Inkassokosten erfolgreich abwehren: So gehen Sie richtig vor

 

Sie kommen alleine nicht weiter? Kein Problem: Wir werden Ihnen gerne helfen.

Die Kosten von Inkassounternehmen schlagen schnell und hoch zu Buche. Manche(r) Betroffene(r) hätte sich eine günstigere Lösung gewünscht. Dabei wird oft übersehen, dass die Inkassokosten entweder nicht oder gar nicht in der geforderten Höhe berechtigt sind. Hier erfahren Sie, wann Sie Inkassokosten nicht zu tragen haben und wie Sie sich dagegen wehren können:

Voraussetzung: Bestehen einer Hauptforderung

Voraussetzung für jedes Inkasso und für das Entstehen von Inkassokosten ist das Bestehen einer berechtigten Hauptforderung. Hierin fehlt es, wenn Sie beispielsweise einem Betrug zum Opfer gefallen sind oder eine vertragliche oder gesetzliche Forderung zwar behauptet wird, aber tatsächlich nicht besteht.

Ist die ursprüngliche Hauptforderung bereits bestritten, stellt sich die grundsätzliche Frage, ob nicht ein Gerichtsverfahren zur Klärung hätte eingeschaltet werden müssen, da offensichtlich ist, dass Zweifel an der Hauptforderung bestehen (z. B. bei Widerruf von Internetgeschäften). In solchen Fällen ein Inkassounternehmen zu beauftragen, ist widersinnig. Selbst der Bundesgerichtshof vertritt die Ansicht, dass Inkassobüros als berufstypisch unbestrittene Forderungen eintreiben. D. h.: Wer berechtigt eine Geldforderung bestreitet, muss nicht außergerichtliche Inkassokosten tragen. Die Schadensminderungspflicht hätte eine zu einer gerichtlichen Klärung führen müssen.

Bei der Prüfung der eigentlichen Hauptforderung wird stets nach dem Grund und der Höhe unterschieden. Sollte eine Forderung berechtigt sein, heißt das noch lange nicht, daß sie in der genannten Höhe besteht.

Voraussetzung für Zahlung der Inkassokosten: Verzug

Befinden Sie sich mit der Zahlung einer Geldforderung in Verzug, können grundsätzlich die Kosten für die Beauftragung für ein Inkassounternehmen Ihnen gegenüber geltend gemacht werden.

AUSNAHME:
Bei Verzug müssen Sie die Kosten eines beauftragten Inkassounternehmens nur zahlen, wenn ein wirtschaftlich denkender Mensch die Beauftragung für zweckmäßig und notwendig erachtet hätte. Daraus folgt: Inkassokosten müssen Sie dann nicht zahlen, wenn schon bei Beauftragung der Inkassofirma erkennbar war, daß Sie die Hauptforderung nicht erfüllen wollen bzw. aus Geldmangel nicht erfüllen können. Kurzum: Wer Haartz IV-Empfänger oder anderen finanzschwachen Mitmenschen unnötigerweise noch Inkassogebühren aufhalsen möchte, handelt unrechtmäßig.

Zulassung als Inkassogebühr: Kein Kostenanpruch von „schwarzen Schafen“

Besitzt eine Inkassofirma keine für Deutschland zulässige Genehmigung und damit keine Konzession, kann diese Firma auch nicht die behaupteten Inkassokosten geltend machen. Sie können mit dem Verweis auf die fehlende deutsche Inkassozulassung die Gebühren für den Forderungseinzug zurückweisen.

Bei Konzerninkasso: Keine Erstattung der Inkassokosten

Lagert eine Firma bewußt die Einziehung von Forderungen, das Forderungsmanagement, an eine Tochtergesellschaft aus, können die Inkassokosten von Ihnen als Schuldner nicht verlangt werden, weil dadurch nur ein künstlicher Schaden erschaffen wird. Ursprünglich hätte das Forderungsmanagement ja auch im eigenen Hause belassen werden können.

Derselbe Rechtsgedanke zählt, wenn mehr oder minder versteckt die Inkassokosten an einen vorgeblich externen Dienstleister vergeben werden, aber in Wirklichkeit eine enge Verflechtung, gar eine wirtschaftliche Beteiligung (auch solche über Strohmann- oder Treuhandverhältnisse) besteht. So manche Abzockfirma beauftragt Inkassobüros, bei denen sie selbst beteiligt sind oder waren. Naturgemäß fällt hier der Nachweis schwer.

Tätigkeit unabhängiger Inkassofirmen: Erstattungspflicht in begrenzter Höhe

Macht eine Inkassofirma ihre Arbeit gut und treibt die Geldforderung erfolgreich bei, kann sie (bei Vorliegen des Verzugs) grundsätzlich die Kosten ihrer Tätigkeit bei Ihnen geltend machen.

WICHTIG:
Achten Sie auf die Höhe der Inkassokosten. Überprüfen Sie, ob die Höhe der geltend gemachten Inkassokosten berechtigt ist.

In welcher Höhe die Inkassokosten von Ihnen erstattet werden müssen, ist nach der unterschiedlichen Rechtsprechung allerdings umstritten. Sie reichen von einer 0,3-Gebühr nach dem RVG  i. V. m. Nr. 2302 VV bis hin zu einer 1,3-Gebühr i. V. m. Nr. 2300 VV (zuzüglich Auslagenpauschale + Mehrwertsteuer). Mit einfachen Worten: Der Rahmen ist durchaus weit und orientiert sich an dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Vielfach verwenden Inkassofirmen geradezu standardisiert eine 1,3-Gebühr, ohne hier eine nähere Begründung abzugeben.

TIPP:
Wehren Sie sich gegen den Ansatz einer 1,3-Gebühr mit dem Argument, dass ein Standard-Mahnschreiben als Schreiben einfacher Art angesehen werden muss und daher nur eine 0,3-Gebühr berechtigt sei.

Doppelte Abrechnung: Einsatz von Inkassobüro und Anwalt

Werden sowohl Inkassobüro als auch Anwalt außergerichtlich eingeschaltet, um bei Ihnen die Schulden einzutreiben, sind deren Kosten von Ihnen nicht zweimal in der vollen Höhe zu tragen. Hier ist die Kostenbelastung vom Einzelfall abhängig und durch einen Fachmann zu überprüfen.

Sie kommen alleine nicht weiter? Kein Problem: Wir werden Ihnen gerne helfen.
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (39 Bewertungen, Durchschnitt: 4,54 von 5)
Loading...
Share Button

Von

Uwe Martens ist Rechtsanwalt bei elixir rechtsanwälte | martens & partner, Frankfurt am Main. Er ist besonders in den Bereichen Wirtschafts- / Unternehmensrecht, Inkasso / Inkasso-Abwehr und Recht der freien Berufe (insb. Arztrecht) tätig. Weitere Infos auch bei google+

285 Kommentare zu: “Inkassokosten erfolgreich abwehren: So gehen Sie richtig vor”

  1. Kürbel, Cordula sagt:

    Was kann ich tun, wenn die Gerichtsvollzieherin mir keine Auskunft über die geleisteten Zahlungen gibt bzw muß sie das überhaupt ? Jetzt hat sich ein Inkassounternehmen eingeschaltet und ich weiß nicht, was ich jetzt tun soll, da ja an die GV gezahlt wurde.

    MfG Cordula Kürbel

    • Jan sagt:

      Guten Abend,

      ich habe über Amazon bei einem Drittanbieter Getränke gekauft. Die Zahlung ist auch erfolgreich gewesen. Jedoch hat Amazon meine Zahlung nicht weitergeleitet, weil Amazon mit dem Drittanbieter sich verstritten hat. Ich habe weder Amazon eine Nachrricht erhalten noch von dem Drittanbieter eine Mahnung erhalten. Die Zahlung wurde von Amazon stillschweigend als Gutschrift zurück überwiesen.
      Als ich nach Hause kam, musste ich fesstellen, dass ich vom Inkasso Unternehmen einen Brief erhalten habe, dass ich den genannten Betrag Hauptforderung und Kosten zahlen soll. Ich habe auch beim Inkasso Unternehmen angerufen, weil ich überhaupt nicht zuordnen konnte wieso und wo ich in Zahlungsverzug war. Der Bearbeiter hat mir den Sachverhalt wie oben beschrieben erklärt. Ich bin nicht einverstanden die Kosten zu tragen und halte die Vorgehensweise des Drittanbieters für übertrieben weil die Hauptforderung 22,50€ und nun insgesamt 80€ hoch ist.

    • j. Jasminka sagt:

      Guten Abend,
      Ich habe von der Interfina GmbH ein Kontopfändung in Höhe von ca.303,00Euro bekommen, ich habe mich mit dnen geeinigt wen ich 190,00 Euro überweise, werden sie die Pfändung Ruhend stellen.

      Zeitgleich habe ich auc in der firma wo ich arbeite die gleiche Pfändung bekommen.
      Natürlich hat dann die Firma die Forderung, aber dieses mal mit
      ca.380,00 Euro von meinem Gehalt überwiesen.
      also hatt das Inkassobüro Interfina ingesammt ca.570,00 Euro bekommen.

      auf meine Frage, wie sie die Differenz zurück überweisen wollen,
      bekam ich die Antwort dass jetzt alles ausgeglichen ist und dass der Rest
      bzw. die überschüssigen 190,00 gerichtsvollzieherkosten sind.

      daraufhin bat ich die Interfina mir doch eine Kostenaufstellung zukommen zu lassen.
      Ich habe zur Antwort bekommen das ich dieses nicht bekommen kann.

      sagen sie mir bitte was ich tun kann.

      Grüße

  2. jürgen risse sagt:

    Frage zum Abschnitt : Bei Konzerninkasso: Keine Erstattung der Inkassokosten

    Wie sieht das z.b bei EOS aus ?
    Es handelt sich hierbei um eine 100 % Otto Tochter welche bei im Otto Kunden eingeschaltet wird welche sich im Verzug befinden
    Otto soll ja immerhin kein Abzocker sein 😉

    und warum ist die Rechtsprechung bezüglich Erstattungsfähigkeit von vorgerichtlichen Inkassogebühren so uneinheitlich ?

    Viele Gerichte halten ja nicht mal eine 0,3 Gebühr für erstattungsfähig und streichen komplett : z.b
    AG Dieburg Aktenzeichen: 20 C 646/12
    AG Brandenburg Aktenzeichen: 31 C 266/11
    AG Berlin Mitte AZ 8 C 118/09)
    AG Kehl Urteil vom 26.4.2011, 4 C 19/11

    AG Essen-Borbeck · Urteil vom 10. April 2012 · Az. 6 C 101/11
    Gabs nur 10 € für das Inkassobüro bei einer unstrittigen Forderung von über 2000 €

    lg

    • Uwe Martens sagt:

      Wir vertreten die Rechtsauffassung, daß auch für die Otto Group / EOS die Frage der Erstattungsfähigkeit der Inkassokosten problematisch ist. Wir würden mit Rechtsprechung gegen die Inkassokosten halten und durchaus ein Klageverfahren riskieren, um die Frage zu klären. Natürlich empfiehlt es sich vorher, die regionale Rechtsprechung des jeweiligen Amtsgerichts zu kennen und sich auch daran zu orientieren.

    • marieluise Papke sagt:

      zahle jetzt bei EOS seit 2008 eine ursprünglichen Forderung vom 1.033 Euro zzgl. Zinsen usw. ab. Habe bereits 2.700 Euro bezahlt.Um dem ganzen ein ende zusetzen wollte ich einen restbetrag zinslos haben. Antwort nochmal 1.500 Euro. Was tun?

      • filia sagt:

        1. EINE FESTSCHREIBUNG VERSUCHT MAN IM VORFELD EINZUREICHEN: DAS IST DIE RESTSCHULS MIT DEN ZINSEN. Das EOS ist nicht 100% Ottoversand, die arbeiten u. A. auch für die Telekom. Das ist eigentlich ein unkompliziertes Inkassounternbehmen und die lassen mit sich Verhandeln, nur muss man wissen, wie man verhandelt! So einen schwachsinn würde ich nie machen. Wenn die sich mir Dir nicht einigen wollen, nimm einen Anwalt, der sagt Dir aber auch, Du hast da MIST gebaut!

  3. Susann Teumer sagt:

    Ich habe von meiner Stromgesellschaft keine Endabrechnung nach Umzug erhalten, da die Stromabrechnung an eine falsche Adresse geschickt wurde. Der Stromlieferant hatte aber meine neue Anschrift. Muß ich nun die Inkassokosten zahlen, die det Stromanbieter beauftragt hat. Ich habe die Stromendabrechnung sofort bezahlt, nachdem der Inkassodienst mir eine Kopie zugesendet hat. Nun werden aber weiterhin die Inkassokosten gefordert, obwohl ich ja keine Kenntnis von der Endabrechnung bzw. Endforderung hatte, da der Fehler mit der Adresse beim Stromversorger gemacht wurde. Meine ganzen Schreiben und Erklärungen an das Inkassounternehmen bringen nichts. Es wird darauf nicht reagiert. Nun wird mit dem Besuch eines Inkassomitarbeiters „gedroht“. Muß ich die Inkassokosten von knapp 70,00€ zahlen? Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

    Mit freundlichen Grüßen

    S.Teumer

  4. sudabeh sagt:

    Ich würde gegenüber dem Inkassobüro sicherheitshalber die Kontaktaufnahme per Außendienst und Telefon schriftlich nachweisbar untersagen !

    Meistens wird solch ein „Besuch“ auch nur angekündigt um die Zahlungsmotivation zu steigern – Man spekuliert auf das Schamgefühl
    (Was denken die Nachbarn) In Wahrheit ist der Besuch allerdings nie ernsthaft geplant gewesen

    Gibt es überhaupt erfolgreich durchgezogene Klagen expl wg vorgerichtlichen Inkassogebühren ?

    Habe selbst 3 Jahre bei dem Masseninkasso Unternehmen Acoreus gearbeitet (inso 2012)

    Dort ist es m.w. noch nie zu einer Klage wg vorgerichtlicher Inkassogebühren gekommen

    lg

  5. Edith Müller-Eltzschig sagt:

    hallo meine GV hat von mir, um die Kombi-Püb aus der ZV zu umgehen, 300 Euro in 3 Raten verlangt, ich zahlte,Unter Vorbehalt, da nur Titelkopie vorlage, ein 2.GV wehrte dieses ab, aber mein Geld erhielt ich nicht zurück. Betrugsanzeige?
    Nun fordert die 1.GV in gleicher Sache ZV,anderes IB, nun mit Titel und angeblich Vollmacht-Original.Nur die Unterschrift kenne ich nicht , muss diese not. beglaubigt sein ? Ich weigere mich zu zahlen, da das Geld in die Quelle.InsoMasse einfliessen würde, der Forderungsgrund: eine Buchungsgrundlage von Infoscore ,mehr nicht. was muss ich tun?

  6. Meier sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,

    ein sehr interessanter Artikel.

    Nun habe ich eine Frage.
    Ich bin bei einem Zeitschriftenhaus in Verzug mit der Zahlung gekommen.
    Nach einer Mahnung per Email, die ich schlichtweg übersehen habe, habe ich heute ein Schreiben von einem Inkasso Unternehmen erhalten.
    Die ursprünglichen Forderungen betragen 9,90€.
    Die Inkassogebühr 45,00€.

    Wie wende ich mich am besten an das Unternehmen?

    Vielleicht können Sie mir ja etwas weiterhelfen.

    Gruß

    Meier

    • Uwe Martens sagt:

      Danke für Ihr Lob 🙂
      Nun kurz zu Ihrer Anfrage: Um was für ein Zeitschriften-Abo handelt es sich? Es gibt leider auch in diesem Bereich schwarze Schafe, so daß die Forderung unberechtigt sein könnte. Das müßte überprüft werden. Was ist vertraglich im Abo vereinbart? Gibt es eine Auftragsbestätigung? Erst der Blick ins Detail klärt Ihre Frage. Gerne können Sie uns anrufen.

  7. Worbes sagt:

    Hatte auf eine Anfrage hin innerhalb von wenigen Minuten Klarheit über meine Rechtssituation. Das war ein sehr guter und kompetenter – kostenfreier – Service. Vielen, vielen Dank!

  8. Miri sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,

    ich habe leider auch ein Problem mit meinem damaligen Stromanbieter.
    Am 07.11.2012 bekam ich die letzte Abschlussrechnung, da wir dann umgezogen sind, was auch diesem Anbieter mitgeteilt wurde (mit der neuen Adresse). Diese beläuft sich auf 783,59€!
    Dieser Betrag wurde und konnte von mir damals nicht beglichen werden, da ich 1. das Geld dafür nicht hatte und 2. der Verbrauch nicht durch mich zustande kam. Es wurden damals Trocknungsgeräte im Keller von einer Fa. aufgestellt und diese liefen Tag und Nacht fast durchgehend. Der Vermieter bekam das Geld für den Verbrauch jedoch von der Versicherung wieder erstattet (den Verbrauch der Geräte), da er der Auftraggeber war. Mir wurde das Geld vom Vermieter aber bis heute noch nicht weitergeleitet.
    Den Sachverhalt schilderte ich selbstverständlich auch meinem Stromanbieter, der aber nach gewisser Zeit dann gleich ein Inkassobüro einschaltete. Ich zahlte am 27.03.2013 einen Betrag in Höhe von 300€ an. Die wussten aber ganz genau, ich kann nicht mehr zahlen, und ich bin auch nicht schuld, aber ich bin zahlungswillig.
    Seit August 2013 bekomme ich jetzt regelmäßig von einer Anwältin irgendwelche Schreiben mit 1000 Auflistungen (Konto FK, Inkassokosten, Rechtsanwaltshonorar, Gebühren Teilzahlungsvergleich, Zinsen, Kosten Adressermittlung, GI Spesen etc.). Seit November 2013 bis jetzt habe ich erneut wieder 3 Raten zu je 100€ überwiesen.
    D.h. bis jetzt insgesamt 700€.
    Diese Woche habe ich eine Auflistung von dieser seltsamen Anwältin mit einer NOCH offenen Forderung in Höhe von 616,50€ erhalten!!!!
    Darf diese Anwältin eigentlich so etwas überhaupt? Ich hatte ihr auch bereits geschrieben gehabt, dass sie mich nie wieder anschreiben soll. Egal was ich schreibe, wird von dieser Person ignoriert und sie macht nur DRUCK!
    Auf eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen!
    Beste Grüsse

    • Uwe Martens sagt:

      Solange noch nicht sämtliche Verbindlichkeiten ausgeglichen sind, darf Ihr Gläubiger den Forderungseinzug betreiben. TIPP: Bezeichnen Sie Ihre Zahlung anfangs möglichst als Zahlung auf die Hauptforderung. Damit verhindern Sie höhere Nebenkosten, Zinsen usw.

    • Johannes sagt:

      Hallo Miri,

      der Grund, warum Stromforderung so hoch ist oder wer dafür verant-
      wortlich ist, ist für den Energieversorger uninteressant. Denn Sie haben
      einen Vertrag abgeschlossen und von Ihren Steckdosen wurde der
      Strom verbraucht, und zwar unbestritten.

      Daß der Vermieter für den Stromverbrauch verantwortlich ist, steht auf
      einem anderen Blatt – ggf. müßten Sie gegen den Vermieter auf Erstat-
      tung des durch bzw. für ihn verbrauchten Stroms klagen.

      Viele Grüße

      Johannes

  9. Pascal sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,

    Ich hab hier eine Hauptforderung von einem Inkasso Unternehmen (National Inkasso GmbH, ehem. Wecollect) von 46,98 € plus 8 € Mahngebühr, macht in der Summe 54,98 €, ohne Angaben um was im eigentl geht, wer der Gläuber ist etc.
    Im zweiten Brief dieses Inkassobüros, den ich gestern erhielt, habe ich folgende Forderungsübversicht erhalt.

    Haupforderung von 46,98 €
    + Zinsen von 1,83 €
    + Mahnkosten von 8 €
    + Inkassogebühren von 93,39 € !!!!
    + Auslagen (?) von 10,12 €

    Mach in der Summe 163,32 € !!!!

    Ist das ganze rechtens, eine so hohe Gebühr zu verlangen? Kann ich dagegen was unternehmen?…. Ich will meine ruhe haben und bin gewillt zumind. die Hauptfoderung plus Mahnung zu zahlen.

  10. Evelyn sagt:

    Hallo,
    ich bin gerade dabei ein Widerspruch zu schreiben bevor ich weiter zugebombt werde.
    Ich hatte eine Abschlußrechnung unserer Energieversorgung von 59,01€ am 14.10.2013
    Zuerst hatte ich angefragt ob ich diese in Raten zahlen dürfe, als man mich darauf hinwies das da aber nochmal 15€ sollte mir dies nochmal überlegen. Energieversorgung weiß das ich alleinerziehende Mutter & Allg2 bin.
    Zwischenzeitlich war ich noch einmal im Krankenhaus & durch die Gesundheitliche Belastung hab ich dies total verbummelt. So schrieb ich anfang Januar eine Email Zwecks einem Vergleichsbetrag auch mit allen Kopien des Arge Bescheids, dieser wurde Abgelehnt am 07.01.2014
    Somiat habe ich am 28.01.2014 den gesammtbetrag an den Gläubiger gezahlt. Am 31.01.2014 hatte ich dann ein Inkassoschreiben im Briefkasten welches ich gleich weggeworfen habe. am 07.02.2014 (vom 06.02.14) hatte ich ein Schreiben das ich zwar ausgeglichen hätte aber die das restliche Geld haben wollen, sowie heute dem 08.02.14 eine Kontopfändungsandrohung vom 04.02.14 bei denen gedruckt.
    Die Forderungsaufstellung ist folgende:
    Gläubiger Spesen : 20,00
    07,37% Zinsen bis 3.2.14 (bei Zahlung unter Berügsichtigung von § 367 BGB) : 1,51€
    Geschäftsgebühr gem. Nr. 2300 VV RVG incl. 19,00 MWSt. : 69,62€
    allgemeine Auslagenpauschale gem. Nr. 7002 VV RVG zuzüglich evtl. verauslagter Ermittlungskosten incl. 19,00MWSt. : 49,62€
    Einigungsgebühr gem. Nr 1000 VV RVG 0,00€

    Gesammtforderung 140,75€

    Das kann doch nicht wahr sein oder??
    Ich hatte viele Gläubiger hohe Schulden, bin seit 2 jahren nun Schulden und Schufafrei….hatte viele Inkassos, Anwälte & Gerichtsvollzieher aber NIE solche Preise.

