Aufklärung über das Risiko einer medizinisch notwendigen Blutentnahme im Gegensatz zur Blutspende

Das Landgericht Heidelberg hat entschieden, dass vor der Durchführung einer medizinisch indizierten Blutentnahme es – anders als im Fall einer fremdnützigen Blutspende – keiner Aufklärung des Patienten über das Risiko einer Nervenirritation durch die eingeführte Nadel bedarf.

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Aufklärungspflichten in der Zahnheilkunde

Ebenso wie medizinische Eingriffe sind auch die des Zahnarztes tatbestandliche vorsätzliche Körperverletzungen, welche als solche nur dann nicht straf- und zivilrechtlich verfolgt werden können, wenn eine Einwilligung des Patienten vorliegt. Regelmäßig ist diese aber nur dann wirksam, wenn der Patient durch den Arzt über die Risiken des Eingriffs umfassend aufgeklärt wurde. Man unterscheidet dabei grundlegend zwischen der sogenannten Sicherheits- oder therapeutischen Aufklärung einerseits und der Eingriffs- und Risikoaufklärung andererseits.

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