Ausbildungsvergütung oft zu niedrig. Eine Nachforderung kann sich lohnen!

Der in der Ausbildung bezahlte Lohn ist oftmals zu niedrig. Allzugerne bedienen sich Arbeitgeber Auszubildenden, um teure Arbeitnehmerkosten einzusparen. So geschehen auch in einem norddeutschen Krankenhaus:

http://jugend.weser-ems.verdi.de/aktuell/data/reinhardnieterflyer.pdf

Der Streit geht nun schon seit Jahren. Wo die Gewerkschaft nicht weiterkommt, half der Gang zum Anwalt. So konnten wir zahlreichen ehemaligen Auszubildenden helfen, eine Nachzahlung in nicht unerheblicher Höhe zu bekommen.

Was Ihnen wirklich zusteht, erfahren Sie durch einen Vergleich zu anderen Betrieben im Umfeld. Auch der Blick in entsprechende tarifvertragliche Regelungen kann sich lohnen. Der Tariflohn gilt stets als angemessen. Dies gilt auch dann, wenn für einen selbst kein Tarifvertrag Anwendung findet. Wird der übliche Lohn unangemessen unterschritten, muss der Arbeitgeber bis zum Tariflohn nachzahlen.

So standen nach unserer Rechtsauffassung den Auszubildenden des o.g. Krankenhauses nach drei Jahren Ausbildung noch etwa 7.800,00 € Lohn und Zusatzleistungen sowie etwa 900,00 € Zinsen zu. Zu einem Urteil kam es jedoch nicht, da wir uns mit dem Arbeitgeber auf eine Nachzahlung einigen konnten. Zu dieser Jahreszeit ein schönes Weihnachtsgeld für unsere Mandanten, zumal viele überhaupt nicht mit einer Nachzahlung gerechnet hätten.

Haben Sie auch das Gefühl, Sie werden in Ihrer Ausbildung zu schlecht bezahlt? Wir beraten Sie gerne. Rufen Sie uns an!

Ihr Rechtsanwalt Florian Schuh

elixir rechtsanwälte | martens & partner
Tel.: (069) 95 92 91 91 0
fragen@recht-hilfreich.de

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Ein Gedanke zu „Ausbildungsvergütung oft zu niedrig. Eine Nachforderung kann sich lohnen!

  1. Nunja, generell erfahren die Bewerber und Bewerberinnen um einen Ausbildungsplatz im Bewerbungsgespräch auch die Staffelung der Ausbildungsvergütung (überlicherweise tun das die ausbildenden Unternehmen selbst oder der Bewerber oder die Bewerberin fragen während des Gespräches nach).

    Was die Mindestlohndiskussion in Deutschland angeht, sind das eher plakative und reisserische Politikinhalte und Schlangenfängerei. Das die Einführung eines Mindestlohns von der human Seite etwas lobenswertes ist, weiss eigentlich jeder, nur bei der bundesweiten Umsetzung dürfe das eine oder andere Unternehmen damit seine Probleme haben. Am Ende trifft das sowieso wieder einen: den Arbeitnehmer.

    Generell gilt: Wer seine Ausbildung ohne größere Zwischenfälle hinter sich bringen möchte, sollte keinesfalls einen Prozess mit seinem Arbeitgeber führen, wenn es um das Thema Vergütung oder gar Rückvergütung ist (ausgenommen, es handelt sich um Tätigkeiten/Aufgaben, die keinesfalls dem Ausbildungsrahmen entsprechen und einer Regelmäßigkeit unterliegen).

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