    Ich habe gelesen das Gläubiger eine Schadensminderungspflicht haben und normalerweise lieber einen Anwalt einschalten sollten, vor allem wenn Ihnen die Finanzielle Situation des Schuldners bekannt ist & ich bin ja auch Zahlungswillig gewesen das kann man mir ja nicht mal vorwerfen das ich mich geweigert hätte.
    Zudem habe ich gelesen das Inkassobüros nicht mehr wie ein Anwalt verlangen dürfen & das sie ihre Forderungsaufstellung nicht mit der RVG begründen dürfen.

    Was tu ich jetzt? ich habe keine 140€ und bin definitif in diesem fall auch Zahlungsunwillig.
    Vor allem steht das jetzt die 140€ wieder in der Schufa als Negativeintrag?
    Ich könnte gerade durchdrehen.
    Widerspruch ist klar, was soll ich denen da schreiben? oder soll ich gleich ein Schreiben von einem Anwalt ansetzen lassen? Meine Hoffnung ist eben auch das vieleicht ein Widerspruch meinerseits mit guten Begründungen ausreicht um nichts mehr von denen zu hören & mir den ganzen Aufwand für und mit Anwalt zu umgehen und nur wenn dies nichts fruchtet zum Anwalt greifen.
    Ich wäre sehr sehr sehr dankbar über eine Antwort

    Mfg

  11. Andi sagt:

    Hallo Herr Martens,

    ich habe ein Problem mit einem Inkassounternehmen.
    Ich bin ein Student und hatte ein Projekt in der Uni, wo wir ein Kleinunternehmen gegründet haben und ein bestimmtes Produkt verkauft haben.
    Wir hatten dafür ein Unternehmen beauftragt, uns die Ware zu liefern (Lieferwert: ca. 350€). Natürlich wollten wir die Ware bezahlen, jedoch hat dies aus unerklärlichen Gründen nicht funktioniert und wir haben es nach einer Weile vergessen, da dieses Projekt mittlerweile beendet wurde.
    Nun (nach über einem Jahr) haben wir eine Email von einem Inkassounternehmen erhalten, dass wir zahlen müssen. Der jetzige Betrag liegt nun jedoch bei ca. 500€ und beinhaltet zu den Lieferkosten noch die Zinsen von ca. 40 € und 108€ Inkassospesen.

    Ist dies rechtlich gesehen in Ordnung?
    Ich hoffe, Sie können mir da weiterhelfen und einen Tipp geben.

    Mit freundlichen Grüßen

    • Uwe Martens sagt:

      Die Steigerung von 350 auf 500 EUR ist wohl zu hoch, sollte also geprüft werden. An Inkassokosten dürfen höchstens 83,54 EUR angesetzt werden.

  12. Kathrin sagt:

    Hallo Herr Martens,

    Ich habe auch ein Problem mit dem Eos Inkasso unternehmen.
    Es wurde mit einem Mitarbeiter der Firma Otto per Telefon geklärt das Anfang Dezember das Geld von uns kommt. Montag 03.12. wurde dieser Betrag von meinem Konto abgebucht!
    Am 03.12 erstellte die Firma eis Inkasso das schreiben.
    Bis jetzt habe ich mich geweigert diese Kosten zu übernehmen da sich die Zahlung mit deren schreiben überschnitten hat.

    Wie ist das muss ich zahlen oder nicht?

    Mit freundlichen Grüßen

    • Kathrin sagt:

      Achso es ging um eine Summe von 41,07 € und wollen 54,65€ als inkassokosten haben.

    • Uwe Martens sagt:

      Wohl nicht, da Sie die Vereinbarung mit Ihrer Gläubigerin getroffen hatten, daß am 03.12. gezahlt wird und Sie tatsächlich zahlten. Erst bei Verzug sind Sie in der Pflicht Inkassokosten zu tragen.

  13. Kathrin sagt:

    Achso es ging um eine Summe von 41,07 € und wollen 54,65€ als inkassokosten haben.

  14. Zahra sagt:

    Hallo,
    ich habe volgendes Problem, ich habe bei einem Möbelhaus Ware bestellt und sollte es mit Pay Pal bezahlen. Ich war im Verzug mit der Zahlung und die hatten mir bis zum 8.4.2014 Zeit gegeben die 375 € auszugleichen. Habe es am 10.4. überwiesen. Habe jetzt Post von mediafinanz bekommen, die Forderung:
    Grundforderung 375,00

    bisherige Mahnkosten unseres Mandanten 19,00

    vorgerichtliche Inkassogebühren gem. §4 Abs.5 RDGEG i.V.m. Nr.2300VV RVG 49,50
    vorgerichtliche Inkassoauslagen gem. §4 Abs. 5 RDGEG i.V.m Nr.7002 VV RVG 9,90
    Gesamtbetrag 453,40

    Muss ich jetzt die Inkassokosten Bezahlen und wenn auch in voller Höhe ??

    Danke im vorraus für ihre Antwort

  15. Patrick sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,

    Auch ich habe einige Fragen bezüglich eines Inkassounternehmens infoscore. Ich bin letztes Jahr in eine neue Wohnung gezogen und habe vergessen die neue adresse dem Stromanbieter mitzuteilen. Daher kan die schlussrechnung nicht an. Jetzt hat das inkasso unternehmen mich angeschrieben und forder 238€ hauptvorderung waren 150€. Da ich student bin und das geld nicht auf einmal hatte habe ich eine ratenzahlung vereinbart und bereits die ersten 200€ gezahlt. Bei erneuter Sichtung der Unterlagen fiel mir nun ein weiterer Zusatz in dem Brief mit der Ratenzahlungszustimmung auf. Dort steht gemäss £ bla bla einigungsgebühr von 81€ teilzahlungen gelten als zustimmung. Muss ich diese 81€ zusätzlich zahlen, weil ich bereits die ersten 2 raten gezahlt habe? Oder fällt das weg, weil bereits 75€ inkassogebüren in der forderung von 238€ enthalten sind?

    Mit freundlichen grüßen Patrick

    • Uwe Martens sagt:

      Ja, Sie müssen (leider) zahlen. Vorher gründlich lesen oder RA fragen.

    • Regina sagt:

      An Patrick,

      ich habe dasselbe Inkassounternehmen an der Backe und habe mich schriftlich gegen die Einigungsgebühr von 81 Euro augesprochen. Denn ohne ausdrückliche Zustimmung meinerseits durften sie diese Gebühr nicht erheben, die Einigungsgebür ist freiwillig. Und gilt nicht, wenn der Schuldner nicht ausdrücklich zustimmt. Ich muss diese 81 Euro nun nicht mehr zahlen. Ich bin aber noch nicht fertig mit denen, da auch die Inkassekosten zu hoch veranschlagt sind. Denn es gibt keinen ersichtlichen Grund dafür, mir diese einfach mit einer analogen 1,3 Gebühr aufzuhalsen…zudem ich Empfänger von ALGII bin und das eigentlich die Schulden meines Sohnes sind. Das ist sehr bitter!
      Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

  16. Melanie sagt:

    Hallo Herr Martens,

    ich streite mich bereits seit Jahren mit der Inkassofirma GFKL (Proceed Collection Service GmbH) herum. Die Hauptforderung (Gläubiger Firma Quelle) war 553,87€ und wurde bereits Anfang 2011 über einen GV beglichen (Vollstreckungsbescheid liegt vor) und jetzt schreiben die mich wieder an und meinen, dass der beglichene Betrag nur eine Teilforderung war und schickten mir den GV wieder an die Tür. Auch eine Forderungsaufstellung habe ich mir zukommen lassen, in der zu sehen ist, dass die Hauptforderung beglichen ist. Der geforderte Betrag sind die Zinsen in Höhe von 592,97€. Kann es sein, dass ich diese „Nebenkosten“, die höher als die Hauptforderung sind, wirklich in dieser Höhe bezahlen muss? Gibt es nicht eine Regelung dafür?

  17. Markus sagt:

    Hallo Herr Martens,

    ich habe aufgrund von Abwesenheit erst die 3. Mahnung sehen können und der Bahn daraufhin folgende Antwort per Post zukommen lassen:

    „hiermit kündige ich meine BahnCard unter der Auftragsnummer XXXXX, zu der ich eine Mahnung erhalten habe. Ich habe für diese keine Verwendung mehr.
    Sollte eine Kündigung der aktuellen BahnCard nicht mehr möglich sein, bitte ich sie den Studententarif für mich zu berücksichtigen, da ich eingeschriebener Student der Universität Flensburg bin. Die o.g. Kündigung gilt auch in diesem Fall.
    Bitte berücksichtigen Sie auch meine neue Adresse (oben rechts).“

    Leider hat die Bahn nur per E-Mail geantwortet (und hatte nur eine veraltete E-Mail-Adresse), so dass ich keine Antwort bekam. Anstatt dessen erhielt ich ein Schreiben von einem Inkasso-Unternehmen (Universum Inkasso).
    Diese wollen den normalen BahnCard Betrag (257 EUR) plus eine Zinsen (0,72) plus Inkassovergütung von 70,20 (!!).

    Da ich die BahnCard wohl früher hätte kündigen müssen und ein Wechsel in den Studenten-Tarif nicht möglich ist, muss ich den regulären Preis bezahlen.

    Aber muss diese mir sehr hoch erscheinende Inkasso-Gebühr bezahlt werden?

    Vielen Dank für eine Antwort.

    Mit besten Grüßen

  18. Michael Kehl sagt:

    Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Martens,

    ich habe ein ähnliches Problem mit einem Inkassobüro, welches konzerintern
    für eine säumige Zahlung eines Zeitschriftenabonnements (Burda Direkt Services GmbH) als Debitor-Inkasso-GmbH Geld eintreibt. Dies mit einem angesetzten Wert nach dem RVG mit 1,3. Das hat zur Folge, dass die Inkassokosten den eigentlichen Rechnungsbetrag von 48,60 Euro um mehr als das doppelte überschreiten. Für eine Ratenzahlungsvereinbarung würden
    noch einmal 15,00 Euro fällig. Viele Andere haben sicher ähnliche Erfahrungen gemacht, so dass ich den Sachverhalt gerne zur Diskussion stellen möchte. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

  19. jochen sagt:

    Guten Tag, bei mir geht es um einen Teilvollstreckungbescheid, bei welchem ich lediglich der Hauptforderung zugestimmt habe. Sämtliche andere Kosten wie Verfahrenskosten und Nebenforderungen habe ich abgelehnt. Nach Rücksprache mit dem Amtsgericht wurde mir mitgeteilt, dass ich ausschließlich die Hauptforderung an das Inkassounternehmen bezahlen soll. Habe ich getan. Das IK möchte jetzt aber weitere Verfahren anstrengen. Wie kann das sein? Ursprüngliche HF wurde seinerzeit von mir mit Rücklastschrift zurück gegeben und nun beglichen.

    Ich freue mich über eine Antwort und bin sehr gespannt.

  20. Stephan sagt:

    Hallo Herr Martens,

    ich war 7 Jahre im Ausland und nun bekam ich diese Woche ein Schreiben von einem Inkassobüro über eine VB aus 1996:
    Hauptforderung: 14,11 Euro
    Auslagen und Kosten: 203,36 Euro
    Zinsen bis zum 30.04.14: 73,46 Euro
    Gesamtforderung: 290,93 Euro !!!

    Das grenzt ja schon an Wucher. Was kann ich hier machen?

    Vielen Dank

  21. Hermine sagt:

    Guten Tag,

    ich habe einen Betrag bei einem Onlineversandhaus erst nach erster Mahnung und nicht den vollen Betrag bezahlt (49,90€ statt 69,90€) Daraufhin bekam ich eine Mail, dass der Betrag !korrekt verbucht! werden konnte u ging davon aus, dass das deswegen so erfolgt sei, da die Ware mittlerweile zum Preis von 49,90€ angeboten wurde….
    Nach 2 Wochen bekam ich ein Schreiben vom Inkassobüro über die Differenz von 49,90 zu 69,00€ ohne weiteren Hinweis vorher vom Versandhaus, dass Sie nicht zufrieden sind mit meiner Zahlung. Das Inkassobüro fordert nun zuzüglich der Hauptforderung (die ich dann sofort plus Zinsen ans Versandhaus bezahlt habe) 50€ Gebühr und nun schrieb auch noch ein Rechtsanwalt der für sich auch noch einmal 80€ berechnet.

    Meinen Sie es lohnt sich dagegen anzugehen oder empfehlen sie mir die 50€ plus 80€ einfach zu zahlen?

    MFG

    • Uwe Martens sagt:

      Die Inkassokosten sind rechtens, die Kosten des RA nicht. Es kann nur 1 x außergerichtlich Gebühr für Inkasso verlangt werden (egal ob via Inkassobüro oder Anwalt).

  22. Michael Pflaugner sagt:

    Hallo Herr Martens,

    ich hätte mal eine kurze Frage zu Konzerninkasso:
    Es geht um eine Abrechnungsfirma mit Namen Dr. Leber Datentechnik die für Ärzte/Labore Rechnungen erstellt. Die Forderung wurde aufgrund Streitigkeiten mit dem Arzt erstmal nicht beglichen und von Dr. Leber Datentechnik angemahnt, dann erfolgte die interne Übergabe an Dr. Leber Datentechnik Abteilung Inkasso mit den Inkassogebühren
    Muss ich diese Kosten übernehmen da es ja eigentlich nur intern weitergegeben wurde ?

    • Uwe Martens sagt:

      Heikles Thema, weil die Datenweitergabe vom Arzt zu einem Inkassobüro nicht so ohne weiteres möglich ist. Hatten Sie eine Einwilligung zur Datenweitergabe unterschrieben?

      • Michael Pflaugner sagt:

        Hallo,

        möglicherweise ja. Man muss ja unterschreiben wenn man eine Gesundheitsleistung in Anspruch nimmt, die man privat bezahlt.
        Die Rechnungsstellung erfolgt durch diese Abrechnungsfirma, die wenn man nicht rechtzeitig bezahlt den Fall an ihre eigene Inkassoabteilung weitergibt und diese Inkassogebühren berechnet, daher die Frage ob ich die Gebühren bezahlen muss.

  23. jsl sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,
    am Wochenende erhielt ich Post von einem Inkasso-Internehmen, das nach über einem Jahr die Forderung einer kleinen Versandbuchhandlung geltend macht. Offensichtlich habe ich tatsächlich die Zahlung der Rechnung übersehen; insofern bestreite ich die Grundforderung nicht und habe wohl auch die Mahnkosten der Buchhandlung (10 €) zu akzeptieren. Was mich ärgert sind die Inkassogebühren von 54 € (inkl. Auslagen), die also mit den Faktor 1,0 in Anschlag gebracht werden. Da der Brief ohne Unterschrift maschinell erstellt wurde und nur Fallschilderung, Kostenaufstellung und Folgeandrohung enthält, möchte ich gerne, wie von Ihnen vorgeschlagen, den Faktor 0,3 ansetzen. Ist das sinnvoll und Erfolg versprechend? Ich möchte natürlich ein gerichtliches Mahnverfahren vermeiden. Oder könnte ich gar noch direkt an die Buchhandlung zahlen und die Inkassokosten ganz vermeiden, da die Forderung erst nach Verstreichen der Zahlungsfrist an das Inkassounternehmen abgetreten werden soll.

    Jetzt schon vielen Dank für Ihre Antwort!

  24. lukas sagt:

    Und zwar ich habe mir vor 40 Tagen was im Internet bestellt und wollte es schnell bezahlen hab deswegen per Paypal bezahlt. Leider habeI ich nicht bemerkt das dass Geld vom Konto nicht abgebucht wurde. Da ich kaum was im Internet bestelle hab ich auch seitdem auch nicht ihn PayPal eineloogt. Ich habe darufhin heute ein Brief von ein Inkasso unternehmen bekommen sodass ich 67,98 an Hauptvoderung bezahlen soll 5 für Vorgerilchtliche Mahnausgaben und 70€ für Inakssovergütung das ich ingesamt eine Betrag über 143 bezahlen soll !Ich habe nie was von Paypal schriftlich bekommen das ich meine Konto ausgleichen soll ect die Drohnen mir mit einen gerichtlichen Mahnverfahren.
    Aber ich sehe es nicht ein 70 € an inkasso Unternehemen zu zahlen
    Wie soll ich am besten Vorgehen vielen dank

    • Denise sagt:

      Hallo lukas. Ich habe das gleiche Problem, wie sind Sie vorgangen? Wenn ja, mit Erfolg? Herzlichen Dank für eine Mitteilung.

  25. sri91966 sagt:

    Wie sieht mein Verhalten aus gegenüber des Inkassos (Debitor-Inkasso GmbH), wenn die Hauptforderung (15,30€ inkl. Zinsen) bereits vor Monaten an den Gläubiger zweckgebunden bezahlt wurde, das Inkasso aber weiterhin Gebühren von 1,3 GebNr. 2300VV RVG 58,50€, Ausl Nr. 7002 VV RVG 11,70€ und als Sahnehäupchen noch Mehrwertsteuer von 13,34€ geltend machen möchte unter Androhung von Hausbesuchen, Schufa-Eintrag und vieles mehr?

    Ich erachte mal die Gebühren in Anbetracht von § 254 BGB sowieso nicht als erstattungsfähig, zumal der Gläubiger ein nicht gerade kleiner Versicherungskonzern ist – und schon gar nicht mit 1,3 Punkten! Ich habe weder eine qualifizierte Rechnung erhalten vom Gläubiger, sondern lediglich Zahlungserinnerungen – aber keine Schreiben die als Mahnung ersichtlich waren. Ich werde vom Inkasso auf §§ 280; 286 BGB verwiesen

  26. mac303 sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,

    ich bin Einzelhändler und bin mit einer Warenrechnung wegen schlechter Umsätze in Verzug gekommen. Ich habe mich stets zahlungsbereit gezeigt und mich mit dem Lieferanten auf Ratenzahlung geeinigt aber konnte deren Raten, die für meine Umstände sehr hoch angesetzt waren ( € 500/Woche) 2x nur verspätet erfüllen.

    Nun sind die ungeduldig geworden und haben ein Inkassobüro auf mich angesetzt (Aktepta Group), mit welchem ich auch Ratenzahlung vereinbart habe.

    Die Hauptforderung belief sich auf € 5.244,80 + € 164,29 Zinsen. Davon habe ich bereits an den Lieferanten direkt € 2.110,80 in Raten gezahlt.

    Nun werden von der Akzepta noch insgesamt € 932,13 hinzu gefordert, welche in der von mir angeforderten Forderungsaufstellung wie folgt genannt werden:

    – 1.Mahnung vom 15.01.2014 € 525,70
    – 2.Mahnung vom 07.04.2014 € 162,06
    – 3.Mahnung vom 23.04.2014 € 75,07
    – Ratenvertrag vom 13.05.2014 € 169,30

    Das sind meiner Meinung nach sehr hohe Inkassogebühren. Wie sehen Sie das, sind diese rechtens?

    Besten Dank im voraus für Ihre Antwort

  27. Oliver sagt:

    Guten Tag Herr Mertens,

    ich habe soeben eine Forderung einer Inkassofirma erhalten, welche meiner Meinung nach ungerechtfertigt hoch erscheint wenn man bedenkt, dass mir lediglich ein vorgefertigtes Schreiben per Post gesendet wurde. Gerade als Student tut mir diese hohe Inkassogebühr doppelt weh.

    Hauptforderung 89,80€
    Verzugszinsen 0,45€
    Bisherige Mahnauslagen 10€

    Und die Inkassogebühren 70,20€!!!

    Gruß Olli

  28. Kati sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,

    ich habe heute ein Schreiben von infoscore Forderungsmanagement GmbH bekommen.
    Ich habe bei einem Versandhaus einen offenen Betrag von:
    Hauptforderung 52,94 Euro
    Verzugszinsen 0,39 Euro
    Bisherige Mahnauslagen 5,00 Euro
    Inkassokosten 70,00 Euro
    Sind die Inkassokosten in der Höhe in Ordnung ? Kommt mir doch recht viel vor.
    Vielen Dank für ihre Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen
    Kati S.

  29. Fee sagt:

    Hallo,
    mein Sohn war in Verzug wg. Bahnticket. Ticket ist bezahlt. Die DB hat nach Eingang der Zahlung infoscore beauftragt und will nun 54 Euro Inkassokosten geltend machen. (Hauptforderung war 56,90 inklusive Mahnkosten. Am Telefon war die Mitarbeiterin von infoscore unfreundlich und legte auf,hat sich vorher meine Daten notiert, weil ich für meinen (volljährigen) Sohn angerufen habe. Ist es noch nötig die Inkassokosten in fast der selben Höhe wie Hauptforderung + Zinsen zu bezahlen und wenn ja in welcher Höhe sind diese gerechtfertigt?
    Danke und freundliche Grüße
    Fee

  30. Veronika sagt:

    Hallo, ich bin von sechs Jahren umgezogen und wir wollen gerne ein Haus
    kaufen, leider will Bank Schufa Auskunft sehen, bei online Konto habe
    ich gesehen, dass ich da eine Negativ Eintrag von Inkasso Domowski habe, leider bin umgezogen und überall mitgeteilt habe, dass wo anders wohne.
    Inkasso Gebühren steigen und ich weißt nichts davon. Warum
    hat mich Inkasso Post nicht wo anders geschickt??? Diese Betrag werde ich
    bereits bezahlen. Leider war ich von sechs Jahren ohne Arbeit, alleineerziehende Mutter.. Ich hatte Hartz IV bezogen…. Wie kann jemand von Inkasso sagen, Post war zugestellt, wenn ich dort nicht mehr gewohnt habe.. Ich möchte mich für Fehler entschuldigen, ich bin keine Deutsche..
    Vielen Dank für Antwort.

    • Uwe Martens sagt:

      Möglicherweise erging unrechtmäßig ein Titel gegen Sie, wenn tatsächlich Zustellungen an eine fehlerhafte Anschrift erfolgten. Dagegen ließe sich etwas unternehmen. Hierzu bedarf es aber eine Einzelprüfung, die Gebühren auslöst.

  31. seremet sagt:

    Hallo

    Ich habe eine Mahnung erhalten, obwohl ich alles beglichen habe! Nun bekomme ich ein Brief mit einer Auflistung von 1.IKU-brief 100+3+17 in Höhe von 70,20 € und IKU ratenbest. Mit EG in Höhe von 67.50€ und noch so einiges! Erstens was ist das und muss ich das bezahlen ! Das sind Gebühren von nochmal 150€ die ich zusätzlich zahlen soll! Ist das richtig legitim? Bitte geben die mir kurz schriftlich Bescheid

    Mit freundlichen grüßen

    Vesna

  32. seremet sagt:

    Der Gesamtbetrag betrug 158.10 Euro eine PersonenÜberprüfung über 7 Euro ist auch dabei

  33. Werner sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,

    ich habe leider auch ein Problem mit der Rechnung meines Zahnarztes. Ich habe das Erinnerungsschreiben erhalten, eine weitere Mahnung allerdings nicht. Der Zahnarzt hat die Angelegenheit an ein Inkassounternehmen weiter geleitet. Die Inkassofirma hat ebenfalls, lt. deren Angabe ein Schreiben an meine Adresse datiert, von welchem ich ebenfalls keine Kenntnis nahm, da ich es nicht erhalten habe. Dies war Ende Mai diesen Jahres. Den Rechnungsbetrag der Zahnärztin (i.H.v. 123,55 Euro) zahlte ich auch Ende Mai.

    Jetzt will das Inkassounternehmen noch die fälligen Kosten i.H.v. 83,54 Euro plus Zinsen von 0,71 Euro u. weiteren unverzinslichen Kosten von 10 Euro, obwohl ich weder eine Mahnung der Zahnärztin, noch ein Mahnschreiben der Inkassofirma erhalten habe.

    Ich habe zwischenzeitlich auch versucht, die Angelegenheit mit der Zahnärztin zu regeln. Hierbei kam lediglich heraus, dass, wenn ich die Inkassokosten übernehme, zwei Zahnreinigungen umsonst wären (dies ist aber für mich nicht befriedigend, da die Kosten von der Versicherung übernommen werden).

    Können Sie mir einen Rat geben, wie ich weiter vorgehen soll ?

    Mit freundlichen Grüßen

    Stefan Werner

  34. Melisa sagt:

    Hallo,

    ich habe eine Inkassoforderung bekommen, den fälligen Betrag des Gläubers zwischenzeitlich bezahlt. Ich habe der Inkassofirma einen Brief geschrieben, dass ich den Betrag bezahlt habe und die Inkassokosten nicht bezahlen werde.
    Daraufhin bekam ich erneut einen Brief, der natürlich weiterhin auf Zahlung aus war. 4 Wochen später, bekam ich einen Brief von einem Anwalt. Darauf habe ich nicht reagiert. Nun bekomme ich einen Brief vom Amtsgericht.
    Soll ich Widerspruch leisten? Wie kann ich hier vorgehen?

    Der Gesamtbetrag der Forderung betrug ca. 300 €
    Die Inkasso fordert 83 €
    Rechtsanwaltsgebühr liegt bei 45€ + 9 € Auslagen

    Vielen Dank und viele Grüße
    Melisa

  35. Christian sagt:

    Hallo, Herr martens

    ich habe von dem Hauptzollamt am 19 diesen Monats ein Brief Bekommen
    Vollstreckungsankündigung Jobcenter dortmund
    Leistung z. Sicher. d.Lebensunterhalts sgb II 296,45€
    zeitraum von 1.08.2009-31.1.2010
    Leistung für Unterkunft und heizung 14,40€
    1.09.2009-31.12.2009
    beides fällig am 12.01.2011
    Mahngebühr 4€
    Am Mittwoch erhielt ich einen weiteren Brief
    KDU unterkunft und heizung 63.39€
    Zeitraum vom 1.04.2013- 30.04.2013 fällig 3.06.2013
    Mahngebühr 0.30€

    Zum einen ist überhaupt das Hauptzollamt für die Arge zuständig?
    und wieso werden Forderung erhoben von denen ich nie was gehört hatte, Allein deswegen da ich nie ein Brief wegen der Forderung erhielt sind die Mahngebühren doch Illegal?
    Desweiteren hatte ich in der Arge angerufen unter meinen Namen enstehen keinerlei Forderung
    Was kann ich tun?

    MfG

  36. Jeanette sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,

    ich habe folgendes Problem:

    1. Bestellung der Ware im April
    2. Lieferung im Mai
    3. keine Rechnung auffindbar, Zahlung vergessen.
    4. Schreiben eines Inkassounternehmens am 10.07.2014 mit 60€ Gebühren Aufschlag, aus allen Wolken gefallen da Verzug nicht bewusst war.
    5. erfolglose Telefonate am 10. und 11. Juli mit Inkassounternehmen und Lieferant wegen Verzicht auf Gebühren.
    6. sofortige Zahlung der Hauptforderung am 14.07.2014 in Höhe von 19,66€
    7. Mahnungen sollen über Email gelaufen sein, sind wohl im Spamordner gelandet. Rechnung nie bekommen??Duplikat der Rechnung bekommen am 18.07.2014

    Muss ich die Gebühren zahlen?

    MFG

    Jeanette

    • Uwe Martens sagt:

      Hier ist unsere Hilfe und Gebrauchsanleitung zu finden: http://www.recht-hilfreich.de/soforthilfe Einfach „Inkassoabwehr“ folgen.

    • Celine sagt:

      Hallo Jeanette,
      ich habe genau den selben Vorfall wie von Ihnen geschildert. Wie ist der Fall bei Ihnen ausgegangen? Ich habe aktuell auch eine Mail erhalten ob ich noch eine Stellungsnahme abgeben möchte bevor die Angelegenheit bzw. das Verfahren fortgesetzt wird. Im Voraus vielen Dank für eine Rückmeldung.
      VG Celine

  37. scheck sandra sagt:

    guten tag,bestellte bei libomed ware 1 nasenbrille und 1 x elektroden für ekg zusammen nicht mal 5 euro.
    wegen schwerer erkrankung musste ich in klinik .bestellte am 16.7.14,einige sachen schickte ich zurück da ich die nicht bestellt habe,5 x bat ich eine rechnung über beide posten,leider keine antwort nur beleidigungen was ich mir erlaube,retourscheine zu verlangen,bei ihnen habe man nur zu zahlen sonst schicke man inkasso sie fackeln nicht lange rum u.a.
    heute dann der schock,euroinkasso schickte mir einen drohbrief,ohne das die eine auftragsbestätigung der firma mitgeschickt haben und wollen 1230,35 bis 7.8.2014 haben sonst drohe man dies bei schufa einzutragen,aber das darf ja dieses dubiose inkasso ja nicht.ich zahl ja aber wieviel ich zahlen muss weiß ich nicht.soll ich nur beide produkte elektroden 2,50.- und nasenbrille 79 cent zahlen wenn die sich nicht melden? ich finde das es betrug ist und diese firma angezeigt werden muss

  38. Zeljko M. sagt:

    Vielen Dank für die kostenlosen Informationen und Ratschläge!

  39. Oliver T. sagt:

    Guten Tag,

    ich habe heute eine Inkassoforderung, veranlasst durch einen DSL-Anbieter, erhalten. Folgendes ist passiert:
    Da ich nach Vertragsene angeblich einen Router nicht an die Firma zurückgeschickt hatte, buchte man kommentarlos knapp 40 Euro von meinem Konto ab (Auskunft der Hotline auf meine Nachfrage). Den Router hatte ich jedoch vier Wochen vorher nachweislich zurückgeschickt. Hierüber informierte ich die Firma schriftlich mit Beleg und der Ankündigung, die 40 Euro per Rücklastschrift zurückzubuchen, wenn sie nicht umgehend erstattet würden. Keine Reaktion auf dieses Schreiben, ergo Rückbuchung meinerseits nach zwei Wochen. Eine weitere Woche später überwies die Firma dann 40 Euro auf mein Konto. Grund ist unklar, mutmaßlich ist es die geforderte Erstattung gewesen.
    Nun habe ich drei Monate nichts mehr von der Firma gehört, bis heute das Inkassoschreiben im Briefkasten war. Keine Rechnung, keine Zhalungsaufforderung, keine E-Mail… nichts hat mich in er Sache erreicht.
    Ich kann nur anhand der Hauptforderung der Inkassofirma vermuten, dass es sich um den Router zzgl. Rücklastschriftgebühren handelt.
    Aus meiner Sicht ist die Beauftragung der Inkasso unbegründet, weil schon der Einzug der 40 Euro grundlos von meinem Konto geschah – es also überhaupt keine legitime Forderung der Firma gegen mich gab. Aber wie soll ich jetzt weiter vorgehen? Rechnung anfordern? Eifach die 40 Euro af das kOnto der Firma zurücküberweisen und Firma und INkasso hierüber schriftlich informieren? Oder an das Inkasso 40 Euro zahlen, den Gebühren aber widersprechen?

  40. Mareike sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,

    ich hatte am 28. Mai 2014 mein Monatsticket der DB vergessen und wurde kontrolliert. Mein verschulden war, dass ich vergessen habe in der Frist mein Monatsticket nachzuzeigen, da ich beim ersten Mal hingehen den Zettel nicht dabei hatte.

    Am 1.Juli habe ich eine Fahrpreisnacherhebung erhalten mit der Forderung:
    1. 40,00€ Fahrpreisnacherhebung
    2. 5,00€ Mahnkosten

    Klingt noch realistisch. Ich bin in den Urlaub gefahren und habe das ganze völlig vergessen. Auch ganz sicher mein Fehler. Nun kommt das problematische, was ich persönlich einfach nicht einsehe zu zahlen, weil ich denke dass es so nicht rechtens ist.

    Am 30. Juli erhalte ich von der Infoscore Forderungsmanagemente GmbH ein Inkasso mit:

    1. Hauptforderung 40,00€
    2. Verzugszinsen 0,20 €
    3. Mahnauslagen 5,00€
    4. Inkassokosten 54,00€

    Bis zum 9.08.2014 zahlbar.
    am 7. August bin ich aus dem Urlaub wiedergekommen.
    Sowohl die Inkasso wie auch die Forderung der Bahn kamen aus Baden-Baden.

    Dann habe ich am 14.08.2014 von Rechtsanwalt Rainer Haas und Kollegen ein Forderungsschreiben bekommen.

    Die nochmal 37,80€ oben draufpacken. Das Ganze soll ich bis zum 24. August bezahlen. Telefonisch hat man mir keine weitere Zeit eingeräumt das zu überprüfen. Einen Widerspruch haben sie nicht angenommen.

    Insgesamt will der Rechtsanwalt nun 137,07 € haben dieser kommt auch aus Baden-Baden. Ist das rechtmäßig und verhältnismäßig? Muss ich das zahlen? Es wäre nett, wenn Sie mir in dieser Angelegenheit weiterhelfen würden. Vielen Dank für Ihre Mühen im Vorraus.

    Mit freundlichen Grüßen

    Mareike

  41. Schilling sagt:

    Hallo Hr. Martens,
    muss ich die Forderung eines Inkassounternehmens in vollem Umfang begleichen, wenn eine rechtmäßige Forderung (und Mahnungen) an die Adresse meines Vaters geschickt wurde? Bei Anmeldung einer KFZ Versicherung auf meinen Namen (mit Vollmacht) hat mein Vater seine eigene Adresse bei der Versicherung angegeben. Die Rechnungen/Mahnungen hat er nicht an mich weitergeleitet. Ich bin mir nicht sicher, ob ein Antrag auf Rückversetzung in den alten Rechtsstand Aussicht auf Erfolg hätte oder ob das Versicherungsunternehmen meine tatsächliche Adresse hätte ermitteln müssen (nachdem die Mahnungen nicht beglichen wurden). Vielen Dank für Ihre Antwort! VG, Schilling

    • Uwe Martens sagt:

      Zunächst kommt es auf die Formulierung der Vollmacht im Detail an. Erst wenn das geprüft ist, können die Pflichtenkreise bestimmt werden.

  42. Schramm sagt:

    Hallo Herr Mertens,

    Uns wurde bei einer telekomrechnung ein Fremdanbieter in Höhe von 1,77 € in Rechnung gestellt. Die Rechnung der Telekom wurde erst nach drei Wochen wegen Abwesenheit bezahlt. Auf Grundlage dessen hat die Telekom den Betrag nicht an den Drittanbieter entrichtet aber mich nicht informiert.Dieser hat nun den Betrag angemahnt den ich aber nicht bezahlt habe, da ich dachte die Telekom hat das schon gemacht. Nun erhalte ich kurze Zeit später ein Brief nach der ersten Mahnung von einem Inkassounternehmen mit der Forderung + 44 Euro Gebühren. Ist das rechtens? Danke für ihre Hilfe

  43. Andre sagt:

    Hallo,

    mich hat letzte Woche in Inkassounternehmen angerufen und mir
    mitgeteilt, dass ich einen alten Vermieter noch Geld schulden würde.
    Eine genaue Auskunft konnten sie mir jedoch nicht geben. Nachdem ich
    dieser Firma meine aktuellen Daten mitgeteilt habe, haben sie mir auch
    eine E-Mail (ein Brief kam noch nicht) mit der offenen Forderung
    geschickt.

    „Rechnung des Herrn … vom 01.01.2013 aus Miete etc. in Höhe von
    74,64“

    Hauptforderung: 74,64 EUR
    Zinsen gem. § 288 BGB: 14.16 EUR
    Gläubigerspesen: 20 EUR
    Inkassokosten und Auslagen gem. §§ 280, 286 BGB: 70.21 EUR
    —–
    Gesamtforderung: 192,35 EUR

    Des Weiteren ist aus dem Gespräch hervorgegangen, dass die Rechnung an
    die Adresse meiner Nebenwohnung gesendet wurde.
    Im Mietvertag habe ich (wie auch bei allen anderen Verträgen) die
    Adresse meines Hauptwohnsitz angegeben. Da ich die Adresse meiner
    Nebenwohnung nie verwende und dort nur Werbung erhalte, habe ich den
    Briefkasten auch nie geleert und somit die Rechnung nicht bekommen.

    Ich habe hier gelesen, dass bei falscher Adresse die Inkassokosten
    nicht gerechtfertigt sind- Trifft das in diesem Fall auch zu?

    Des Weiteren stimmt der Betrag der Gesamtforderung nicht – wenn ich die
    in der E-Mail angegeben Beträge zusammenrechne komme ich nur auf 179.01
    Euro.

    Da die Zahlungsfrist in 2 Tagen abläuft tendiere ich den Betrag zu
    Überweisen (eher dieser noch weiter wächst) und hinterher die
    Einzelheiten zu klären. Ist dieses Vorgehen ratsam oder ist zB auch
    eine Teilzahlung unter Vorbehalt (der Hauptforderung) möglich?

    Vielen Dank

  44. Dreamy sagt:

    Hallo Herr Martens.
    Wir haben ein riesiges Problem. Wir haben vor 2 Wochen einen Brief von einem Inkasso-Büro bekommen, den wir nicht einsortieren konnten. Mein Lebensgefährte rief daraufhin bei diesem Inkasso-Büro an, um sich zu informieren, um was es geht. Es war eine offene Rechnung unseres alten Stromanbieters. Seit einem Jahr warteten wir auf die Abschlussrechnung, aber nichts kam. Weder postalisch, noch als Mail. Auch mehrmaliges Nachfragen per Mail und Telefon brachte nichts. Nun, die Dame am Telefon (vom Inkasso-Büro) wollte sich kümmern und sich wieder melden.

    Gestern kam dann der nächste Brief von dem IB. Anlagen: Die Abschlussrechnung in Kopie, eine Mahnung in Kopie (vom Stromanbieter) und natürlich wieder eine „nette“ Aufforderung zur Zahlung:

    Hauptforderung verz. 131,45 €
    Nebenforderung 13,00 €
    NMAD-Mahnung 81,00 €
    und jede Menge „Verzugszinsen“

    Was sollen wir machen? Wir haben wirklich NIE eine Rechnung, geschweige denn eine Mahnung bekommen. Die Hauptforderung wollen wir ja zahlen, kein Thema, aber die Mahnkosten, die Zinsen und auch das IB nicht. Bitte helfen Sie uns.

    • Uwe Martens sagt:

      Sofern die Hauptforderung (HF) berechtigt ist, ist die HF zu zahlen. Die Nebenkosten / Verzugskosten sind nur zu zahlen, wenn Verzug vorlag. Verzug muss die andere Seite nachweisen. Gelingt dies nicht, sind diese Kosten nicht zu zahlen.

  45. Josh sagt:

    Hallo. Person A hat bei seinen Internetanbieter noch offene Rechnungen. Der Internetanbieter hat den DSL Zugang bereits gesperrt. Nun hat sich ein Inkassounternehmen eingeschaltet. mit der forderung der noch offenen Monatsbeträge Plus Gebühren für die Inkasso Daraufhin hat Person A die noch offenen Monatsbeträge an den Internetanbieter überwiesen (nicht an das Inkassounternehmen). Nun bekommt Person A von seinen Internteanbieter Bescheid, dass das Geld eingegangen ist und das Konto ausgeglichen ist. Nun will der Internetanbieter den Anschluß aber erst wieder freischalten, wenn Person A auch die Inkassokosten an das Inkassounternehmen gezahlt hat. Person A fragt sich, Was hat der Internetanbieter mit den Internen Kosten des Inkassounternehmens zu tun? Ist dieses Vorgehen so Rechtens?

    Vielen Dank

    • Uwe Martens sagt:

      Sofern Verzug vorlag, sind die Verzugskosten, zu denen in bestimmter Höhe auch die Inkassobürokosten zählen, von Person A zu tragen.

  46. Sebastian sagt:

    Guten Tag!

    Ich habe eine Forderung von BFS Inkasso erhalten. Bei Paypal wurde das Konto ins Minus gezogen in Höhe von 7€.
    BFS will 32,40€ inkassovergütung kassieren mit einer Frist von 6 tagen und drohen mit 70,20€ wenn in der Frist nicht gezahlt wird.
    Ist das rechtens?
    Warum geht Paypal überhaupt ins Minus ?

  47. clem sagt:

    Hallo,
    mein sohn hat ein Mahnbescheid bekommen wie muss er sich jetzt verhalten ?
    Soll er einspruch einlegen?
    Er ist noch in der ausbildung.Wie soll er sich jetzt verhalten
    Vielen Dank

    • Uwe Martens sagt:

      Ist er volljährig? Grundsätzlich muss bei einem Mahnbescheid die Frist beachtet werden. Daher rechtzeitig Widerspruch einlegen! Gerne können wir das übernehmen. Bitte Unterlagen per Mail senden.

  48. Julia sagt:

    Hallo Herr Martens,
    Ich war vom 18.07.2013 bis 04.06.2014 Mitglied in einem Fitnesscenter und habe dort noch offene Rechnungen. Da ich aus finanzielen gründen die Rechnungen nicht sofort begleichen konnte,die ich aber nun in monatlichen raten 20,00€ begleiche. Nun hab ich auch Forderungen vom GFB -Beitragsinkasso bekommen die ich nicht einsehe zu bezahlen,da es nicht weniger wird trotz Kündigung und monatlicher Ratenzahlung. Ich bin gewillt die Hauptforderung von dem Fitnesscenter zu zahlen ,jedoch nicht vom Inkassounternehmen, wie kann ich dagegen vor gehen.
    Bitte um hilfe!

  49. Zimmermann sagt:

    eine Rechnung wird per inkasso eingetrieben. die hauptforderung betrug 56 Euro daraus haben die 186,53 ‚Euro gemacht.

    Angeboten habe ich 100 Euro zu zahlen.

    Damit haben sie sich einverstanden erklärt und schalgen jetzt aber nochmal 27 Euro Kosten der Einigung drauf. nach Nr. 1000ff. VV RVG reduzierte Gebühr 0,5 inkl. Auslagenpauschale nach Nr. 7002 VVRVG.

    Ist das korrekt oder soll ich nur die angebotenen 100 Euro zahlen?’Ä

    Danke

  50. Günes Orhan sagt:

    Hallo zusammen
    ich habe auch ein Problem mit Inkasso. Und zwar geht es um einen Betrag, welches
    monatlich per lastschrift eingezogen wird. Nun habe ich jedesmal den Betrag jedesmal zurück gebucht, da es mir sehr komisch vorkam. Denn trotz monatlichen einzug wurde jetzt zum zweiten mal ein inkossoBüro eingeschaltet. Zu erst hieß es jedermann Inkassobüro und nun mediafinanz Inkassobüro. Meine Frage ist jetzt ob es gesetzlich erlaubt ist trotz Inkasso, jeden Monat den Betrag erneut abzubuchen? Also zusammen gefasst geht die Firma so vor:von meinem konto betrag abgebucht, meinerseits den Betrag zurück gebucht, dann jedermann inkasso beauftragt, meinerseits nicht reagiert, erneut den Betrag abgebucht, ich wieder den Betrag zurück gebucht und nun wieder ein anderes inkasso Büro mit der Forderung. Wie verhalte ich mich nun?

    MfG

  51. Sarah sagt:

    Guten Tag,

    ich habe eine Rechnung von einem Inkassounternehmen bekommen, die mir viel zu hoch erscheint.
    Es geht um den Wert von 9 Euro vom 31.1.2011 und gesamt soll ich ca 93 Euro zahlen. Dürfen die mir so viel berechnen? Ist die Rechnung nicht schon längst verjährt?

    Vielen Dank.

  52. S Breuer sagt:

    Hallo,

    Aufgrund eines Umzuges habe Ich die Rechnung (sowie Mahnungen) für meine Bahncard zu spät erhalten. (Lag bei meiner Mitbewohnerin rum).

    Noch bevor das Inkassounternehmen seinen ersten Brief abgeschickt hat, habe Ich den Rechnungsbetrag (41 Euro) beglichen. (Ohne Mahngebühren.)

    Das Inkassounternehmen fordert nun (Ca. ein Jahr nach Zahlung):
    Offener Betrag aus Hauptforderung (2,50 Euro)
    Zinsen (1,10 Euro)
    Inkassovergütung (54 Euro)
    Ermittlungskosten (8,50 Euro)

    Zu Recht ?

  53. Christian sagt:

    Ich habe eine Endabrechnung eines Stromlieferanten nicht bezahlen können.
    Die Summe beträgt 1022,88€.
    Ich bekam Post von einem Inkassobüro und einigte mich auf eine Ratenzahlung.
    Zusätzlich zu der eigentlichen offenen Summe verlangt das Inkassobüro noch folgende Beträge:

    3 mal Gläubiger-Spesen á 5,00€
    Bearbeitungsgebühr 169,50€
    12,00 % aus 1.022,88 vom 06.09.2014 – 02.10.2014 9,21€
    ergibt Forderungsstand Summe 1.216,59€
    dazu zusätzlich:
    1. Einigungsgebühr 172,50
    2. Auslagenpauschale 20,00
    Kosten insgesamt: 192,50
    Welche Kosten muss ich wirklich tragen?

  54. Mike sagt:

    Hallo, ist es erlaubt Post von einen Inkassodienst an die Arbeitsstelle zu senden? Obwohl die Hausanschrift bekannt ist. Und ist es erlaubt dann noch von dem Inkassodienst permanet bei der Arbeitsstelle anzurufen?
    Lg

  55. christopher sagt:

    Guten Tag Herr Martens,

    Folgendes ist mir passiert ich bin selten zuhause habe aber ein internetanschluss seit mehr als ein Jahr der Anbieter bucht die Gebühr immer selber von mehr oh n Konto ab letzten Monat haben mir paar Cent gefehlt und habe es nicht mitbekommen darauf hin wurde es zurückgebucht und ich habe ein mahnschreiben bekommen was ich nicht f lesen habe weil ich auswärts arbeite als ich Nachhaus kahm war auch schon das Inkasso schreiben da nach nicht mal ein Monat der Anbieter verlangte 44,44€ mit mahnkosten mit den inkassekosten komme ich auf ca 130€ da ich noch in einer Ausbildung bin und nur 370€ verdiene +Kindergeld wollen ich frage ob ich die Inkasso gebühren zahlen muss

    Mfg Christopher

  56. christopher sagt:

    Guten Tag Herr Martens,

    Folgendes ist mir passiert ich bin selten zuhause habe aber ein internetanschluss seit mehr als ein Jahr der Anbieter bucht die Gebühr immer selber von mehr oh n Konto ab letzten Monat haben mir paar Cent gefehlt und habe es nicht mitbekommen darauf hin wurde es zurückgebucht und ich habe ein mahnschreiben bekommen was ich nicht gelesen habe weil ich auswärts arbeite als ich Nachhaus kahm war auch schon das Inkasso schreiben da nach nicht mal ein Monat der Anbieter verlangte 44,44€ mit mahnkosten mit den inkassekosten komme ich auf ca 130€ da ich noch in einer Ausbildung bin und nur 370€ verdiene +Kindergeld wollen ich frage ob ich die Inkasso gebühren zahlen muss und wie ich mich verhalten soll

    Mfg Christopher

  57. Mike sagt:

    Hallo, ist es erlaubt Post von einen Inkassodienst an die Arbeitsstelle zu senden? Obwohl die Hausanschrift bekannt ist. Und ist es erlaubt dann noch von dem Inkassodienst permanet bei der Arbeitsstelle anzurufen?
    Lg

  58. Susanne sagt:

    Hallo,
    meine Frage ist , kann ein Inkassounternehmen ohne vorherige Mahnung und Rechnung eingeschaltet werden?
    Am 16.10.2014 hat unsere Firma ein Fax von einer Werbeagentur bekommen. Auf dem Fax steht “ Fax-Vertrag für Werbeanzeige. Endet mit diesem Druck. Bedarf keiner gesonderten Kündigung“. Die Werbeagentur wollte „unseren“ angeblich existierenden Vertrag vom vorigen JAhr, der angeblich vor 3 Monaten gekündigt werden sollte, kündigen, jedoch noch letzte Anzeige für 3500 euro schalten. Auf dem Fax-Vertrag sollte der Firmenstempel und die Unterschrift gestellt werden und zurückgefaxt werden. Ich hab da nur mit dem Stempel zurückgefaxt und telefonisch versprochen, wenn der Chef ins Büro kommt, wird er unterschreiben, und ich faxe den Vordruck noch mal mit Unterschrift und STempel zurück. Mein Chef war aber die ganze Woche nicht da. Während dieser Woche habe ich 3 Anrufe von dieser Firma bekommen und habe da die Unterschrift versprochen. Mittlerweile habe ich angefangen zu zweifeln, dass wir überhaupt einen alten Vertrag mit dieser Firma hatten, da ich ihn im Büro nicht gefunden habe und diese Werbeagentur geweigert hat mir ihn zu faxen. Also anstatt diesen Fax-Vertrag für „letzte“ Anzeige vom Chef unterzeichnen zu lassen, habe ich gestern am 21.10.2014 vorsichtshalber eine Kündigung gefaxt, wo ich geschrieben habe: „hiermit kündigen wir alle eventuell vorhandene Verträge mit IHnen zum sofortigen Zeitpunkt. Daraufhin bekam ich heute einen Anruf, wobei der Mann gesagt hat, seine Geduld ist zu Ende, er wollte uns gutes tun und anstatt Vertrag um weitere 2 Jahre zu verlängern, nur die letzte Anzeige (für 3500 Eoro) schalten und Vertrag damit beenden, ich hätte ihm 3 Mal die UNterschrift versprochen und mein Wort nicht gehalten habe, er hätte unsere Gespräche auf band aufgezeichnet und wird jetzt unseren alten Vertrag um 2 Jahre verlängern und wird diesen Vertrag gleich an seine Anwälte, Inkasso und an die Schufa übergeben, da er mit unserer Firma nichts zu tun haben möchte.
    Meine Frage ist , kann diese Werbeagentur wirklich ohne zuerst eine Vertragsverlängerung und Rechnung an uns zu schicken , den Vertrag gleich an ihre Rechtsanwälte und an ein Inkassounternehmen übergeben? Auf IHrer Seite habe ich gelesen, dass Inkasso nur beim Verzug der ZAhlung eingeschaltet werden kann.
    Ich würde IHnen für eine schnelle Antwort sehr dankbar sein.
    Mfg Susanne

    • Uwe Martens sagt:

      Können Sie uns bitte die Unterlagen hereinreichen? Nach Ihrer Schilderung kommt uns die Angelegenheit suspekt vor. Grundsätzlich geraten Forderungen erst nach Leistung und Fälligkeit in Verzug, wenn auf Mahnung oder Zahlungsfrist nicht geleistet wurde. Eine direkte Abgabe an Anwalt / Inkassobüro geht nicht.

  59. Susanne sagt:

    Bis jetzt habe ich von dieser Werbeagentur weder eine vernünftige Vertragsbestätigung , noch eine Rechnung, geschweige denn eine Mahnung bekommen.

  60. k-zig sagt:

    Hallo Herr Martens,

    ich konnte eine Rechnung über 2500€ nicht zahlen und das Ganze ging an ein Inkassounternehmen, mit dem ich mich in Verbindung gesetzt habe um eine Ratenzahlung zu vereinbaren. Diese wollte sich mit dem Gläubiger in Verbindung setzen, ob dieser mit einer Ratenzahlung einverstanden ist. Im Gespräch wurde mir auch mitgeteilt, dass das Ganze über einen Anwalt laufen muss.
    Ich habe nun eine Gesamtrechnung von 3600€brutto in der der Anwaltsanteil bei knapp 690€ brutto( Faktor 1,3 Geschäftsgebühr plus Faktor 1,5 Einigungsgebühr???), plus Post-und TElekommunikationsentgelt 20 EUro plus Mahnkosten 26€ plus 35€ Auftragskosten und 334,75 Inkassokosten, also ein PLUS zur Ausgangsforderung von über 40%, obwohl ich die Laufzeit auf 6 Monate Rückzahlung so kurz wie möglich halten will. Was soll ich tun? Dieses Schreiben, bzw. den Vertrag zu unterschreiben ist offensichtlich Wucher. So weit ich das sehe ist die Zahlung von beiden Parteien (Inkasso und Rechtsanwalkosten) nicht zulässig. Da ich aber die Schuld schnellstmöglich begleichen will hindert mich dieser Vertrag an der Rückzahlung.

  61. Susanne sagt:

    Ich habe mir ein Kleidungsstück im Internet bestellt bei einer Firma welche es auch im Einzelhandel gibt.
    Nach etwa einer Woche habe ich den Überweisungsschein nicht mehr gefunden und dachte mir ich warte auf die 1. Mahnung da hab ich dann die ganzen Details. Nun 3 Wochen später hat mich diesbezüglich ein Inkassounternehmen angeschrieben. Ich habe kein einziges Erinnerungsschreiben und auch keine Mahnung bekommen. Ist das rechtens?

  62. Eliza sagt:

    Hallo Herr Martens,
    ich habe am 29.08.2014 eine Jacke im wert von 79.90 € auf Rechnung bestellt. Leider hatte ich aber die Rechnung verlegt und wartete auf die erste Mahnung vom Händler, um dies begleichen zu können. Zwischenzeitlich muss ich aber auch zugeben, das es auch irgendwie untergegangen war und sowohl per email als auch per post ist keine einzige Mahnung vom Onlinehändler gekommen. Heute bekomme ich nun eine Forderung vom Inkasso Infoscore Baden-Baden in Höhe von 184,59 € ! Das ist meiner Meinung nach eine völlig überhöhte und dreiste Forderung. Muss ich die Inkassogebühren in der Höhe tatsächlich bezahlen?
    Hauptforderung: 79,90€
    Mahnauslagen für Mahnungen vor dem 24.10.2014 : 21,00€
    4,27 % aus 79,90€ (25.10.2014-30.10.2014 : 0,06 €
    Inkassokosten aus Inkassoauftrag ( Verzugsschaden §§280,286BGB analog §13 RVG i.V.m.V V .1,3 : 83,54 €
    zusätzliche Zinsen bis 09.11.2014 : 0,09€

  63. Marc Schrömges sagt:

    Hallo Herr Martens,

    ich bin durch Zufall auf Ihre Seite gestoßen und hätte da ein Anliegen.
    Ich habe eine Zeit lang den Bezahlservice von Click & Buy genutzt. Einmal konnte jedoch die Lastschrift von meinem Konto nicht eingelöst werden. Der Zweite Versuch kurz darauf schlug auch fehl. Ich habe dazu dann eine Mahnung erhalten, das zur Hauptforderung in Höhe von 60,46 noch 30 € Gebühren angefallen sind. Ich habe nach Ablauf der Frist zuerst die Hauptforderung gezahlt. Danach erhielt ich eine weitere Mahnung auf die 30€ Gebühren. Da ich diese aber vergessen habe bekam ich eine zweite Mahnung mit Mahngebühren in Höhe von 7,50€. Wegen eines Urlaubs habe ich diese jedoch erst später gelesen. Nun hatte ich in der Zwischenzeit jedoch die 30€ bereits bezahlt. Einen Tag nach der Zahlung an Click&Buy erhielt ich ein Schreiben einer InkassoFirma. Dieses wollte nun ca 80 € haben. Dort waren die 30€ noch nicht enthalten. ca. 5 Tage später erhielt ich ein Schreiben des InkassoUnternhemens auf denen die 30€ gegengebucht wurden. Nun beläuft sich die Summe auf ca. 60€. Nun versucht die InkassoFirma mich telefonisch zu erreichen, erreichen jedoch immer zu Uhrzeiten wo ich auf der Arbeit bin. Wie soll ich mich verhalten? Welche Zahlung soll ich leisten? Ist die Forderung noch gerechtfertig?

  64. Isabell sagt:

    Guten tag. Habe heute eine Mahnung von einem Inkasso-Unternehmen erhalten. Per Post kam keine Mahnung der Firma bei der ich bestellt hatte (dagostini). Es geht um eine Forderung von 19,95€. Jetzt wollen die eine Geschäftsiebter 1,0 in Höhe von 45€ + 9€ Auslagenpauschale. Ist das rechtens? Bin alleinerziehende und verdiene Grad mal 600€.

  65. HM sagt:

    Guten Tag,

    ich habe über Amazon.de eine Kreditkartenvertrag bei der LBB angeschlossen. Diese bietet an die Abrechnung in Teilzahlungen zu begleichen. Leider konnte einmal nicht der komplette Betrag mangels Deckung eingezogen werden und die Lastschrift ging zurück. Mittlerweile ist ein Betrag von ca. 1.700 € zusammengekommen. Ich habe Amazon dann informiert, dass es mir leid tut, dass der Betrag nicht eingezogen werden konnte und bat um eine Teilzahlungsvereinbarung und teilte gleichzeitig mit, dass ich die nächsten drei Wochen im Ausland bin und auf Schreiben, Anrufe, etc. nicht reagieren kann. Der Betrag wurde dann versucht einzuziehen und leider ging die Lastschrift auch wieder zurück. Während ich dann im Ausland war bekam ich Schreiben, dass die Karte gekündigt ist und die Teilzahlungsvereinbarung ebenso und dass nun alles an das Inkassobüro weitergeleitet wird, mit allen Konsequenzen (Schufaeintrag, rechtliche Maßnahmen, etc.) Daraufhin habe ich mich unverzüglich mit Amazon.de in Verbindung gesetzt, weil ich die Summe i. H. v. 1.700 € nicht auf einen Schlag zahlen konnte. Parallel dazu, habe ich aber bereits ca. 710,00 € sofort überwiesen und habe mitgeteilt, dass ich um Aufschub bis zum 27.11.2014 bitte und den Restbetrag unverzüglich begleiche. Es kam lediglich eine standardisierte E-Mail mit falschem Namen zurück und ich solle mich an das Inkassobüro wenden. Gesagt, getan. Die kannten mich dort nicht und konnten anhand jeglicher Daten nichts finden. Ich schrieb nochmals Amazon. de an und sie antworteten, dass die Information des Ausgleiches an deren Rechnungsservice weitergegeben wurde und ich das schriftlich mitgeteilt bekomme. Am vergangenen Freitag (07.11.2014) erhielt ich eine Kartenabrechung. lediglich mit dem aktuell negativen Kontostand von der ca. 1.000 €. Am Montag dann, 10.11.2014 hatte ich ein Schreiben des Inkassobüros im Briefkasten. Ein ganz anderes wo ich mich zuerst melden sollte übrigens und mit zusätzlichen Gebühren von 200,00 €!! Ich rief sofort dort an und die Dame konnte mir leider nicht weiterhelfen. Ich sagte ihr, dass ich den Restbetrag gerne begleiche, aber die Inkassogebühren nicht fair sind, weil ich Amazon.de informiert habe über die Fristverlängerung und ich den Betrag definitiv am 27.11.2014 begleiche. In den nächsten 7 Tagen ist das leider nicht möglich (wie gefordert). Sie sagte, sie kann mir allerdings entgegenkommen, indem sie die Frist nun also bis Ende November 2014 verlängert, aber die Inkassogebühren fallen an.

    Können Sie mir einen Rat geben, ob dies gerechtfertigt ist oder wie ich nun evtl. um die Inkassogebühren drum herum komme?

    Besten Dank für Ihre freundliche Mühe vorab!

    Mit freundlichen Grüßen

  66. Maria sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,

    ich habe einen Titel durch RA Haas & Kollegen aus Baden-Baden , Forderung der Neckermann GmbH , dieser Titel hat sich die Kanzlei erschlichen, denn ich schulde nichts. kann ich beweisen. Dummerweise habe ich die Rücksendecodes/Belege nicht, da es aber Rücksendescheine von Neckermann waren kennt dieser die Barcodes. Weder neckermann noch RA Haas & Kollegen wollen etwas dazu sagen. Ebenso zu den teuren elektronischen Waren die in Rechnung gestellt werden. denn diese haben Seriennumern und Garantie, lassen sich also nachverfolgen wenn jemand die repariert /und oder regestriert hat.

    Was kann ich noch so tun ? Ich würde gerne dieser Kanzlei für immer den Laufpass machen, denn diese handelt hochgradig kriminell.

    • Uwe Martens sagt:

      Im Zivilrecht gilt die Darlegungs- und Beweislast, d. h. die Person, die Tatsachen behauptet, muss diese auch beweisen. An die Unterlagen von Neckermann werden wir nicht drankommen. Daher sieht es schwierig aus. Von wo sind Sie?

  67. Felix sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,
    wie so viele Verbraucher habe auch ich ein Problem mit der Mietwagenfirma Hertz. Im Februar hatte ich ein Fahrzeug gemietet und dieses am Abend (Station bereits geschlossen) zurückgegeben. Am folgenden Tag erhielt ich eine Rechnung mit einer Schadensforderung von mehr als 700€ für einen Schaden (Delle am Tankdeckel, war bei Abgabe nicht vorhanden). Da ich mir sicher war das Auto ohne (bis auf bereits vorhandene) Schäden an der Station abgestellt zu haben kontaktierte ich den Hertz Kundenservice sowie die Station direkt. Nach Rückfrage bei der Station konnte mir zuerst nicht mitgeteilt werden wo der Schaden genau ist bzw. um was für einen Schaden es sich handelt. Fotos konnten mir aus ”systemtechnischen Gründen” erst 2 Tage später zugeschickt werden. Auf den Fotos ist die Delle zu sehen, allerdings wurden die Fotos nicht am Ort der Abgabe und auch laut Zeitstempel erst am Dienstag (also nach meiner Aufforderung erstellt).
    Die Folge war der mehrfache Widerspruch meinerseits per E-Mail und Post (Telefonisch nur der Kundenservice erreichbar, der eine direkte Weiterleitung unterbindet und selbst aber nicht zuständig ist). Bis auf ein Gutachten habe ich seitens Hertz keine Antwort auf all meine Fragen erhalten, welche die fehlerhafte Abwicklung der gesamten Rückgabe seitens Hertz aufzeigen. Den geforderten Betrag ließ ich von meiner Miles & More Mastercard sperren und zurückbuchen, lediglich der Preis für die reine Fahrzeugmiete wurde von mir gestattet, da diese ja auch in Anspruch genommen wurde und funktioniert hat. Nachdem ich dem Kreditkartenunternehmen die gleichen Begründungen übermittelt hatte wurde mir nach einem Monat von diesem mitgeteilt Hertz habe den Fehler bemerkt. Zudem wurde mir der Mehrbetrag zwischen ursprünglicher Forderung und den letztendlichen Kosten nach Gutachten von Hertz überwiesen und vom Kreditkartenunternehmen wieder storniert. Es wurde somit nur der reine Mietpreis belastet und ich dachte die Angelegenheit ist geklärt.
    Nun habe ich im Juli nach 5 Monaten eine Zahlungserinnerung der Schadenssumme erhalten, eine zweite im September. Beiden Zahlungserinnerungen habe ich per Mail und Post widersprochen mit Bezug auf die früheren Gründe (Kommunikation war angehängt). Nun hat mich vor einigen Tagen eine Mahnung des Inkassounternehmens SkandicInkasso erreicht mit der erneuten Zahlungsaufforderung. Auch dieser wurde per Einschreiben widersprochen unter Einbezug aller Dokumente die seit Februar an Hertz gesendet wurden.
    Leider wurde auch dieses Schreiben nicht beantwortet, es kam lediglich eine weitere Ankündigung von SkandicInkasso mit dem Betreff ”anstehendes Gerichtsverfahren” unter Androhung weiterer hoher Zusatzkosten wenn nicht SOFORT bezahlt wird.

    Sollte man hier nun zahlen da der Fall aussichtslos ist und man nur unnötig weitere Kosten verursacht oder den Anwalt einschalten und nach Zustellung des Gerichtsbescheides der Forderung ein weiteres Mal widersprechen?

    • Uwe Martens sagt:

      Zur Prüfung des Details wäre die Hereingabe der Unterlagen erforderlich: Mietvertrag, Übernahmeprotokoll, Abnahmenachricht, Korrespondenz etc. Tatsächlich ist fraglich, wann der Schaden am Tankdeckel entstand. War das nachts auf dem Firmengelände oder vorher? Haben Sie Zeugen, die vor Abgabe des Mietwagens mit Ihnen gemeinsam den Wagen begutachtet haben und mit zur Rückgabe fuhren? Unsere außergerichtliche Unterstützung und Prüfung rechnen wir nach RVG ab. Sofern Sie damit einverstanden sind, können Sie uns gerne die Unterlagen zumailen.

  68. Stefan D. sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,

    ich habe bei Rewe eingekauft und per EC-Lastschrift bezahlt.
    Dabei kam es zur Überschneidung zwischen der Lastschrift und dem Geldeingang meines Arbeitgebers.Daraus entstand eine unzureichende Kontodeckung. Das Geld wurde entsprechend vom automatischen Banksystem zurückgebucht.
    Nachdem ich dies gemerkt habe, rief ich im betreffenden Markt an und hab anschließend persönlich mit einer Mitarbeiterin geredet. Ich wollte die Bankdaten haben um mein Geld nachzuzahlen; diese meinte aber, dass ich abwarten sollle und das i.d.R. eine erneute Abbuchung durchgeführt wird. Diese erfolgte dann einige Tage später. Es wurden der Kaufbetrag (~33 €) und Gebühren in Höhe von ~12,50 € abgezogen.
    Ich habe weder eine Mahnung noch anderweitige Schreiben bekommen. Ein Anruf bei dem Dienstleister ( Ingenico Payment Services GmbH (vormals easycash GmbH)) hat ergeben, dass sich die Gebühren aus 5,50 € Rücklastschrift und ~7 € Bearbeitungsgebühr zusammensetzen. Das ganze erfolgte ohne Rechnung oder irgendeinen Auflistung für mich.

    Ich finde den Anteil der Gebühren, gemessen am Einkaufpreis unverschämt hoch (~ 30% des Kaufwertes). Vor allem, da ich persönlich im Markt war und auf raten der Mitarbeiterin abgewartet habe, anschließend wurde “nur” eine erneute Abbuchung vorgenommen wurde.

    Das ich die Kosten für die Rücklastschrift zutragen habe sehe ich ein, aber die zusätzlichen Gebühren sind meiner Meinung unverschämt.
    Sind diese Gebühren zulässig? Und falls nicht an wen muss ich meinen Widerspruch/Rückforderung wenden – Rewe oder das beauftragte Inkassobüro?

    P.S. Auch wenn der Streitwert gering ist, finde ich diese Praxis des Inkassobüros sehr bedenklich – da auf Nachfrage mir nicht einmal gesagt werden konnte wofür diese Gebühr anfällt.

    Wie sehen Sie diesen Fall und vielen dank für Ihren hilfreichen Artikel!

    • Uwe Martens sagt:

      Die Rücklastgebühr geht zu Ihren Lasten. Bezüglich der weiteren 7 EUR neigen wir auch zu der unverbindlichen Ansicht, dass die durchgingen. Für eine rechtsverbindlich sichere Antwort müßten wir das Kleingedruckte Ihre Bankeinzugsermächtigung anschauen.

  69. DS sagt:

    Ich habe eine Rechnung (28.10.) von 3600€ zu begleichen! Nachdem ein Monat verstrichen war, kam eine Zahlungserinnerung mit der Aufforderung, innerhalb einer Woche (das war der 05.12.) zu bezahlen! Die Gesamtsumme war mir nicht möglich, doch ich habe einen Großteil (2800€) am 04.12. überwiesen! Am 05.12. bekam ich bereits einen Inkassobrief, datiert am 03.12. mit der Gesamtforderung zuzüglich Gebühren…
    Ist es Rechtens, dass der Gläubiger schon vor Ablauf der Mahnfrist ein Inkasso beauftragt? Muss ich Gebühren für die Gesamtforderung zahlen, oder nur auf den Differenzbetrag? Wie ist die Rechtslage und worauf kann ich mich ggf berufen?
    Vielen Dank

    • Uwe Martens sagt:

      Handelten Sie als Unternehmer oder Verbraucher? Falls Sie Verbraucher sind: Wurden Sie über den automatischen Verzug nach 30 Tagen aufgeklärt? Eine Reihe von Fragen, die beantwortet werden müssen, um eine korrekte Antwort zu geben. Wenn Sie selbst herausfinden wollen, wann Inkasso berechtigt ist, haben wir eine Hilfestellung ausgearbeitet. Details hier: http://www.recht-hilfreich.de/soforthilfe/inkasso

  70. Martin sagt:

    Hallo.
    Mein Pay Pal Konto ist mit 5 Euro in verzug und ich wurde gebeten dies auszugleichen. Da ich das vergessen habe, wurde ein Inkasso Unternehmen beauftrag und fordert jetzt 42,40 €. Das ist doch total unverhältnissmäßig. Ich dachte es geht bis maximal 1,3 * Betrag + Mehrwertsteuer.
    Was kann ich tun?
    Vielen dank für die Antwort

  71. Martin sagt:

    Muss ich das nun zahlen oder nicht? Ich hab Paypal bereits die 5 Euro überwiesen, da ich sämtlichen Foren darauf hingwiesen wurde auf keinen Fall die Inkasso Gebühren zu zahlen. Haben die jetzt einen Anspruch auf diesen erhöhten Betrag?

  72. Martin sagt:

    Muss ich das nun zahlen oder nicht? Ich hab Paypal bereits die fünf Euro überwiesen, da ich sämtlichen Foren darauf hingwiesen wurde auf keinen Fall die Inkasso Gebühren zu zahlen. Haben die jetzt einen Anspruch auf diesen erhöhten Betrag?

  73. Philipp sagt:

    Guten Tag!
    Ich habe ein KFZ in Finanzierung. Leider bin ich im April in die Arbeitslosigkeit geraten und konnte seitdem insgesamt 3 Raten a 191,- nicht bezahlen. Seit dem 3. November bin ich aber wieder in einem Beschäftigungsverhältnis. Die Rate für Oktober und November habe ich bezahlt, die für Dezember wird nun am 20. abgebucht. Gestern Abend stand ein Mitarbeiter der EOS-Inkasso vor der Türe und wollte das Auto mitnehmen, wenn ich nun nicht 841,- bezahle.
    Kann er das denn so ohne weiteres? Ich bin bereits mehrmals mit der BMW-Bank in Kontakt getreten und habe darum gebeten, den offen stehenden Saldo in kleinen Raten abzustottern. Leider ohne Erfolg. Nun habe ich den EOS-Mitarbeiter darum gebeten, ob es eine Lösung gibt, da ich die 841,- nicht auf einmal bezahlen kann. Ich habe ihm angeboten, innerhalb von 6 Wochen den gesamten Saldo auszugleichen. Was kann ich tun, wenn er nicht darauf eingeht? Darf er das Auto dann mitnehmen?

  74. Diana Jantz sagt:

    Hallo

    Bei einer Forderung von 3,00 !!!!! Euro inkasso Gebühren 36,-€ ist das recht?

    Gruß Diana

  75. Diana Mehl sagt:

    Hallo Herr Martens,
    Ich habe was bestell und wusst nicht da die Rechnung per Mai kommt!
    Ich bin in der zeit Umgezogen und die Mahnungen kamen an meine alte Adresse obwohl ich einen Nachsendeantrag habe!!
    Nun habe ich an meine neue Adresse (nachsendeantrag) ein Schreiben vom Inkassounternehmen bekommen!!!
    Ich habe mit ihnen geredet und es führt kein Weg vorbei das ich die kosten entfallen könnte!!!!
    Ist das berechtigt?
    Danke im voraus

    • Uwe Martens sagt:

      Handelte es sich um eine Online-Bestellung? Weswegen wurde die Post trotz Nachsendeauftrags nicht an Sie weitergeleitet? Kamen auch Mahnungen per Mail? Das müsste überprüft werden.

      • Daniel sagt:

        Sehr geehrter Herr Martens,

        bei mir liegt ein ähnlicher Fall vor wie bei Frau Mehl. Seinerzeit habe ich beim Versandhaus Otto einen Kleiderschank bestellt. Rechnungsadresse war die alte Anschrift, Lieferadresse die neue Anschrift. Bestellt wurde online, dazu wurde ein Account bei Otto eingerichtet inklusive E-Mailadresse und Telefonnummer. Vor dem Umzug wurde die Deutsche Post micht einem Nachsendeservice für 6 Monate beauftragt. Der Kleiderschrank wurde fristgerecht bezahlt. Lediglich die Kosten für die Lieferung wurden nicht beglichen. Soweit ich mich erinnern kann, waren diese auf der Rechnung nicht aufgeführt. Die Firma Otto hat mir dann mehrere Mahnungen an meine alte Adresse gesendet. Die Mahnungen wurden von der Deutschen Post definitiv nicht an meine neue Adresse weitergeleitet. Nach nun 8 Monaten ist bei meinen Eltern ein Schreiben vom Deutschen Inkasso-Dienst (EOD DID [Tochterunternehmen der OTTO Group]) eingegangen. Forderungsbetrag 151,28 EUR (Hauptforderung 30,57EUR + 60,00 EUR Mahnkosten OTTO + 60,50 EUR Inkassogebühren + 0,21 EUR Zinsen).
        Hier gibt es zwei Punkte die mich absolut ärgern.
        1. Das die Deutsche Post dem Dienstleistungsvertrag nicht nachgekommen ist und anscheinend nur einen Teil der Breife an mich weitergesendet hat.
        2 Das der Firma Otto sowohl die Lieferadresse als auch meine Emailadresse und meine Telefonnummer bekannt war und diese Kommunikationsmittel nicht genutzt hat. Auch obwohl das Möbelstück ja fristgerecht bezahlt wurde es hier lediglich um die Lieferkosten von 30,57 EUR ging.
        Wie sieht hier die Rechtsgrundlage aus?
        Wie groß ist die Möglichkeit die Mahn und Ikassogebühren abzuwenden?
        Wie groß ist die Möglichkeit den negativen Schufaeintrag wegen 30 EUR!!! löschen zu lassen?

        Vielen Dank schon einmal für Ihre Mühe!

        PS: Werbung bekomme ich natürlich weiter an meine E-Mailadresse gesendet….

  76. Basti sagt:

    Hallo Herr Martens,

    ich bin im Aug 2013 in eine neue Wohnung gezogen. Ich hab wohl vergessen meinem Stromanbieter dies mitzuteilen, da ich im Nov 2014 eine Forderung von EOS DID über 480€ (inkl. 80€ Inkassovergütung) erhielt.
    Mir erscheinen 400€ Stromnachzahlung viel zu hoch
    Kann ich das noch irgendiwe anfechten? Muss ich die Inkassokosten zahlen?
    Danke in voraus

    • Uwe Martens sagt:

      Prüfen Sie bitte die Stromrechnung (Zählerstand bei Auszug abgelesen?). Lassen Sie sich zunächst von Ihrem Stromanbieter die Zusammensetzung der Stromkosten erläutern. Dann kann der Rest geklärt werden.

  77. Andreas sagt:

    Guten Morgen Herr Martens,

    bin gestern Abend durch Zufall auf ihre Seite gestoßen und hoffe nun auf ihre Hilfe.

    Zum Sachverhalt: Bei meinem ehemaligen Mobilfunkbetreiber E-Plus gab es, durch einen Anbieterwechsel und die damit verbundene Rufnummernmitnahme, noch Ausstände. Diese wurden angemahnt. Einen Tag vor Fristende der 3. Mahnung wollte mein Vater, auf den der Vertrag läuft, die Ausstände -wie sonst auch- bar beim E-Plus Shop einzahlen. Dies war aber nicht möglich da der Vertrag bereits nicht mehr bestand. Von dortiger Stelle telefonierte man mit E-Plus in Potsdam und schickte meinen Vater auf die Bank, um dort den ausstehenden Betrag anzuweisen. Ein paar Tage später erhielt ich Post von der Firma GFKL Forderungsmanagement, einer 100 %igen Tochtergesellschaft von E-Plus (wie ich im Internet recherchieren konnte). Es wurde nicht einmal abgewartet bis das Geld per Überweisung bei E-Plus eingegangen war, sondern noch am geleichen Tage an das Inkassounternehmen weitergegeben. Eine Mail meinerseits an E-Plus mit der Schilderung und Bitte um Stellungnahme und Aufklärung der Sachverhalts blieb bis heute unbeantwortet. Zwischenzeitlich telefonierte ich nochmals mit E-Plus um mir den Eingang des noch ausstehenden Betrages bestätigen zu lassen, der Betrag war eingegangen. Somit Überwies ich, einfachkeithalber um weiteren Scherereien aus dem Weg zu gehen, die Inkassogebühren an GFKL und dachte somit wäre alles erledigt. Fehlanzeige, wiederum etwas später erhielt ich Post von der Kanzlei Purps, Vogel und Flinder. Die wohl auch irgendwie mit dem Inkassounternehmen zusammen hängen, da sie telefonisch den selben Empfang haben. Wie auch immer, diese wollen nun nebst allen möglichen Gebühren und Auslagen immer noch die, angeblich offene, Forderung von E-Plus durchsetzen. Ich habe dort angerufen und unter unabhängigen Zeugen gesagt, dass bereits die Forderung von E-Plus beglichen wurde. Daraufhin wollte man von mir die Belege dafür haben. Mittlerweile war ich aber so sauer, dass ich der Dame am Telefon sagte, dass ich zwar die Belege hätte (was auch der Wahrheit entspricht), sie aber ihre Arbeit richtig machen sollen bevor sie jemanden anmahnen und Forderungen geltend machen wollen die durch mein tun gar nicht mehr bestehen. Ich wäre meiner Informationspflicht ihnen gegenüber hiermit nachgekommen und habe aufgelegt. Der Informationsfluss scheint nicht zu funktionieren, denn E-Plus hat mir persönlich am Telefon bestätigt, dass die offene Forderung beglichen wurde. Auch gab es keine Probleme mit der Überweisung der Bank (Rückbuchung etc.). Ich dachte nun ist endlich Ruhe. leider falsch gedacht. Nun kam ein erneutes schreiben der Kanzlei in dem sie immer noch, unter Fristsetzung auf ihre Forderungen beharren. Ansonsten würden sie auftragsgemäß gerichtliche Schritte einleiten.

    Ein befreundeter Rechtsanwalt bestätigte mich im meinem Verhalten der Kanzlei Purps, Vogel und Flinder gegenüber und sagte mir ich sollte weitere Schreiben einfach ignorieren.

    Was ist ihre Meinung hierzu? Ich würde gerne meine Schiene weiter fahren, ja sogar meine Kosten in Rechnung stellen wollen (was aber als Privatperson aussichtslos sein wird) weil ich einfach wirklich verärgert über die Situation und das Verhalten bin. Klar wäre es einfach der Kanzlei die Belege zu schicken und gut wäre es. Aber ich möchte ihnen nicht ihre Arbeit machen sondern ihnen einen Denkzettel verpassen (bitte entschuldigen sie die Wortwahl, es reicht mir einfach mittlerweile). Ich möchte hierbei mal nicht nachgeben und mich gegen das Unrecht wehren, habe durch die Gebühren des Inkassos und die ganzen Scherereien mit sämtlichen Beteiligten denke ich schon genug „geblutet“.

    Mit freundlichen Gruß
    Andreas

    • Uwe Martens sagt:

      In aller Kürze: Wenn Hauptforderung und Nebenforderung (Inkassokosten) von Ihnen bezahlt wurden, sind Sie gegenüber der Kanzlei keinerlei Erklärung schuldig. Aber ACHTUNG: Sollte ein Mahnbescheid kommen, müssen Sie die dort gesetzte Frist unbedingt beachten und Widerspruch einlegen. Sofern Sie dann unsere Unterstützung wünschen, helfen wir gerne.

      • Andreas sagt:

        Hallo Herr Martens,

        vielen Dank für die schnelle und unbürokratische Antwort sowie Hilfe.
        Ich werde Ihren Rat berücksichtigen.

        Eine Frage hätte ich noch, wie sieht es im Bezug auf einen SCHUFA-Eintrag aus, Ist dies wohlmöglich schon durch das Inkasso Unternehmen geschehen bzw. kann dies noch durch den RA veranlasst werden?

        Mit freundlichem Gruß
        Andreas

  78. Alexander sagt:

    Hallo Herr Martens,

    durch Recherche im Internet sind wir auf Ihre Seite gestoßen. Sehr interessant.

    Wir haben im Juli 2013 den Stromanbieter gewechselt. Bei der Überprüfung der Schlussrechnung fiel uns auf, dass Vattenfall (damaliger Stromanbieter) die monatliche VZ in zwei Fällen nicht in voller Höhe verbucht hat. Dementsprechend stimmte die Endsumme nicht mit den von uns gezahlten monatlichen Abschlägen überein. Telefonisch konnte uns nicht weitergeholfen werden. Wir haben darauf hin die monatlichen Abschläge kumuliert die Schlussrechnung entsprechend gekürzt, überwiesen und per Fax (mit Sendebestätigung) alle Überweisungsbelege des gesamten Abrechnungszeitraumes beigefügt, mit der Bitte um Prüfung und Klärung der Differenz. Leider ohne Rückmeldung seitens Vattenfall.
    Jetzt haben wir ein Schreiben der Rechtsanwaltsgesellschaft Rainer HAAS & Kollegen erhalten. Hauptforderung, Inkasso usw. Wir reden hier von 120,- €, also keine hohe Summe und es gibt auch kein Zahlungsproblem unsererseits. Aber es ist sehr ärgerlich. Vattenfall hat offenbar die Tilgungsbestimmung auf den Kontoauszügen, zumindest einmal ignoriert oder aber, obwohl unwahrscheinlich, hier schlicht falsch verbucht. Die Frage ist, was können wir tun, da die Kanzlei direkt mit Mahnbescheid droht.

    Zusammenfassung: Monatliche Abschläge, wie vertraglich vereinbart,
    überwiesen. Schlussrechnung,abzüglich der unklaren Verbuchung,
    überwiesen. Keinerlei Reaktion auf unsere Bemühungen, keinerlei Zahlungserinnerungen, Mahnungen. In der Folge die Annahme der Erledigung unsererseits. Was würden Sie tun?

    Vielen Dank im Voraus und mit Besten Grüßen
    Alexander

    • Uwe Martens sagt:

      Grundsätzlich steht demjenigen, der bezahlt, das Recht zu, festzulegen, worauf er zahlen möchte. Danach hat sich der Gläubiger zu richten. Zu anderen raten wir zur Beweissicherung: Ihr Zählerstand sollte abgelesen und dokumentiert sein. Sobald der Mahnbescheid kommt unbedingt auf die dort angegebene FRIST achten! Allein Fristversäumnis kann dazu führen, dass Sie das Verfahren verlieren. Damit ein Mahnbescheid nicht beantragt wird, raten wir dazu, die RAe anzurufen und die Umstände aufzuklären und um Klärung der unstimmigen Positionen bitten.

  79. Marion sagt:

    Hallo,

    ich habe soeben ein Schreiben von einem Inkasso-Unternehmen erhalten.
    Sachverhalt: Vor 2 Monaten getankt, für 51,80 Euro. Mit EC-Karte bezahlt, Geld wurde trotz Deckung sofort zurückgebucht (Laut Bank galt ich als unbekannt verzogen, was jedoch nicht der Fall war, deshalb keine Buchung möglich). Nun kommt (ohne vorherige Mahnung, bei Kontoauszug Rückbuchung leider übersehen) ein Inkasso-Schreiben, mit der Bitte den Betrag von 51,80 Euro zusätzlich 84,26 Euro Inkassokosten, also in Summe 136,06 Euro mit einem Zahlungsziel von 7 Tagen zu überweisen. Trotz Fehler der Bank, können diese wohl nichts machen.

    Wie verhalte ich mich jetzt? Muss ich die extrem überteuerten Inkasso-Gebühren zahlen obwohl dies nicht einmal mein Verschulden ist?

    Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.

  80. Michael sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,

    Vorab: Eine super Website mit nettem Kontakt! Weiter so!

    Vielleicht können Sie mir hierbei weiterhelfen…

    Ich habe am 23.11.2014 eine Druckerpatrone über http://www.hd-toner.de im Wert von 15,92€ mit PAYPAL gekauft.

    Gestern (12.01.2015) ist ein Mahnschreiben von einer Inkassofirma (Mediafinanz Forderungsmanagement, Osnabrück) angekommen mit der Bitte um Ausgleich der Kosten + Inkassogebühren.

    Nun beläuft sich der Gesamtbetrag auf 88,92€.

    Eine „Zahlungserinnerung“ hat es seitens PayPal weder per Mail noch schriftlich nie gegeben. Ich finde das total überzogen, bei einer Hauptforderung von ca. 16€.

    Wie gehe ich jetzt vor?

    Die Mediafinanz bezieht sich im Schreiben auf folgende Paragraphen:

    Inkassogebühren § 4 Abs. 5 RDGEG i.V.m. §§2, 13, Nr. 2300 VV RVG i.V.m. §§ 280,286 BGB mit 45,-€
    und
    Inkassogebühren § 4 Abs. 5 RDGEG i.V.m. §§2, 13, Nr. 7002 VV RVG i.V.m. §§ 280,286 BGB mit 9,-€

    + Mahnkosten des Mandanten mit 19,-€
    + Hauptforderung mit 15,92

    macht jetzt unterm strich 88,92€

    Vielen Dank schon im voraus für eine Hilfestellung!

    Mit besten Grüßen

    Michael

    • Uwe Martens sagt:

      Danke für Ihr freundliches Lob zu unserer Webseite! Kurz zum Inhalt Ihrer Frage: Gab es bei der Rechnung eine Aufklärung darüber, dass automatisch Verzug nach 30 Tagen eintritt? Falls ja, wird es schwierig die Kosten abzuwehren. Falls nein, müßte der Zeitpunkt des Verzugseintritts genau geprüft werden. Die Höhe der Inkassogebühren erscheint rechtmäßig.

  81. Werner sagt:

    Hallo Herr Martens,

    ich habe bei einem Angelbedarf- Onlinehandel (Askari), bei dem ich über 15 Jahre Kunde bin und jährlich mit Lastschrift bestelle, aus Versehen eine Bestellung in Höhe von 82,96 € per Rechnung bestellt und diese in gutem Glauben, es wäre wieder mit Lastschrift, bestellt und deshalb nicht bezahlt.

    Jetzt bekam ich eine Rechnung von der Creditreform in Höhe von 174,46 €. Angeblich wurde ich bereits zweimal gemahnt.

    Ich bekam weder eine schriftliche noch eine Mahnung per E-Mail. Der Vertragsabschluss war der 13.10.2014, die Zahlungsforderung von Creditreform datiert vom 11.01.2015.

    Besteht eine Chance, diese übertriebene Forderung nicht zu bezahlen?

    Es ist klar, dass ich für die Original-Rechnungssumme und die 1. Mahngebühr geradestehen muss, da ich die ja auch bezahlen hätte müssen, wenn ich die Mahnung erhalten hätte.

    MfG

    • Uwe Martens sagt:

      Wenn auf der Rechnung der Vermerk angebracht ist, dass Verzug spätestens nach 30 Tagen eintritt, sieht es ungünstig aus. Anderenfalls wäre zu prüfen, ab wann Verzug vorliegt.

  82. Jens sagt:

    Hallo Herr Martens, folgender Fall.
    Ich habe auf einen Mittwoch eine 1. Mahnung eines Unternehmens aus der Schweiz von 42,90 Euro bekommen. Laut dem Schreiben wurde diese Mahnung 2 1/2 Wochen vor Zustellung angefertigt. Zwei Tage nach dieser Zustellung also am Freitag bekomme ich einen Brief eines Inkasso Unternehmens die nun über 90 Euro von mir haben wollen.
    Jetzt ist es so das ich vor 2 Monaten Umgezogen bin und die Briefe vom Unternehmen und Inkasso durch ein Nachsendeauftrag bei mir angekommen sind. Ich hab nun halt die Befürchtung das der Brief aus der Schweiz durch den Jahreswechsel und Nachsendeauftrag viel zu Spät bei mir angekommen ist. So hatte ich ja keine Chance drauf zu reagieren!! Durch den Aufkleber auf den Briefumschlag vom Nachsenden kann man doch auch sicherlich nachweisen wann der Brief bei der Post bearbeitet wurde.
    Würde mich freuen wenn sie mir einen schnellen Rat geben könnten damit ich weiß ob ich nur verpflichtet bin die 90 oder 42,90 zu Zahlen.
    Danke im voraus

  83. Christian sagt:

    Guten Morgen,
    ich habe folgendes Problem. Ich habe letzes Jahr die Unfallversicherung für meine ganze Familie bei der ERGO AG gekündigt weil es einfach zu teuer war.
    In meinen Augen war das auch fristgerecht, leider hatte ich übersehen das es dort eine Gesamtlaufzeit von 3 Jahren gibt. Nun ja, pech.
    Nach kurzem Hin- und her habe ich der ERGO AG u.a. mitgeteilt das es mir nicht möglich ist, die Forderung von knapp 284€ in einem zu zahlen.
    Nach einiger Zeit erhielt ich ein Schreiben von der Inkassofirma LEGIAL AG die beauftragt wurde die Forderunf einzutreiben.
    Der LEGIAL AG habe ich auch mehrfach mitgeteilt, das es mir hlat nicht möglich ist die Hautptforderung in einem zu zahlen. Ebenso habe ich denen nach einiger Zeit mitgeteilt, das ich angefangen habe monatlich 25€ an die ERGO AG zu überweisen da es mir so langsam zu blöd war mich mit denen rumzusclagen und ich so die Hauptforderung ja schon abzahlen kann.
    Ausserdem wird von der LEGIAL AG in der Forderungsaufstellung nur pauschal von „Inkasso-Kosten“ gesprochen. Auch nach nachfragen habe ich keine genaue Aufschlüsselung bekommen.
    Vor ca. 2 Wochen dann erhielt ich ein Schreiben von der Kanzlei AWT aus München.
    Das ganze dann in grün. Ich habe denen dann genau das gleiche wie der Inkassofirma mitgeteilt.
    Ich wehre mich ja in keinster Weise dagegen die Hauptforderung zuzüglich Mahngebühr zu zahlen.
    Ich sehe es nur nicht ein, die Inkasso- und Anwaltskosten von über 60€ auch noch zu zahlen. Die Verweise auf die Tatsachen die sie hier anführen haben bisher natürlich auch nicht gefruchtet.
    So langsam geht mir das auch auf den Keks, das zieht sich jetzt insgesamt schon seit einem halben Jahr.
    Ich weiß jetzt auch nicht mehr was ich weiter machen soll.

