Methode von Privater Krankenkasse, Arztrechnungen nicht zu bezahlen, weil Diagnose und Therapie vom Arzt fehlerhaft?

Mal wieder ein typischer Versicherungsfall, der uns heute frisch erreichte:

Unser Mandant litt an Borreliose, diagnostiziert und therapiert durch einen Arzt, der sich allerdings nicht nur auf die rein schulmedizinischen Methoden beschränkt. Im Ganzen entstanden unserem Mandanten Behandlungskosten (Labor, ärztliche Befunde, Therapie, Diagnose, Behandlung usw.) innerhalb von drei Jahren in Höhe von ca. 15.000,00 EUR. Nun will die private Krankenkasse unseres Mandanten diese Kosten nicht tragen. Die Argumentation ist schlicht: Die teure Therapie wäre nicht erforderlich gewesen. Es sei fehlerhaft diagnostiziert worden und eine Borreliose läge nicht vor. Diese Erkenntnisse konnte die Krankenkasse allein aus der Aktenlage (hört, hört) gewinnen. Kein Versicherungsarzt hat den Mandanten jemals angeschaut oder gar untersucht. Die Zahlungsverweigerung bleibt trotzdem. Der behandelnde Arzt spricht von einer allseits bekannten „schlechten Erstattungsmoral“ genau dieser privaten Krankenkassenversicherung, der Mandant gar von systematischer Methode der Krankenkasse, nicht zahlen zu wollen. Die Krankenkasse sieht sich dem Abrechnungswahn eines Arztes ausgesetzt, der mangels Nachweis nicht gerechtfertigt sei. Es läge bei dem Mandanten ein rein psychisches Problem, aber keine Borreliose vor.

Wer hat Recht? Wir werden in die Tiefe gehen und zu gegebener Zeit berichten.

Haben Sie Fragen zum Krankenkassenrecht, Medizin- oder Arztrecht? Rufen Sie uns einfach an oder mailen Sie uns! Wir beraten Sie wirklich gerne! Getreu dem Credo: Unser Einsatz ist Ihr Gewinn! Telefon: (0 69) 95 92 91 91-0 oder mailen Sie uns: fragen@recht-hilfreich.de.

Ihr
RA Uwe Martens

elixir rechtsanwälte | martens & partner
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