11.11.11: Alles Narren, die heiraten? Oder: Wie Sie trotz Ehe die Liebe erhalten – ein Anwaltstipp

Das leicht zu merkende Datum, 11.11.11, hat weniger Hochzeitspaare in die Standesämter gelockt als zunächst vermutet. Das hängt wohl weniger mit dem närrischen Datum als vielmehr mit dem erwartungsgemäß tristen Novemberwetter zusammen. Nassem Nicolas Taleb wundert sich ja ohnehin in seinem Bestseller-Buch „Schwarzer Schwan“ darüber, daß überhaupt noch geheiratet wird, wo doch jeder Mann und jede Frau die Entwicklung aus den offiziellen Scheidungsstatistiken herauslesen kann. Kurzum: Das statistische Bundesamt Deutschland verrät uns, was die Entwicklung über die Jahre zeigt: die Scheidung und weniger die Hochzeit liegt im Trend. Noch überwiegt allerdings (in absoluten Zahlen) die Anzahl der Eheschließungen – und hoffentlich nicht nur wegen der tollen Feiern.

Familienrechtlich gesehen ist Heiraten eine primär wirtschaftliche Frage. Nein, wir schauen natürlich nicht nur auf die Hochzeit aus Gründen der Einkommenserhöhung. Abgesehen von den Fragen des Sorgerechts bei Kindern, rankt sich im Familienrecht aber tatsächlich mehr oder minder alles um das liebe Geld: Unterhaltspflichten in den unterschiedlichsten Ausgestaltungen, Zugewinnausgleich, Vermögensveräußerung im Ganzen, Versorgungsausgleich und so weiter. Jeder, der sich dessen wirklich bewußt wird, handelt bei der Eheschließung wie bei Geschäftsabschlüssen: Es wird ein Vertrag geschlossen, denn Verträge sind zum Vertragen da. Im konkreten Fall selbstredend ein Ehevertrag. Eine schöne und kostenlose Übersicht zu den Überlegungen zum Ehevertrag (samt Muster) – leider schon etwas veraltet – gibt Notar Professor Dr. Limmer, Würzburg. Er kommt – an anderer Stelle – zu dem Ergebnis, daß der einzig richtige Güterstand in der Ehe die Zugewinngemeinschaft ist (allerdings modifiziert). Genau diesen Gedanken verfolgen auch wir in unserer Beratungspraxis bei der Gestaltung von Eheverträgen. Individuell gehen wir die familiäre Situation (einschließlich der Schwiegermutterfragen ;-)) durch und lösen die juristisch-wirtschaftlichen Fragen der Ehe so einvernehmlich auf, daß einem lebenslangen Glück nichts mehr im Weg stehen dürfte.

Quintessenz:
Lassen Sie sich unbedingt familienrechtlich und ehevertraglich beraten, vor der Hochzeit genauso wie nach der Eheschließung und selbst noch nach vielen, vielen Ehejahren! (Notfalls halt auch noch kurz vor der Scheidung – das spart für beide erheblich Kosten!)

Haben Sie Fragen zum Ehe- und Familienrecht? Rufen Sie uns einfach an oder mailen Sie uns! Wir beraten Sie wirklich gerne! Getreu dem Credo: Unser Einsatz ist Ihr Gewinn! Telefon: (0 69) 95 92 91 91-0 oder mailen Sie uns: fragen@recht-hilfreich.de.

Ihr
RA Uwe Martens

elixir rechtsanwälte | martens & partner
(0 69) 95 92 91 91-0

 

 

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