  84. Daniel sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,
    ich habe bei O2 im Rahmen meines Handy vertrags im Januar 2014 ein Mobiltelefon in Ratenzahlung gekauft. Im August `14 kam es durch Abbuchungsproblemen mit meiner Bank zu einer Nichtzahlung der fälligen Raten , worauf O2 telefonisch bei mir reklamierte. Ich einigte mich mit O2 auf eine beschleunigte weitere Ratenzahlung (Restforderung 254€) , bei der ich die doppelte Ratenhöhe (je 63,50€) im halbierten Zeitraum abzahlen wollte. Für diesen Vereinbarung erhielt ich nie eine schriftliche Bestätigung oder eine Rechnung/Zahlungsplan mit Angabe der Zahlungsmodalitäten.
    Die ersten beiden Raten wurden von mir fristgerecht (ausgemacht war zahlbar bis zum jeweiligen 30. des Monats in 4 Monatsraten) für die Monate September und Oktober `14 im O2-Shop in Mannheim direkt einbezahlt. Für diese Einzahlungen existieren auch entsprechende Belege.
    Die 3. Einzahlung wurde mir im Shop verweigert, mit dem Hinweis, dass mein Kundenkonto für die Handygeschichte von O2 geschlossen worden sei, weil die Forderung an ein Inkassounternehmen zur Eintreibung weitergegeben wurde. Bei mehreren Versuchen über das Kundencenter von O2 eine Klärung wegen dieses Verhaltens von O2 zu erhalten, wurden die Gespräche einfach beendet.
    Kurz darauf wurde an meine frühere Wohnadresse, die Adresse meiner Eltern, von der Firma Real Inkasso aus Hamburg ein Brief zugestellt, der sich, nachdem meine Eltern mir den Brief übergeben hatten, als eine Inkassoforderung über die Ratenzahlung für meine Handy im Auftrag der Firma O2 in Höhe von 262,86€ herausstellte. Die in diesem Schreiben geforderte Summe ist zu hoch (190,50€ plus Inkassokosten) und stimmt allerdings nicht mit der noch fälligen Höhe der Ratenzahlung überein. Ich hatte ja, wie schon erwähnt, die Hälfte der Zahlung geleistet.
    Auf Anraten und unter Mithilfe eines Bekannten, hab ich umgehend schriftlichen Widerspruch gegen die komplette Forderung der Real Inkasso eingelegt und sogar im Schreiben meine korrekte Anschrift hinterlegt. Ein weiteres Schreiben der REAL wurde wieder an die Adresse meiner Eltern geschickt, worauf ich nochmals eine schriftliche Weigerung mit der Bitte um korrekte Klärung (Auftrag der O2, detaillierte Rechnung/Auflistung der Forderung zur Überprüfung) an REAL gesendet habe.
    Ein erneutes Schreiben der Inkassofirma wurde jetzt von meinen Eltern in der Annahme verweigert und über die Postzustellung zurückgeschickt, da sie ja nicht für die Briefzustellung zuständig sind.
    Da ich nun nicht mehr weiß, wie ich mich weiterhin bei erneuten Schreiben der REAL verhalten soll, wäre ich ihnen sehr verbunden, wenn sie mir dazu einen Ratschlag geben könnten. Weiterhin wäre es interessant zu wissen, was es kosten würde, wenn sie mich in dieser Angelegenheit vertreten würden.
    Im Voraus für ihre Bemühungen vielen Dank

  85. Sabine sagt:

    Hallo Herr Martens
    habe bei einem inkasso büro eine hauptforderung von 1500 euro für einen krankenhaus aufenthalt wegen versehntlicher falscher krankenkarte.
    zahle seit 2011 jeden monat 50 euro freiwillig an das inkasso unternehmen .habe mir jetzt erstmals einen ausdruck von dem inkasso unternehmen schicken lassen da ich gedacht habe ich hatte meine hauptschuld schon beglischen .
    schickten mir darauf hin eine auflistung indem ich jetzt nochmals 1000 euro zahlen soll und jeden tag kommen 17 cent zinsen dazu ,habe gefragt warum jetzt droht mir das unternehmen wegen eingehengbetrug ist das rechtens

  86. Amy Engel sagt:

    Lieber Herr Martens,

    Ich habe folgendes Problem.
    Ich habe 2012 über das Internet Hundefutter gekauft, Kosten: 39,90€
    Was ich nicht richtig erkannte, ich habe wohl ein monatliches Abo abgeschlossen, also kam den folgende wieder ein 15 kg Sack.
    Ich wiederrief dem da mein Hund das Zeug nicht essen mochte. Da sagte man mir ich solle den Sack kulanzhalber auf meine kosten zurückschicken, tat ich auch…Jedoch hab ich 15 kg hundefutter nicht via einschreiben abgeschickt..fazit: der Sack kam angeblich nicht an.
    Ich habe mich jedoch auch geweigert die 39,90€ zu zahlen. Nach mehreren Mahnungen erhielt ich dann Post Von UGV INKASSO GMBH.
    Die wollten dann aufeinmal 350€.
    ich war so baff das ich die anrief und sinngemäß in freundlich fragte ob dir noch ganz dicht sind, und widersprach dem.
    Kurze Zeit später zog ich um. Hatte das alles schon fast vergessen. Es kam auch nichts mehr… jetzt zwei jahre später bemerke ich eine Pfändung auf meinem Konto. ..
    und eine Forderung von 480€ ich rief die wieder an und wurde erneut sehr unfreundlich empfangen, wirklich ich glaube diese Leute da sind darauf geschult dem „Schuldner“ das Gefühl zu geben er sei minderwertig.
    die sagten ja dachten sie wir haben sie vergessen??? *lacht*
    Sie haben das zu zahlen sonst bleibt die Pfändung drauf!
    Ich meine eine Pfändung geschieht ja gerichtlich oder??
    ich habe davon nichts mitbekommen.
    Und jetzt steh ich da und soll tatsächlich mehr als 1000% von der eigentlichen Summe bezahlen…
    Nachdem ich ein wenig bei dem letzten Gespräch am Telefon ausgeartet bin habe ich jetzt einen Brief bekommen… sie geben mir die Möglichkeit raten zu zahlen… aber dieser Aufwand kostet nochmal 80€ extra!
    Und wenn ich das möchte, muss ich:
    1. meinen Arbeitgeber benennen…
    2. Etwas unterschreiben das ich die kosten anerkenne.
    3. Eine Bestätigung von meiner bank an die schicken, dass ich einen dauerauftrag eingerichtet habe.

    können die tatsächlich von mir 441€ inkassokosten bei einem gegenstandswert von 39,90€ fordern? ??

    macht es für mich noch Sinn meinen Anwalt einzuschalten, kann der da noch was tun oder wäre das vergebens?

    Ich Danke Ihnen für eine hilfreiche Antwort.

  87. Doris sagt:

    Sehr interessante Seite – Danke und weiter so 🙂

    Sehr geehrter Herr RA Martens,
    sind seit 4 Jahren in aussergerichtl. Schuldenregulierung und haben noch 22 Monate vor uns. Jetzt kommt von der Santander Bank eine Mitteilung, dass wir nicht mehr über die RAe Wendt & Henle die mtl. Raten zu begleichen haben, weil Sie die Restforderung an Lindorff Inkasso, Heppenheim abgetreten haben. Wir haben sofort an Lindorff geschrieben und mitgeteilt, dass wir unsere Raten seit Beginn (über 4 Jahre) pünktlich bezahlen und dass das auch so bleiben soll. Wir werden keine neue Kostennote akzeptieren. Anfallende Gebühren sind von Santander zu tragen, da wir unseren Teil immer pünktlich erfüllt haben.Trotzdem schicken diese uns ein Formular indem wir eine Anerkennung der mittlerweile um 600€ aufgestockte Summe anerkennen sollen. Dabei ist unsere Vereinbarung über die Raten doch ein rechtlicher Bestandteil der ausserger. Schuldenregulierung. Damals über eine Kanzlei mit entsprechender Ausrichtung ausgearbeitet. Wie können wir diese unseriöse Abzocker in die Schranken weisen? Das Gesetz sieht doch diese Art der Schuldenregulierung vor. Über dieses Gesetz kann sich doch das Inkassounternehmen nicht hinwegsetzen?
    LG Doris

    • Uwe Martens sagt:

      Danke für Ihr Lob 😉

      Kurz zu Ihrer Frage:

      Bitte unterschreiben Sie erst einmal nichts! Halten Sie Ihre Ratenzahlung stur ein. Gerne werfen wir einen Blick auf die Papiere von Lindorff und Ihre vormalige Ratenvereinbarung. Dann können wir Ihnen eine Einschätzung geben. Wegen der Kosten können Sie uns gerne einen Beratungshilfeschein vom örtlichen Amtsgericht im Original zusenden. Unsere Gebühren übernimmt dann die Staatskasse.

  88. KarinP sagt:

    Guten Abend ,
    Ich brauche dringend Hilfe, ich hatte am 10.januar meine bestellte Ware erhalten mit der Hauptforderung von 10.95€. Das Unternehmen konnte 10 Tage nach wareneingang wegen einer Abweichung von 30cent die Hauptforderung nicht abziehen. Ich erhielt daraufhin eine Email das ich jetzt 20.95€ zu bezahlen habe und dies bis zum 31.01.2015. Da ich private Probleme hatte vergaß ich die Forderung zu bezahlen. Am 10.02.2015 bekam ich die Email das ich eine Forderung von 80.95 zu bezahlen habe. Ist das noch normal ich meine die Ware hat einen Wert von 6 Euro und dafür soll ich 80 Euro bis zum 19.02 bezahlen das ist doch schon Voucher !! Was soll ich tun soll ich das Geld bezahlen oder kann ich irg dagegen vorgehen ?

  89. ali demir sagt:

    Hallo,
    wir haben eine Inkassorechnung von 83€ erhalten wegen Vor-Vorwahlnummern.
    Wir´haben dieses Mahnschreiben direkt vom Inkassounternehmen erhalten also nicht von diese MYSHOP 01049…Also normalerweise hätte ich doch vorher schon min eine Mahnung erhalten sollen. Vertelefoniert sind knapp 3€ und der rest ist mahnkostenschei***se. Undzwar war die letzte Rechnung irgendwie letztes Jahr im Juni, welches ich aber nicht gekriegt habe. Spekulieren die hier jetzt wirklich auf Dummheit oder sind die jetzt im vollen Umfang im Recht?
    Was kann ich tun, zumal auch alleine schon um keine weiteren Mahnkosten zu kriegen, also erstens mal es stoppen.?

    MfG

  90. Nicole sagt:

    Hallo. Darf das Inkassounternehmen mir gegenüber Gebühren für eine Ratenzahlung erheben?

    • Uwe Martens sagt:

      Üblicherweise verpflichten Sie sich in der Teilzahlungsvereinbarung dazu. Wie lautet Ihre Vergleichsvereinbarung?

  91. zirrus4711 sagt:

    HalloHerr Martens, ich habe ebenfalls ein Problem mit Ikea. Meine Frau hat ausversehen die Karte des bereits gekündigten Kontos benutzt, jetzt 3 Monate später kam die Post des Inkasso Unternehmens. Leider haben wir nicht kontrolliert ob der Betrag von IKEA abgebucht wurde, so ist der Falschnutzung auch nicht aufgefallen. Aus 32€ sind 118€ geworden… Meine Frage, kann ich hier ebenfalls so vorgehen wie so oft im Netz geschrieben? Gebühren der Bank etc an Ikea überweisen (64€) und die 54€ des Inkasso Unternehmens einfach nicht bezahen, oder bin ich wegen „Dummheit“ dazu verpflichtet?
    Was würden Sie mir raten, ich möchte jedenfalls keinen Eintrag bei de Schufa bekommen.

    Vielen Dank im Voraus.

  92. Michael sagt:

    Muss ich inkassokosten bezahlen? Das Inkasso Unternehmen schreibt mich mit falschem Vornamen an statt Michael mit Meik, der Hausname stimmt. Zwischenzeitlich ist die Forderung von mir aber auch schon an den Gläubiger bezahlt.

  93. Sabrina sagt:

    Hallo,
    Ich habe ein Inkasso schreiben erhalten mit der Forderung von 57,01€ und es geht um eine offene Forderung eines Sport Studios in dem ich mal angemeldet war. Die offene Forderung des Sport Studios belief sich ursprünglich auf 25,30 € vom 1.6.2013 und ich habe in der Zeit keinerlei Mahnungen erhalten und Wusste auch nicht, dass diese Forderung noch offen steht. Laut schreiben des Inkasso Büros habe das Sport Studio mir eine Mahnung am 4.6.2014 zugeschickt, die ich nie erhalten habe. Ist es überhaupt rechtens eine Mahnung erst nach 1 Jahr zu versenden ? Und wie soll ich mich jetzt Verhalten, da auch die Monate darauf die normale Summe weiterhin abgebucht wurde und ich nichts von einer offenen Forderung wusste?!
    Vielen dank schon mal im Voraus

  94. Sarah sagt:

    Hallo,
    ich habe eine Frage bezüglich eines Inkasso-Problems.
    Und zwar kam ich ein paar Tage mit der Rechnung von 1&1 in Verzug.
    Ich veranlasste eine erneute Abbuchung.
    Zu dem Vertrag gehörten auch 2 Handykarten, auf der einen Karte war ein offener Betrag, der bei dieser erneuten Abbuchung jedoch nicht mit abgebucht wurde, was ich aber nicht wusste.
    Deshalb wurde die Karte gesperrt.
    Als ich nachgefragt habe weshalb es so sei, denn der Betrag wurde ja erneut abgebucht sagte man mir, dass das unterschiedliche Veträge seien, weshalb ich das für jeden Vertrag einzeln veranlassen muss.
    Mittlerweile soll aber auch ein Inkassounternehmen eingeschaltet sein.
    Die Hauptforderung habe ich ein paar Wochen später an 1&1 gezahlt.
    Einen Tag zuvor habe ich eine E-Mail von dem Inkassounternehmen bekommen das ich mich melden soll da sie mich über die alte Adresse nicht erreichen konnten, tue ich dieses nicht, müssen sie mich kostenpflichtig ausfindig machen.
    Ich habe von 1&1 aber auch schon eine Nachricht bekommen, dass die Karte wieder freigeschaltet wird, was bis jetzt aber noch nicht passiert ist und auch schon ein paar Tage her ist, weshalb ich angst habe, dass doch noch was vom Inkasso kommt.
    Ich habe 1&1 meine neue Adresse nicht mitgeteilt, weil ich das nur über das Feld Umzug machen kann, wo ich auch mein DSL ‚umziehen lasse‘, dieses ist aber nicht möglich da ich nur einen Kabelanschluss habe.
    Ich habe 1&1 aber mit der neuen Adresse angeschrieben und habe auch Briefe zurück bekommen, sodass sie meine neue Adresse doch auch haben?
    Leider denken die sich jedes Mal was neues aus, weshalb ich einfach nicht aus denm Vertrag komme…das nur um alles zu erklären, falls es wichtig ist 😀
    Also, muss ich damit rechnen das noch was vom Inkasso kommt und wenn ja, muss ich diese Zahlungen dann auch zahlen?
    Mit freundlichem Gruß

  95. Sarah sagt:

    Achso und zurzeit lebe ich von ALG 2…falls das noch von wichtigkeit ist.
    Vielen Dank schonmal und liebe Grüße

  96. Dominique sagt:

    Ich brauche auch ein paar Ratschläge wie ich mit der folgenden Situation um gehen soll.

    Ich habe mit am 03.11.2014 ein Produkt im Internet bestellt, Rechnung ist leider mit der Verpackung in dem Müll gelandet.

    Darauf hin bekam ich ungefähr Mitte Dez. 2015 eine „Letzt Zahlungserinnerung / Inkassoübergabe“.
    Mahnstufe:2 den Betrag bitte bis zum 19.12.2014 überweisen da sonst ohne weiteren Schriftverkehr ein Inkassounternehmen mit dem Forderungseinzug
    beauftragt wird und das es dann für mich teuer wird.

    Da Mitte Dez. viel Besuch kam und wie wir es alle kennen nichts rumliegen darf verschwand der Umschlag ungeöffnet in der Schublade mit all möglichen Kram.
    Aus den Augen aus dem Sinn…

    Beim aufräumen (16.03.2015) hatte ich den Umschlag wieder in der Hand, diesen geöffnet und den Ausgehenden Betrag von 56,80€ + Mahngebühr: 7,50€
    umgehen Überwiesen, dieses habe ich dem Unternehmen auch per E-Mail mitgeteilt.

    Heute (18.03.2015) flatterte der Brief vom Inkassounternehmen ins Haus. Da hat es mich fast vom Stuhl gefegt. 137,07€

    Welche sich aus:
    Hauptforderung: 56,80€ <- Ist klar und legitimem und bezahlt
    Verzugszins: 2,57€ <- 13,25% aus 56,80€ für den Zeitraum 24.11.2014 bis 26.03.2015 gem §288 Abs 1 BGB- Höhere Zinsen wegen Anlageverlusten,
    §288 Abs. 4 BGB
    Auslagen des Gläubigers:7,50€ <- sind dann die Mahngebühr siehe oben, auch bezahlt

    zuzüglich folgender Inkassogebühren:
    Gebühr: 58,50€ gem.:§13 RVG Ziff. 2300 <- Das sind mehr als 100% der Hauptforderung?!
    Auslagen: 11,70€ gem §13 RVG Ziff. 7002 <- was steck dahinter?

    zusammen setzen und das mit der Frist bis zum 26.03.2015
    Mit der Bemerkung das:"Schuldbefreiende Zahlungen können ausschließlich an uns geleistet werden und der künftige Schriftverkehr ist nur mit uns zu hehren!!!"

    Wie soll ich weiter vorgehen?

    Ich würde jetzt dem Inkassounternehmen mit teilen das ich den Betrag schon beglichen habe.
    und das Ich deren Gebühren und Auslagen zu hoch finden und den höchsten 10€ zahle?

    • Pepito Perez sagt:

      Hallo Dominique,
      ich habe ziemlich den gleichen Fall mit dem Laden (und auch die gleichen Summen).
      Meine „Forschungen“ im Internet ergaben, dass es überhöht ist.
      Allerdings bin ich kein Fachmann. Wie bist du bisher weitergegangen?

  97. Ronny sagt:

    Habe von einem Rechtsanwalt, eine Zahlungsaufforderung über, 196,- € erhalten, da die Hauptforderung bereits zwei Jahre zurückliegt, habe ihn daraufhin, zweimal schriftlich aufgefordert, mir Unterlagen, wie Vollmacht, Mahnungsverlauf usw. zu übersenden, hat er nicht getan, sondern mir gleich einen Mahnbescheid geschickt, den habe ich Teilwidersprochen auf die Anwaltskosten, da er mir keine Vollmacht vorlegen kann. Wieso verhält er sich so, darf er das?
    Grüsse

  98. Peter sagt:

    Hallo,
    ich habe heute eine Forderung von Infoscore erhalten. Diese Bezieht sich auf eine Lieferung aus 12/2014. Ich habe dort Ware auf Rechnung bestellt. Ob da eine Rechnung im Karton war, kann ich leider nicht mehr sagen. Eine Zahlungserinnerung ist nicht erfolgt.
    Warenwert: 82,39
    Mehrauslagen Mahnung vor dem 09.03.2015 15,00
    Zinsen: 0,57
    Inkassokosten: 83,54
    zusätzliche Zinsen: 0,09
    Gesamt:182,09

    Muss ich die Inkasso gebühren Zahlen wenn ich keine Mahnung erhalten habe?

    Grüße

    Peter

  99. Andrea sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,

    ich brauche auch ein paar Ratschläge wie ich mit der folgenden Situation um gehen soll.

    Ich habe folgendes Problem:
    Im Februar stand ein netter Herr der Firma EOS FIELD Service vor meiner Türe und wollte gerne Geld für das Inkassounternehmen EOS DID (Deutscher Inkasso – Dienst).
    Bei einer Tasse Kaffee kam dann heraus, dass es sich um eine Forderung aus dem Jahr 2005 handelt. Selbst der wirklich nette Mann konnte sich das alles nicht erklären.
    Die Hauptforderung belief sich auf 220,50 EUR, welche ich bis auf eine Differenz in Höhe von 13,50 EUR beglichen habe.
    Bezahlt wurde per monatliche Ratenzahlung in Höhe von 30,00 EUR mit Einzugsermächtigung. Nach 7 Abbuchungen hörten die Abbuchungen dann auf – für mich war damit meine „Schuld“ bezahlt. Ich habe weder Briefe, Mahnungen, Mahnbescheide o.ä. erhalten.

    Bis zu dem Tag, an dem der nette Herr vor meiner Türe stand.
    Einge“klagt“ wird jetzt die Differenz in Höhe von 13,50 EUR.

    Hier die Abrechnung des Inkassounternehmens:
    Hauptforderung: 220,5 EUR
    Bisherige Kosten/Mahnkosten der Auftraggeberin: 12,00 EUR
    Inkassovergütung (inkl. evtl. angefallener Ermittlungskosten: 310,51 EUR
    Kontoführungsvergütung: 40,90 EUR
    Anwaltsgebühren/Verfahrensvergütung: 90,00 EUR
    Zinsen bis 27.03.2015 EUR
    abzgl. seit dem 16.08.2005 geleistete Zahlungen: 207,00 EUR

    Gesamtbetrag: 676,03 EUR
    zzg. weiterer 7,710 % Zinsen p. a. auf die jeweils restliche Hauptforderung.

    Wie soll ich weiter vorgehen? Ich finde die Gebühren für die Streitsumme in Höhe von 13,50 EUR nicht gerechtfertigt. Reicht hier ein Widerspruch? Oder muss ich andere Wege einschlagen?
    Über Hilfe bin ich echt dankbar.

