentscheidungen geprägt, was zu großer Verunsicherung führen kann.

Große Probleme bereitet dabei immer wieder die Frage des Mitverschuldens von Patienten. Im vorliegenden Fall war die Patientin aus dem Bett gestürzt, weil die Pflegekraft das Bett auf die falsche Höhe eingestellt hatte. Das Gericht hat entschieden, dass die Patientin nach dem 14 Tag in der Pflegeeinrichtung ein Gefühl für die Höhe des Bettes hätte entwickeln müssen und ließ das Verschulden der Pflegekraft vollständig hinter dem Mitverschulden der Patientin zurücktreten.

Welche Aufwendungen und Maßnahmen die Rechtsprechung fordert, um mit einem vernünftigen personellen und finanziellen Aufwand Maßnahmen zum Schutz von Patienten zu realisieren, erfahren Sie bei uns. Rufen Sie uns an!

Ihr Rechtsanwalt Florian Schuh

elixir rechtsanwälte | martens & partner
Frankfurt am Main, Tel.: (069) 95 92 91 91 0
fragen@recht-hilfreich.de

Share

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ANTI-SPAM-FRAGE: