Immer neue Steuer-CDs – Selbstanzeige leicht gemacht?

Das Bundesfinanzministerium hat jetzt wieder den erneuten Ankauf von Daten deutscher Steuersünder bestätigt. Demnach erwarb das Land NRW in Abstimmung mit der Bundesregierung eine Steuer-CD. Betroffen sind dieses mal wohl etwa 3.000 Kunden der Großbank HSBC in Luxemburg.

Wie auch schon zu Zeiten der Steuer-CD aus der Schweiz fragen uns unsere Mandanten nach den Möglichkeiten und Voraussetzungen einer Selbstanzeige. Hierbei kommen durchaus auch Konstellationen vor, nach denen gar keine Steuerhinterziehungsabsicht vorliegt und dennoch an eine Selbstanzeige zu denken ist. So betreuten wir einen Psychater, dessen Mutter für ihn ein Konto in der Schweiz geführt hatte, welches jedoch erst viele Jahre nach dem Tod der Mutter zum Vorschein kam. Dennoch musste unser Mandant fürchten für nicht bezahlte Steuern selbst in die Haftung genommen zu werden.

Offtmals können Sie nur durch eine Selbstanzeige Straffreiheit erlangen. Die strafbefreiende Selbstanzeige nach § 371 der Abgabenordnung (AO) schafft eine Möglichkeit, unter ganz bestimmten Voraussetzungen nicht strafrechtlich belangt zu  werden.

Hierzu ist es erforderlich, dem Finanzamt das Steuerdelikt nachvollziehbar zu offenbaren und die hinterzogenen Steuern innerhalb einer Frist nachzuzahlen. Die Tat darf jedoch noch nicht entdeckt worden sein. Um eine Selbstanzeige zu erstellen, die auch wirklich zu Straffreiheit führen kann, gilt es einige wichtige Punkte zu beachten. Sie sollten sich daher unbedingt professionelle Hilfe bei der Erstellung holen.

Wir beantworten Ihnen gerne all Ihre Fragen und unterstützen Sie bei der Erstellung einer Selbstanzeige.

Ihr Rechtsanwalt Florian Schuh

elixir rechtsanwälte | martens & partner
Frankfurt am Main, Tel.: (069) 95 92 91 91 0
fragen@recht-hilfreich.de

 

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