    Liebe Grüße

    Andrea

  100. Sajad sagt:

    Hallo Herr Martens.
    Ich habe vor 2 Monat 2x T-Shirts gekauft und dies wurde von Paypal(Europe) S.á.r.l.et Cie, S:C:A. durch Lastschrift von mein Konto abgebucht. Es wahren 2 Bestellungen!!
    Da aber mein Konto nicht gedeckt wahr, wurde die Summe wieder zurückgebucht
    In den 2 Monaten habe ich 3 Mahnungen erhalten um die Summe sofort zu begleichen. Aber ich reagierte aus unergründlichen gründen nicht (tippe aus Faulheit). Und Gestern ist es passiert. Ich erhielt zwei Briefe von den Inkassounternehmen mediafinanz, darin werde ich aufgefordert die schulden zu bezahlen, die Mahnkosten, Inkassogebühren und Inkassoauslagen.
    Soweit so gut, ich wahr am Anfang etwas verwirrt wieso ich zwei Briefe erhalten habe, aber dann sah ich das ich für jedes shirt ein Brief von Inkasso bekommen habe.
    Die von mir zu zahlende Gesamtforderung setzt sich wie folgt zusammen:
    Grundforderung 19,95€( für ein T-shrit)
    Mahnkosten 19,00€
    Inkassogebühren 54€
    Inkassoauslagen 10,80€
    das sind pro Forderungen 103,75€ und das 2x = 207,50€.
    So, jetzt meine Fragen!
    Ist das üblich das man so unrealistisch hohe gebühren berechnet bekommt bei solche kleine schulden und das für jedes Artikel?
    Wieso haben die nicht beide Artikel zusammen bearbeitet?
    Kann man da irgendwie vorgehen, ohne jetzt ein Anwalt mit einzubeziehen?
    Ich weiß das ich dumm gehandelt habe. ich bin auch sehr jung und es war mir nicht bewusst das die Konsequenzen so verlaufen wird aber das hat mich doch sehr schockiert.
    Ich hofe Sie können mir helfen.

    mfg Sajad.

    • Uwe Martens sagt:

      Z. T. ist die Forderung (im kleineren Umfang) unzulässig (z. B. Höhe der Mahnkosten, Berücksichtigung der Schadensminderungspflicht). Für beide T-Shirts nur 1x Inkassogebühren / -auslagen zahlen, wobei zu prüfen wäre, was die Inkassoauslagen umfasst. Mahnkosten sind nur i. H. v. 2,50 EUR gerechtfertigt. Der Kaufpreis der T-Shirt muss natürlich auch bezahlt werden.

  101. Nina sagt:

    Guten Abend Herr Martens,
    ich freue mich auf Ihre Seite hier gefunden zu haben. Wie ich lese haben Sie sehr vielen Menschen helfen können.
    Ich habe eine Frage über ein Sachverhalt von Vodafone.
    Meine Eltern bekamen ein Schreiben von Königs Inkasso mit der Aufforderung offene Rechnungen zu begleichen und zusätzliche weitere Kosten von 70,20. Fakt ist allerdings, dass meine Eltern keine Rechnungen und keine Mahnungen erhalten haben.
    Soeben rief ich bei Vodafone an und die bestätigten mir, dass es so rechtens sei und Forderungen bestehen würden. Auf meine Frage warum keine Rechnungen/ Mahnungen versendet wurden, hieß es die wären zurück geschickt worden. In der Zwischenzeit sind meine Eltern umgezogen. Als Telekommunikationsunternehmen hat man eigentlich den Draht zum Kunden, ein Anruf reicht… man kann nachfragen. Dürfen die dann einfach ein Inkasso bestellen, wenn nicht mal die Rechnungen/ Mahnungen zugestellt wurden? Und müssen meine Eltern das alles so hinnehmen und alles komplett bezahlen? Soweit ich weis müsste Vodafone dafür sorgen dass die Rechnungen zugestellt werden – die Pflicht zur Zustellung der Rechnung, oder?
    Was empfehlen Sie?
    Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus

  102. ivonne sagt:

    Guten Tag
    Ich freue mich sie hier gefunden zu haben.

    Ich habe anscheinend auf einem privat bewirtschaftlichen Parkplatz ohne Ticket geparkt. hatte aber keinen Zettel hinter dem Scheibenwischer. Angeblich wurde mir auch eine Mahnung zugesendet indem aus 10€ fürs falsche parken mit Mahnkosten 30,10€ wurden. Jetzt stehe ich mit einem Inkassobüro im Streit. Sie schickten mir ein Schreiben in dem auf einmal 93€ zahlen soll. ich teilte ihnen mit das ich bitte die Forderung zu prüfen, da ich finde das aus 30,10€ Hauptforderung keine 93€ werden können und die Kosten etwas zu hoch angerechnet wurden. Sie schickten mir dann ein schreiben in dem ich 102€ zahlen soll. Ich hatte dann irgendwo mal gelesen das Inkassofirmen registriert sein müssen beim Gericht und nur dann diese Gebühren verlangen dürfen. Ich prüfte dies, und siehe da NICHTS. Ich machte das Inkassounternehmen darauf aufmerksam und zahlte die Hauptforderung in Höhe von 30,10€. Bei jedem Kontakt mit dem Inkassounternehmen machte ich darauf aufmerksam, das ich nicht bejahen und auch nicht verneinen kann das die Tatsache des falschen parkens besteht. Und machte auch aufmerksam, das die Zahlung kein Schuldeingeständnis ist sondern ich die Angelegenheit nur beenden möchte.
    Zum Schluss bekam ich jetzt wieder ein Schreiben indem der gezahlte Betrag verbucht wurde und ich noch 67€ zahlen soll.
    3 Schreiben und 3 verschiedene Beträge denke mal nicht, das dies durch Zinsen erklärt werden kann.
    Was kann ich tun? ich habe echt keine Lust mehr mit denen, am liebsten würde ich es darauf ankommen lassen und warten auf den gelben Brief und dann Einspruch erheben. oder direkt zum Anwalt? aber für Ursprünglich 10€ so ein mist.

    Gruss

    ivonne

  103. jana sagt:

    Hallo, habe ein Problem mit dem Inkassounternehmen atriga, meine Hauptforderung betrug 2,89€ da mein Konto nicht ausreichend gedeckt war konnte der Betrag aber nicht beglichen werden so kamen 10€ Rücklastschriften Gebühren dazu das verstehe ich ja auch noch. Jetzt kommen nun noch die Inkassokosten von 49,50€ Grundlage von 1,3 und Auslagenpauschale (Inkasso) von 9,90€ ist das Rechtens der Brief würde ich sagen war Standard. Die Firma contratix hatte meine Email Adresse als auch meine Adresse vom Wohnsitz darf sie trotzdem direkt ein Inkasso Unternehmen einschalten?

    Danke im voraus für ihr bemühen.

    Mit freundlichen grüßen
    Jana

  104. Kevin sagt:

    Hallo Herr Martens,

    und zwar habe ich folgendes Problem. Am 8.9.2014 ist mein altes Handy kaputt gegangen, dass in einem Vertrag war, dieses war aber bereits abbezahlt. Also habe ich eine Vertragsverlängerung mit neuem Handy bestellt. Da ich zuvor umgezogen, habe ich auch meine Adresse unter meiner Kundennummer geändert. Das neue Handy sollte auf Raten bezahlt werden. Das neue Handy wurde an meine Adresse geschickt, der Vertrag lief weiter. Nun fiel mir auf, dass auf meiner Handyrechnung immer so wenig abgebucht wurde, aber ich ging da nicht weiter darauf ein und beließ es so. Nun, nach fast 8 Monaten bekomme ich ein Schreiben von einem Inkassounternehmen, mit der Forderung das Handy komplett zu bezahlen und eine 1,3 Inkassogebühr womit ich auf einen Betrag von über 600 Euro komme. Allerdings war auf dem Schreiben eine andere Kundennummer angegeben auf meinem Namen. Also rief ich bei dem entsprechenden Betreiber an (O2) und fragte nach. Meine normale Kundennummer sei „sauber“ sagte mir der Mitarbeiter, dann prüfte er die andere. Die andere Kundennummer lief auch über meinen Namen, aber meine alte Adresse. Diese Kundennummer hatte ich aber nie! Meine normale Kundennummer über die auch der Vertrag lief hatte ich bereits 3 Jahre, sprich, sie haben eine neue Kundennummer unter meiner alten Adresse für mich angelegt über das, dass neue Handy lief, ABER das Handy haben sie an meine Adresse gesendet?! Der Mann von der Hotline sagte mir dann, dass ich am nächsten Tag nochmal anrufen soll, da die Kollegen von der Rechnungs- und Mahnabteilung erst morgens um 8 Uhr wieder kommen. Also rief ich am nächsten Tag wieder an, machte das ganze Spielchen wieder mit einer Dame, bis sie mich Verband. Dort konnte ich das ganze nicht mal wirklich erklären, sondern es wurde direkt gesagt, sie hätte keine Einsicht mehr auf die Daten, ich soll mich an das Inkassounternehmen wenden. Ich fragte sie dann, warum ihre Kolleginnen Einsicht auf die Daten hätte, da antwortete sie nur patzig, das weiß sie nicht, ich solle mich an das Inkassounternehmen wenden. Okay, rief ich dort also auch an, schilderte die Lage, bis ich dort richtig aussprechen konnte hieß es schon „Ja, aber sie wissen doch, dass das über eine gesonderte Abrechnung läuft.“ Nein, das weiß ich nicht! Da mein altes Handy auch über die normale Handyrechnung lief + das ich nie eine Mitteilung über eine neue Kundennummer oder sonstiges erhalten habe + irgendeine Mahnung zuvor. Sie meinte dann nur, sie erkundigt sich bei O2 und meldet sich dann wieder.. was heute nach 6 Tagen noch nicht geschehen ist. Also ich bin ja bereit, die Hauptforderung zu bezahlen.. aber ich bin nicht bereit diese Inkassogebühren zu bezahlen, da das Ganze noch nicht einmal mein komplettes Verschulden ist, wenn sie solche Fehler machen!

    Danke schonmal im Voraus..

  105. Alexandra sagt:

    Hallo,
    ich habe eine Frage zum sogenannten „Konzerninkasso“.
    Folgendes: Die Berliner Volksbank hat mein Girokonto mit einem Forderungsstand in Höhe von 553,33 € per 19.03.2015 gekündigt und zur Rückzahlung bis spätestens zum 02.04.2015 aufgefordert sowie mitgeteilt, dass das Konto nach diesem Termin aufgelöst wird. Da ich erst Ende April Geld übrig hatte um eine Teilzahlung zu leisten, kontaktierte ich am 28.04.15 die Berliner Volksbank um zu erfragen, wohin ich überweisen sollte, wenn denn mein Konto aufgelöst sei. Die Mitarbeiterin teilte mir mit, dass die Forderung an ihr eigenes Inkasso übergeben worden sei und diese mich mit mir in Verbindung setzen würden. Prompt am nächsten Tag hatte ich dann auch das Forderungsscheiben der VR Inkasso auf dem Tisch, woraufhin ich am 30.04.15 eine erste Teilzahlung in Höhe von 350,00 € auf das Konto der VR Inkasso überwies. Am 12.05.2015 überwies ich dann den Restbetrag der Hauptforderung in Höhe von 203,33 € zzgl. angefallener Zinsen (2,91 € + 0,21 €), die ich zuvor taggenau entsprechend deren Angabe (5 Prozentpunkte über Basiszinssatz) und meiner Zahlungen ausgerechnet hatte. Mit Schreiben vom 16.05.15 teilte ich dann der VR Inkasso die Erledigung der Hauptforderung mit und wies die angesetzten Inkassokosten (1.0 Inkasso-Geschäftsgebühr analog Nr. 2300 VV RVG) in Höhe von 80,00 € zzgl. Umsatzsteuer vollumfänglich zurück, da es sich um ein sogenanntes „Konzerninkasso“ handeln würde bzw. eine enge Verflechtung der Berliner Volksbank mit der VR Inkasso GmbH mit einer wirtschaftlichen Beteiligung besteht (74% der Gesellschaftsanteile der VR Inkasso werden vom Genossenschaftsverband e.V. gehalten, der wiederum aus der Gemeinschaftlichen FinanzGruppe VolksbankenRaiffeisenbanken besteht). Die VR Inkasso antwortete sogleich am 18.05.2015 auf mein Schreiben und fordert mich zur Zahlung einer Restforderung in Höhe von 97,50 € bis zum 28.05.15 auf und kündigt die Einleitung gerichtlicher Schritte nach Ablauf der Frist an.

    Die VR Inkasso begründet ihren Anspruch wie folgt:
    „… Die Kosten der Einschaltung eines Inkassounternehmens sind als notwendige Verzugskosten grundsätzlich erstattungsfähig, wobei sich die Höhe der Inkassokosten für den außergerichtlichen Forderungseinzug an der Obergrenze der entsprechenden Sätze des RVG orientieren sollte (Palandt/Heinrichs, § 286 BGB Rz. 49, MüKo/Ernst, § 286 BGB, Rz. 157; Soergel/Wiedemann, § 286 BGB, Rz. 27; OLG Hamm, Jur Büro 84, 1534; OLG Bamberg, NJW RR 94,412).
    Durch unser Haus werden insoweit regelmäßig Inkassokosten in Höhe einer 1,0 Gebühr entsprechend der Regelung des RVG geltend gemacht. In Anbetracht des Umstandes, dass die anwaltliche Regelgebühr für eine außergerichtliche Tätigkeit nach Ziffer 2300 VV sich auf einen Gebührensatz von 1,3 beläuft, liegt die von uns berechnete Gebühr sogar unterhalb der typischerweise anfallenden Rechtsanwaltskosten. …“

    Nun meine Frage:
    Sollte ich es auf die angekündigten rechtlichen Schritte ankommen lassen und bekomme ich dann Recht nicht die Gebühr zahlen zu müssen oder sollte ich versuchen mich mit der VR Inkasso auf eine 0,3 Gebühr zu einigen? Was ist, wenn die VR Inkasso sich auf keine geringere Gebühr einlässt, haben die einen rechtlichen Anspruch auf die Inkassogebühr trotz enger wirtschaftlicher Verflechtung mit der Auftraggeberin?

    Ich bedanke mich im Voraus für das Lesen und Ihre hoffentlich hilfreiche Antwort.

    • Alexandra sagt:

      Ich habe nunmehr das 2. Schreiben wegen Nichtzahlung der Inkassokosten mit Androhung gerichtlicher Schritte erhalten. Wie soll ich mich weiter verhalten? Einfach nur abwarten oder nochmals auf mein Schreiben vom 16.05.2015 verweisen?

      Eine Antwort wäre echt super!

  106. EricLoew sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,

    ich habe im Internet etwas im Februar bestellt, jedoch erstmal vergessen zu zahlen. Am 30.04.2015 habe ich dann aber die Ware bezahlt.
    Am 10. 05. 2015 hat der Verkäufer mir das Geld zurücküberwiesen und am 15.05.2015 kam ein Brief vom Inkassobüro bzgl. der Forderung.
    Ist das rechtens? Ich zahle an den Verkäufer, dieser überweist 10 Tage später zurück und nochmal ein Paar Tage später kommt dann der Brief vom Inkasso.

    Danke

    MfG

  107. Anna sagt:

    Hallo Herr Martens,
    ich habe folgendes Problem. Am Freitag erhielt ich eine Forderung eines Inkassounternehmens, da ich bisher trotz mehrerer Mahnungen nicht gezahlt hätte. Tatsächlich habe ich jedoch weder eine Rechnung noch Mahnungen bekommen. Ich setzte mich nach dem Brief mit dem Unternehmen in Verbindung und es stellte ich raus, dass sie sowohl die falsche Telefonnummer als auch die falsche Adresse von mir haben und alle Rechnungen bzw. Mahnungen zurückgekommen seien. Bei dem Auftrag handelt es sich um eine orthopädische Einlage, die nach einem speziellen Fußscan angefertigt wurde. Meine falschen Daten haben sie dem Rezept des Arztes entnommen, welches ich nie gesehen habe. Der Arzt gab es gleich an die Mitarbeiterin des Rehadienstes weiter. Allerdings habe ich der Mitarbeiterin definitv meine aktuelle Handynummer mitgeteilt und sie hat mich auch 3 Wochen danach angerufen, um mir mitzuteilen, dass die Einlagen fertig sein. Somit muss irgendwo beim Rehadienst meine aktuelle Handynummer verzeichnet sein. Die bearbeitetende Mitarbeiterin des Rehadienstes sagte mir, dass sie auch bei meiner Krankenkasse angerufen habe und diese jedoch aus rechtlichen Gründen keine Auskunft erteilten. Sie behauptet alles ihr mögliche getan zu haben, bevor sie das Inkassounternehmen eingeschaltet hat, welches jetzt eine Adressermittlung durchführte (2x berechnet a 7,79€). Da sie die Forderung jetzt allerdings an das Inkasseunternehmen weitergeben hat seien ihr jetzt die Hände gebunden und ich müsse mich an dieses wenden. Was kann ich jetzt tun?

    • Uwe Martens sagt:

      Ohne Rechnung / Mahnung sind Sie nicht in Verzug, müssen also keine Inkassokosten tragen. Wer die Kosten der Adressrecherche zu tragen hat, wäre danach zu beurteilen, in wessen Verschulden es fällt.

  108. Mona sagt:

    Sehr geehrter Herr Mertens,

    über die EOS DID zahle ich regelmäßig und ohne Verzug eine vereinbarte Rate für eine berechtigte Forderung ab. Zu der eigentlichen Hauptforderung des Gläubigers sind 342,37 € Inkassogebühren berechnet worden. (Sind diese zu hoch?)

    Meine eigentliche Frage ist jedoch folgende: Heute erhielt ich einen Brief von EOS, mein Vertrag über die vereinbarte Ratenzahlung liefe in Kürze ab und fordern mich nun dazu auf, ihnen meine derzeitigen Einkünfte via dem mitgeschickten ‚Haushaltsbogen‘ ausgefüllt zurück zu schicken um mit mir eine höhere Ratenzahlung zu vereinbaren.

    1. Ist das Inkassounternehmen überhaupt dazu berechtigt, Auskünfte über meine Einkünfte einzufordern?

    2. Kann ich gegen einer neuen Ratenzahlungsvereinbarung Widerspruch einlegen? (Ist es nicht so, dass damit gerne noch mehr ‚versteckte‘ Kosten auferlegt werden, damit das Inkassounternehmen noch mehr daran verdient?)

    3. Kann es eine Alternative sein bzw. ist es grundsätzlich möglich, meine restlichen Ratenzahlungen beim Gläubiger selbst zu entrichten um aus dem Inkassovertrag heraus zu kommen?

    Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Antwort.

    • admin sagt:

      zu
      1. Sie müssen nicht den Haushaltsbogen ausfüllen.
      2. Ja. (Es kommt darauf an.)
      3. Ja, Sie können an den Gläubiger direkt zahlen. Die bereits entstandenen Inkassogebühren bleiben.

  109. Hans sagt:

    Hallo Her Martens,

    ich hatte eine Firma die ich im März 2014 verkaufte, gestern bekam ich von ein Inkassko Credit Reform ein Schreiben, das ich noch offene Forderungen einer Firma ausstehen von denen ich Ware bekommen habe aus November 2012, Juli 2013 und März 2013 . Weder habe ich eine Mahnung bekommen noch besteht die Firma noch.Außerdem wurden Zinsen für die 3 und 2 Jahre berechnet.
    Wie verhalte ich mich,
    Vielen Dank

  110. Niki sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,

    am 12.05.2015 bestellte ich bei einem Möbelunternehmen eine Gardienenstange und leistete eine Anzahlung. Am Abend des 12.05.2015 habe ich mich telefonisch bei dem Unternehmen gemeldet um die Bestellung zu stonieren. Der Herr am Telefon sagte er würde mich in ca. einer Stunde zurück rufen. Nachdem ich bis zum 16.05.2015 nichts gehört habe versuchte ich noch einmal. Diesmal meldete sich eine Frau, Sie stonierte die Bestellung sofort und gab mir zwei Möglichkeiten meine Anzahlung zurück zu bekommen.
    A: Zum Laden fahren und mir dort das Geld an der Kasse auszahlen lassen
    B: Bei der Bank die Zahlung stonieren

    Ich entschied mich für B und dachte die Sache wäre damit erledigt.
    Nun erhielt ich am 29.05.2015 einen Brief eines Inkasso-Unternehmens. Dort fordert das Unternehmen, welches sich um die Kartenzahlungen des Möbelunternehmens kümmert, das Geld für die Anzahlung + die kosten für das Inkasso Büro. Ich erhielt nach der Stonierung weder Rechnung, Zahlungserinnerung oder Mahnung.
    Das sich ein anderes Unternehmen um die Kartenzahlungen kümmert, wurde in keinem vorhergehenden Gespräch erwähnt.

    Ist die Forderung, die Kosten für das Inkasso Büro zu tragen, rechtens?

  111. andy sagt:

    Hallo ich hätte auch mal eine frage, ich hatte bei real für 88€ eingekuft gehabt. Durch Geldnot habe ich die Zahlung die ich per ec gezahlt hatte zurücl gebucht.
    Dann nach 4 Wochen kahm ein Brief vom Inkasso mit der Aufforderung von :
    Hauptforderung : 88,81€
    Zinsen :0,20€
    Inkassokosten 0,00€
    Nebenforderung:15,50€
    Summen 104,51€
    Hinzu kommen noch die durch unsere Beauftragung entstanden Gebühren:
    Gegenstandswert: 88,81€
    1,3 Geschäftsgebühr gem. Nr.2300VVRVG 58,50€
    post und Telekommunikationspauschale gem.Nr7002 VV RVG 11,70€

    das entspreche 104,51 + 70,20 = 174,71

    So das war der erste Brief hab dann gesagt das ich es gerne in 3 Raten zahlen möchte.
    Habe aber vor einer woche doch direkt 120€ gezahlt so das noch 54,71€ OFFEN waren….dachte ich….

    Heute kahm der 2te Brief:
    Sehr geehrter Herr XXXXX.
    Ihren Wunsch nachkommend sind wir mit einer retierlichen Rückzahlung der Forderung zuzüglich Zinsen und Kosten einverstanden.
    Wir weisen darauf hin,dass durch diese Ratenzahlungsvereinbarung eine 1,5Einigungsgebühr gemäß §4 Abs.5 1 RDGEG i.v.m§ 31b,NR. 1000 VV RVG in Höhe von 81€ entsteht. Diese entspricht dem monatlichen Buchungsaufwand der regelmäßigen Überwachung der zahlungsvereinbarung sowie der Kosten für evtl. notwendige Zahlungserinnerung.

    So das heißt für mich das aus 88€ jetzt 255,84€ geworden sind und das innerhalb von 7 Wochen nach dem Einkauf?

    Ist das überhaupt rechtens habe letzte Woche schon 120€ überwiesen.
    Wie soll ich am besten weiter vorgehen?

    Vielen dank für ihre Antwort.

