Ein Kampf mit dem Fiskus kann sich lohnen – Nutzen Sie die Finanzgerichte, um Ihre Steuervorteile durchzusetzen

Wir predigen das schon eine Weile: Eine gerichtliche Auseinandersetzung mit dem Fiskus in Steuerangelegenheiten kann sich lohnen – für Sie persönlich und für alle übrigen Steuerbürger, die sich für Ihre Rechte einsetzen wollen. Die FAZ wird noch deutlicher: Auch ein verlorener Steuerprozess kann ein Gewinn sein. Na denn: Auf in den Kampf.

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Wegen der Steuererklärung beim Finanzamt

Auf dem Finanzamt:

„Ich möchte augenblicklich zu dem Herrn, der meine Steuererklärung bearbeitet hat.“

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Gründung eines Ärztezentrums für Fachärzte – mit Rotationsprinzip und Kostenbeteiligung

Spannende Aufgabe heute von unseren neuen Mandanten, einem Arzt und seiner Lebensgefährtin. Gemeinsam planen sie ein „medizinisches / ärztliches Zentrum“ in einer gehobenen Gegend, in welchem verschiedene Fachärzte ihre Dienste in Rotation ausschließlich für Privatpatienten anbieten sollen. Vermieter und Betreiber werden unsere Mandanten sein. Die Räumlichkeiten sollen tagesweise vergeben werden. Von den durch die Fachärzte eingenommenen Gebühren, sollen unseren Mandanten bestimmte Prozentpunkte an Kostenanteil zustehen. Die Mandanten planen, zumindest einen Sockelbetrag pro Kollege und Monat ansetzen zu wollen. Daher wünschen sie auch die Abrechnung für die ärztlichen Kollegen zu übernehmen und durchzuführen. Die Fragen an uns betrafen die Rechtsformwahl, die Fragen zur Gewerbesteuer, die Rechtsgestaltung zu den („einmietenden“) Ärzten sowie Klärung der Möglichkeiten der Abrechnungsübernahme / des Inkassos für die Kollegen.

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Falle für Selbständige: Gesetzliche Krankenversicherung senkt Kosten in Krise nur, wenn aktuelle Steuerbescheide vorliegen

Nadine S. ist gelernte Konditorin mit Meisterprüfung und zusammen mit einem Kollegen, einem Bäckermeister, selbständig mit einer Bäckerei. Sie betreiben rund zwanzig Filialen, allerdings momentan mehr schlecht als recht. Früher waren die Umsätze und die Gewinne noch gut, jetzt belasten Personal- und Mietkosten die Firma über Maßen. Seit letztem Jahr muß Nadine privat zuschießen, weil sie momentan nur Verluste erwirtschaften. Die Stimmung ist folglich im Keller. Es muß an jeder Ecke und jedem Ende gespart werden. Inzwischen forstet Nadine auch die privaten Ausgaben durch und mußte dabei die doch beachtlichen monatlichen Krankenkassenzahlungen an die BKK entdecken. Auf Bitte von Nadine die Beiträge zu senken, weil sie momentan nichts verdiene, reagierte die BKK trocken, daß zur Glaubhaftmachung der letzte Einkommenssteuerbescheid (aus dem Jahr 2010) vorzulegen wäre. Das war der Pferdefuß an der Geschichte: Die Steuerberaterin verweigert die Fertigstellung des Jahresabschlusses 2010 und die damit zusammenhängende Einkommenssteuererklärung, weil die letzten Rechnungen von Nadine nicht bezahlt wurden. Mit demselben Argument wird die Herausgabe der Steuerunterlagen blockiert.

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Schweigen ist Gold: Wie Sie sich beim Besuch der Steuerfahndung richtig verhalten – Anleitung zur Schadensminderung

(Checkliste und Anleitung zum richtigen Verhalten bei Hausdurchsuchung von Steuerfahndung und Staatsanwaltschaft am Ende des Beitrages)

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Symbolische Steuersenkung ab 01.01.2013 in Sicht: Profitieren auch Mediziner und Ärzte davon?

Zum Jahresbeginn 2013 soll die Steuer gesenkt werden. Profitieren sollen davon vornehmlich kleine und mittlere Einkommen, indem insbesondere der Grundfreibetrag angehoben und der Tarifverlauf geändert werden soll. Die „kalte Progression“ würde dadurch abgemildert. Unter kalter Progression versteht man folgendes: Steigt das Arbeitnehmer-Einkommen gerade einmal soviel wie die Inflationsrate, steht der der Arbeitnehmer im Ergebnis gleichwohl steuerlich schlechter da. Das ist Folge der Steuerprogression und des Tarifverlaufs. Denn die Progression im Steuerrecht hat zur Folge, daß beispielsweise im Falle einer Gehaltserhöhung zwar das Einkommen steigt, aber auch die Steuerbelastung zunimmt, manchmal sogar mehr als die Gehaltssteigerung selbst.

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Factoring und Inkasso für Steuerberater verboten

Jüngst hat das OVG Rheinland-Pfalz entschieden, daß das gewerbliche Inkasso und das Factoring mit steuerberatender Tätigkeit unvereinbar ist. Steuerberater dürfen also weder Inkasso noch Factoring betreiben. Dabei war § 64 II 1 StBerG so verlockend: Danach kann der Steuerberater Honorarforderungen zustimmungsfrei abtreten. Prompt läßt sich eine Idee daraus gebären: Forderungen des Steuerberaters gegen Mandanten, die nicht bezahlen, werden einfach an einen Kollegen abgetreten, der dann den Forderungseinzug betreibt. Der ursprüngliche Steuerberater ist dann sogar im Gerichtsprozeß Zeuge. Insgesamt eine smarte Konstruktion, wäre da nicht das Verbot des Inkassos und Factorings für Steuerberater. Denn das OVG Rheinland-Pfalz stellt klar: Die allgemeinen Berufspflichten eines Steuerberaters (§ 57 I StBerG) verbieten ein solches Vorgehen. So heißt es in § 57 II StBerG: Weiterlesen

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Kosten und Risiko bei Umsatzsteuer: Wann brutto, wann netto in der Rechnung?

Die Umsatzsteuer zählt unter Experten zu den anspruchsvollen Steuerarten, die durchaus Unternehmer und Selbständige an den Rand der Verzweifelung treiben können. Wann gilt Brutto-, wann die Netto-Abrechnung?

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Vorbild Fiskus #2: Inkasso der Lohnsteuer – Outsourcing der Arbeiten lohnt sich!

Bereits 1920 kam der Vater Staat auf die simple, aber hoch effiziente Idee, seine eigene Arbeit auf andere Schultern zu verteilen: Der Fiskus erfand die Arbeitgeberpflicht, die Lohnsteuer für den Vater Staat durch den Chef, sprich den Arbeitgeber, einziehen zu lassen. Der Arbeitgeber hat das eingezogene Geld an die Staatskasse abzuführen. Das Steuerinkasso erfolgt über die Lohn- und Gehaltsabrechnung. Schludert der Firmenboss hier, trifft ihn die gesamte Wucht der staatlichen Sanktionsmittel. Es droht das schärfste Schwert der Justitia:

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Einlage von Wertpapieren in das Betriebsvermögen des Arztes

Unter bestimmten Umständen können Wertpapiere in das Betriebsvermögen eines Arztes eingelegt werden. Dies kann beispielsweise so bewerkstelligt werden, dass das Halten und der Verkauf der Wertpapiere als Hilfsgeschäft der freiberuflichen Tätigkeit ausgestaltet wird.

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