    Lg Andy

  112. Hallo,….

    ich hatte vor einiger Zeit einige Zahlungen bei Bader offen. Parallel wollte dies EOS Inkasso eintreiben mit dennen ich aber kein kontakt aufgenommen habe.
    Seit mehreren Monaten habe ich aber alles an Bader zurück gezahlt mit Mahngebüren usw. . Leider belästigt EOS mich immer noch und will immer noch Forderungen von Bader eintreiben obwohl es keine mehr gibt. Jetzt besitzen sie die Frechheit noch das sie diese jetzt Einklagen wollen.Wie lange darf ein Inkassobüro eigendlich Forderungen geltend machen. Stimmt die zwei Jahresfrist. Normalerweise müssen sie das ja alles belegen bei Gericht wenn ich die Forderung für nichtig erkläre und sie ablehne da sie nicht stimmt. Wie soll ich weiter verfahren?

    • admin sagt:

      Forderungen unterliegen der Regelverjährung von drei Jahren. Wurden die Forderungen (nachweislich) bezahlt, besteht kein Klagerisiko.

  113. Nadine sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,

    auch ich habe ein Problem mit einem Inkasso Unternehmen Infoscore.
    Ich wurde mit einem ungültigen Ticket „erwicht“ und musste eine Strafe von 40 € zahlen. Dies sehe ich als gerechtfertigt und hätte ich auch bezahlt nur habe ich das leider vergessen. Mahnungen habe ich keine erhalten nur ungefähr 3 Monate später einen Brief vom Inkasso Unternehmen erhalten.
    Die summe beläuft sich nun auf 101,47 €
    darunter belaufen sich 7 euro mahngebühren, eine Gebühr von 45 euro und auslagen von 9 Euro.
    Kann das inkasso unternehmen sovisl verlangen und ist es rechtens?
    Ich danke schon mal herzlich für eine Antwort.
    Mfg Nadine

  114. Natalie sagt:

    Guten Tag,
    Ich habe vor kurzem ein Mahnbescheid von der Infoscore erhalten in welchem die Firma 330 Euro von mir verlangt. Die Hauptforderung beträgt 120 Euro. Die 330 Euro zahle ich in Monatsraten ab zu 30 Euro. Zwei Raten sind schon bezahlt. Heute erhalte ich aber ein Mahnbescheid erhalten, da werden 411 Euro von mir verlangt. Was kann ich da machen und welche Unterlagen etc. kann ich vom Inkassounternehmen verlangen?

    • admin sagt:

      EILT! ACHTUNG FRIST! Legen Sie fristgerecht (s. Mahnbescheid) Widerspruch beim zuständigen Gericht ein. Handelt es sich hingegen nur um eine Mahnung, läuft keine Gerichtsfrist, die einzuhalten ist. Details können wir gerne besprechen. Rufen Sie uns einfach an.

  115. König Nina sagt:

    Sehr geehrte Herr Martens,
    ich habe iene Fragen an Sie, ich habe im Internet grade gelesen das Inkasso nicht viele kosten in Rechnung stellen können, ich weiß das die Hauptforderung 276 Euro war, von Inkasso kam dann 505 Euro, die ich in Raten abbbezahlen darf, jetzt sind 200 schon abbezahlt worden, kann ich noch die Unterlagen zu Ihnen zu Überprüfung schicken? kann ich noch was dagegen tut , obwohl ich die Raten schon bezahle?

  116. Frank sagt:

    Hallo Herr Martens,

    vielen Dank für Ihren informativen Text. Ich habe eine Frage bezüglich einer Mahnung, die ich heute erhalten habe.

    Diese bezieht sich auf eine Onlinebestellung, bei welcher ich den Rechnungsbetrag scheinbar wirklich nicht überwiesen habe – soweit eine 100% berechtigte Forderung.

    Hauptforderung für eine Bestellung vom 08.01.2014: 27,94€
    Diverse Zinspositionen, zusammen: 1,63€
    Pauschale Post-/Telekommunikationsdienstleistung nach Nr 7002VV RVG: 11,70€
    Mahnkosten des Gläubigers: 10,00€
    Geschäftsgebühr nach 2300VV: 58,50€

    Das Schreiben des Inkasseunternehmens ist die erste Kommunikation bezüglich dieser Rechnung. Zwei spätere Bestellungen (April und Juni) beim gleichen Händler im Laufe des letzten Jahres liefen problemlos ab ohne irgendeinen Hinweis auf die ausstehende Zahlung vom Januar.

    Auch bittet das Inkassounternehmen, daß aller Schriftwechsel sowie die Zahlung nur an sie zu leisten sind.

    Die Hauptforderung sowie die Zinsen darauf werde ich natürlich begleichen.
    Die weiteren Kosten scheinen mir allerdings sehr hoch, der Forderungsbetrag wird dadurch fast vervierfacht.

    Muß ich diese zusätzlichen Kosten wirklich zahlen?
    Ist es sinnvoll, auf das Inkassoschreiben zu antworten und Hauptforderung und Zinsen anzuerkennen, aber die restlichen Posten bestreiten?
    Oder soll ich besser die Hauptforderung + Zinsen direkt an den Händler überweisen und das Inkassoschreiben zu ignorieren?

    Viele Grüße
    Frank

  117. Peter sagt:

    Guten Tag.
    Wir haben eine Forderung von Sky die ursprünglich in der Höhe von 148 euro war. Bevor wir etwas von dem Inkassounternehmen bekommen hatten, haben wir schon 70 euro überwiesen. Dies wurde auch berücksichtigt. Nun fordert das Unternehmen dennoch 148 euro. Darin die Hauptforderung von 78 euro und 70.20 Gebühr. Hab ihnen nur mitgeteilt das ich diese 70,20 nicht zahlen werde sondern die Hauptforderung so wie Sky telefonisch vor der ersten Zahlung mitgeteilt am 1.7. direkt an Sky überweisen werde. Wie geht´s nun weiter?

    MfG
    Peter

  118. Mario sagt:

    Habe eine Unfallversicherung LVM mit monatlichem Lastschrifteneinzuges, bin im letzten Jahr in Verzug geraten mangels Kontodeckung. Bin im Ausland taetig gewesen und habe von den Eintreibeversuchen nichts mitbekommen. Als ich wieder zurück kam, bekam ich die Überraschung brühwarm serviert.
    Völlig überzogene Forderungen von dem Inkassobüro, des weiteren ist es sehr schwierig mit dem Inkassobüro kontakt auf zu nehmen und bei Telefonaten fühlt es sich an wie David gegen Goliath. Ich beschloss keinen Cent an das Inkassounternehmen zu zahlen und mich direkt an einen versicherungsvertreter zu wenden. Ich erfuhr aus dem Internet das wenn die Hauptschuld beglichen ist, das Inkassounternehmen keine Grundlage mehr hat und somit auch keine Berechtigung die Kosten auf mich abzuwelzen.
    Desweiteren kam ich mit dem Versicherer überein das ich mit einer Zahlung des geforderten Betrages von seiten der Versicherung alles erledigt waere. Ich zahlte und hoffte das die Vereinbarung gältung finden würde. Aber nach einem weiteren halben Jahr kam völlig überraschend ein gelber Brief mit der Androhung und Beschluss von einer Zwangsvollstreckung , da musste ich den Betrag wiederwillig an das Inkasso Unternehmen bezahlen. Nochmals wenn ich von dem gewusst haette, ware ich definitive bereit gewesen mehr als das doppelte zu zahlen. Sehr geehrter Herr Martens koennen sie mir sagen ob das alles so gerecht fertigt ist?

  119. Andrea sagt:

    Hallo,

    auch ich habe ein Inkassoschreiben erhalten.
    Hauptforderung 17,54
    angebliche Mahnkosten der Auftraggeberin 12,27, wobei meine letzte Mahnung eine Gesamtforderung von 17,54 + 3,95 Mahngebühren aufweist.
    Inkassogebühren von 27,-

    Bezahlt habe ich am 30.06.
    Schreiben von Inkasso kam am 7.07., ausgestellt am 29.06. (na ja, Post hat halt gestreikt).

    Ich habe gelesen, dass bei dieser Höhe der Hauptforderung max. Inkassokosten von 13,50 zulässig sind.

    Wie gehe ich vor?

  120. Marco sagt:

    Hallo,
    als armer Student hätte ich eine dringende Frage wie ich nach einem Inkasso schreiben weiter vorgehen soll:
    Und zwar habe ich am 12.06 für 20,03 € getankt und mit Girokarte bezahlt. Jedoch war zu dieser Zeit mein Konto versehentlich nicht gedeckt. Das Geld wurde somit wieder Rücküberwiesen, also nicht gezahlt. Von dem ganzen habe ich zunächst gar nichts bemerkt, bis auf einmal eine erneute Lastschrift am auf meinem Konto war, welche neben den Forderung noch eine Gebühr von 11,27€ beinhaltete (Gesamt: 31,30€). Dieser Lastschrift habe ich dann widersprochen und die Hauptforderung von 20,03€ gleich überwiesen.

    Ich dachte damit sei alles erledigt. Nun habe ich einen Brief von einem Inkasso Unternehmen bekommen, welche mir nun zusätzlich zu den bereits gezahlten 20,03€ einen ausstehenden Betrag von 66,42€ in Rechnung stellt.

    Muss ich das wirklich bezahlen? Sind die Mahnkosten von 11,27 gerechtfertigt ohne schriftliche Ankündigung? Sind die extrem hohen Kosten des Inkasso Schreibens gerechtfertigt?

    Vielen dank schon einmal für die Antwort. Bin gerade echt verzweifelt!

    Gruß Marco

    • admin sagt:

      Vielen Dank für Ihre Anfrage. Bei Fragen zur Inkassoabwehr stehen die Rechtsanwaltkosten oft in keinem Verhältnis zur Forderung. Wir bieten Ihnen daher in diesen Fällen schnelle Hilfe zu sehr geringen Kosten an.

      Bitte schauen Sie sich unsere Informationen hierzu unter http://www.recht-hilfreich.de/soforthilfe/inkasso an. Sie haben die Wahl zwischen Informationen zur Selbsthilfe oder einem individuellen Beratungsgespräch.

  121. Klaudia sagt:

    Hallo Herr Martens,

    auch ich habe ein Problem mit einem Inkassounternehmen/Rechtsanwalt.
    Es geht um eine Forderung von Zalando in Höhe von 199,95.

    Am 6.03 kam ein Schreiben von Sirius Inkasso mit einer Forderungsaufstellung. Neben der Hauptforderung (199,95 euro) wurden 10 Euro Mahngebühren, 4,02 euro Zinsen, 11,70 Post und Telekommunikationspauschale und 58,50 Geschäftsgebühr abgerechnet. Insgesamt also 284,17 Euro.
    Ich hatte leider auf dieses Schreiben nicht reagiert, weshalb dann am 24.3 ein Schreiben vom RA folgte.
    Diesem Schreiben lag natürlich eine erneute Aufstellung zugrunde. Die Gesamtforderung bezog sich nunmehr auf 354,78. Der RA hat einfach nochmal die Geschäftsgebühr abgerechnet und zwar in exakt der gleichen Höhe wie das Inkassounternehmen (70,20). Mir ist leider erst heute aufgefallen, dass das Inkasso und der RA dieselbe Anschrift haben.

    Ich habe dann dem RA eine Ratenzahlung vorgeschlagen, die folgendermaßen aussah: Hauptforderung von 199,95 Euro habe ich am 1.05 überwiesen, Folgeraten sollten ab dem 1.06 in Höhe von 50 Euro erfolgen.
    Der Ra war damit nicht einverstanden und forderte monatliche Rate von 74 Euro, später sogar 80Euro. Dadrauf hin schrieb ich dem Anwalt, dass ich Studentin bin und eine Rate von 74 Euro (bzw. 80) für mich nicht tragbar ist und dass ich einer Einigungsgebühr nicht zustimme. Diese war nämlich plötzlich mit in der Aufstellung und trieb die Gesamtforderung in astronomische Höhe..nunmehr 435,92 Euro.

    Ich habe dann einfach die 50 Euro im Juni und 104 Euro im Juli überwiesen.Damit ist für mich die Sache erledigt. Leider nicht für den RA.
    Dieser besteht jetzt noch auf die Einigungsgebühren, die ich nicht zahlen will und werde, vorallem weil für mich keine Einigung zustande gekommen ist. Ich habe mir Geld leihen müssen, um die Sache in zwei Raten begleichen zu können. Außerdem frage ich mich, ob ich tatsächlich doppelte Gebühren zahlen muss. Verstößt das nicht gegen die Schadensminderungspflicht?

    Nachdem ich dem RA ausdrücklich mitgeteilt habe, dass er die Gebühren gerichtlich geltend machen muss, falls er sie einfordern möchte, kam ein Schreiben von diesem: Mit der Zahlung der ersten Rate habe ich mich auch mit den entstandenen Einigungsgebühren einverstanden erklärt.

    Ich würde mich sehr über einen Rat freuen. Raubt mir gerade den letzten Nerv der Mist….

    Viele Grüße Klaudia

    • admin sagt:

      Vielen Dank für Ihre Anfrage. Bei Fragen zur Inkassoabwehr stehen die Rechtsanwaltkosten oft in keinem Verhältnis zur Forderung. Wir bieten Ihnen daher in diesen Fällen schnelle Hilfe zu sehr geringen Kosten an.

      Bitte schauen Sie sich unsere Informationen hierzu unter http://www.recht-hilfreich.de/soforthilfe/inkasso an. Sie haben die Wahl zwischen Informationen zur Selbsthilfe oder einem individuellen Beratungsgespräch.

  122. Jenkiesan sagt:

    Guten Tag,

    Ich habe ein Mahnung per Post erhalten von dem Inkasso Forderungsmanagment aus Baden-Baden. Die Forderung ist von Paypal. Ich soll nun 50,02€ bezahlen weil ich im Minus von 12,60 in meinem Paypal Account war. Da Paypal eine Einzugsermächtigung von mir hat dann hätten sie doch einfach das über Lastschrift abziehen können. Ich bin Schüler. Meine Frage ist muss ich das bezahlen?

    • admin sagt:

      Vielen Dank für Ihre Anfrage. Bei Fragen zur Inkassoabwehr stehen die Rechtsanwaltkosten oft in keinem Verhältnis zur Forderung. Wir bieten Ihnen daher in diesen Fällen schnelle Hilfe zu sehr geringen Kosten an.

      Bitte schauen Sie sich unsere Informationen hierzu unter http://www.recht-hilfreich.de/soforthilfe/inkasso an. Sie haben die Wahl zwischen Informationen zur Selbsthilfe oder einem individuellen Beratungsgespräch.

  123. Thorsten sagt:

    Hallo,

    meine Frau hat zwei Mahnungen von Galeria Kaufhof eines Betrages in Höhe von ca. 45 Euro zzgl Mahngebühren in Höhe von 10 Euro „übersehen“, nun kam die Forderung von Infoscore.

    Infoscore verlangt Inkassogebühren in Höhe von 58,50 Euro (1,3) zzgl. Auslagen i.H.v. 11,70 Euro.

    Ich habe den Betrag inkl. Zinsen und Mahngebühren überwiesen, die Inkassogebühr jedoch nicht. Gleichzeitig habe ich ein Fax gesendet, in dem ich die Forderung als zu hoch ansehe und mit einem Faktor 0,3 einverstanden wäre.

    Zunächst kam gar keine Antwort (außer weiterhin die Aufforderung, den Restbetrag zu zahlen), per Telefon habe ich jetzt nach einer Stellungnahme zu meinem Fax gefragt. Diese soll mir jetzt zugestellt werden. Die Dame am Telefon hat aber schon klar gemacht, dass die Forderung in voller Höhe bestehen bleibt.

    Was schlagen Sie vor? Lohnt sich bei dem Betrag der Rechtsweg?

    Danke und Gruß!

    • admin sagt:

      Vielen Dank für Ihre Anfrage. Bei Fragen zur Inkassoabwehr stehen die Rechtsanwaltkosten oft in keinem Verhältnis zur Forderung. Wir bieten Ihnen daher in diesen Fällen schnelle Hilfe zu sehr geringen Kosten an.

      Bitte schauen Sie sich unsere Informationen hierzu unter http://www.recht-hilfreich.de/soforthilfe/inkasso an. Sie haben die Wahl zwischen Informationen zur Selbsthilfe oder einem individuellen Beratungsgespräch.

  124. Jasmin sagt:

    Hallo Herr Martens,
    Hatte eine Probe bei Zentio bestellt wurde auch bezahlt, nun habe ich aber ein Inkassoschreiben erhalten in dem steht das ich ca. 70 Euro bezahlen soll, obwohl ich von dieser Firma gar nichts mehr erhallte. Was soll ich tun?

    Gruß J.

    • admin sagt:

      Vielen Dank für Ihre Anfrage. Bei Fragen zur Inkassoabwehr stehen die Rechtsanwaltkosten oft in keinem Verhältnis zur Forderung. Wir bieten Ihnen daher in diesen Fällen schnelle Hilfe zu sehr geringen Kosten an.

      Bitte schauen Sie sich unsere Informationen hierzu unter http://www.recht-hilfreich.de/soforthilfe/inkasso an. Sie haben die Wahl zwischen Informationen zur Selbsthilfe oder einem individuellen Beratungsgespräch.

  125. Hartmann sagt:

    Hallo Herr Uwe Martens,

    ich hoffe Sie können mich vorab beraten:

    Zwei Kartenzahlungen bei K+K konnten nicht getätigt werden mangels Deckung: 04.07. – 7,81 € ; 04.07. – 10,39 €

    Am 22.07. (Datum auf dem Schreiben[durch Poststreik kam der Brief 2 Wochen später an]) erhalte ich eine Zahlungsaufforderung von Mangold Rechtsanwalts GmbH:

    Betreff: Einmaliges Vergleichsangebot – zahlen Sie jetzt und wir verzichten auf 20% der Forderung.

    Forderung 159 € (197,86 €) bis zum 19.08.

    keine Auflistung der einzelnen Posten, nur der Betrag mit Standardtext.

    Kann ich gegen Mangold Rechtsanwalts GmbH widersprechen o. Ä. ? Oder bin ich verpflichtet 159 € für einen nicht abgebuchten Betrag von 18,2 € (7,81+10,39) zu bezahlen ?

    Danke im Vorraus
    Hartmann

    • admin sagt:

      Vielen Dank für Ihre Anfrage. Bei Fragen zur Inkassoabwehr stehen die Rechtsanwaltkosten oft in keinem Verhältnis zur Forderung. Wir bieten Ihnen daher in diesen Fällen schnelle Hilfe zu sehr geringen Kosten an.

      Bitte schauen Sie sich unsere Informationen hierzu unter http://www.recht-hilfreich.de/soforthilfe/inkasso an. Sie haben die Wahl zwischen Informationen zur Selbsthilfe oder einem individuellen Beratungsgespräch.

  126. Stephan sagt:

    hallo,

    ich habe einen Tankeinzug der ARAG am 28.07. über € 41,03 zurückgehen lassen, den ich angeblich am 12.07.2015 genutzt habe. Da eine solche späte Abbuchung nicht üblich ist und ich mich nicht daran erinnern kann, habe ich den Einzug zurückgehen lassen.
    Jetzt bekomme ich ohne vorher eine Erinnerung oder Mahnung erhalten zu haben von einem RA und einem Inkassobüro die Mitteilung dass ich insgesamt €126,85 zahlen soll also incl. aller Gebühren des Inkassobüros. Ist eine solche Vorgehensweise rechtlich überhaupt möglich?

    LG Lutter

  127. Diskus sagt:

    Hallo,
    ich bin durch Zufall auf Ihre Seite gestossen und fand sie sehr interessant. Hätte da auch mal eine Frage. Durch eine Fehlüberweisung an Amazon wurde mir vom Inkassobüro HFG eine Zahlungsaufforderung gesendet. Ich machte Ohne Absprache eine Monatliche Zahlung von 20 Euro fest per Dauerauftrag. Diese wollte die Inkasso aber nicht akzeptieren und meinte bei Ratenzahlungen müssten sie noch eine Gebühr von 49 Euro zusätzlich erheben. Die Hauptforderung betrug 53 Euro, die Forderung des Inkasso waren 169 Euro. Nun habe ich insgesamt 220 Euro schon überwiesen und die wollen immer noch 153 Euro haben. Ich habe die Zahlung eingestellt, da ich ja nicht deren Melkesel bin. Was kann ich da nun machen ?

  128. Tobias B. sagt:

    Die Hauptforderung beträgt 11,40 Euro und sie wollen

    33,75 Euro Geschäftsgebühr und
    6,76 Auslagen (Ich geh mal schwer von Kaffee aus)

    ist das so Rechtens?

    (aus 11,40 werden so insgesamt mit angeblicher Rücklastschriftkosten von 16,50 und bearbeitunggebühr von 6,62 -> 75,02 Euro)

  129. Dennis sagt:

    Guten Morgen,

    ich habe seit Jahren große Schwierigkeiten mit dem Inkassobüro von Auer Witte Thiel!

    Hintergund: Vor ca. zwei Jahren eröffnete ich bei der Wirecard Bank ein Konto, da ich finanziell sehr angeschlagen war und die Gefahr bestand, zeitnah ohne Bankkonto dazustehen. Schon damals hatte ich arge Zweifel (extrem hohe Bankgebühren; Wucher), was die Wirecard Bank anbelangt. Aus der Not heraus entschied ich mich jedoch für ein Konto auf Guthabenbasis (Produkt: Prepaid Trio Konto) bei dieser Bank. Sie war nämlich so ziemlich die einzige, die Menschen wie mich (mit Schulden), ohne große Schufaauskunft, aufnahm. Um ehrlich zu sein, habe ich es dann auch irgendwann vergessen, dass ich dieses Konto besitze. Ich nutze es schließlich nicht. Auch die horrenden und eher fragwürdigen Kosten für dieses Konto ( u. a. Kontoführungsgebühren € 9,90 monatlich, Kartengebühr € 2,50 mtl je Karte).

    Irgendwann kam dann das erste Schreiben von Auer Witte Thiel. Ich handelte leider unüberlegt (da Angst) und vereinbarte eine Ratenzahlung. Leider habe ich die ursprünglichen Kosten nicht vor Augen, bin mir aber ziemlich sicher, dass ich diese schön langst bezahlt habe (über €200,-). Zwischendurch gab es Phasen, wo ich wieder mal zahlungsunfähig war. Das wurde mir dann erneut zum Verhängnis und auf die eigtl. Kosten kamen wieder Zinsen und Mahngebühren hinzu. Jetzt wollen die aktuell wieder € 227,- von mir haben!

    Ich habe denen mitgeteilt, dass ich aktuell nicht in der Lage bin, auch nur einen Cent zu zahlen (mit Bewilligungsbescheid der Agentur für Arbeit in der Anlage). Jetzt droht mir das Inkassounternehmen wie folgt:

    Zitat: „Sehr geehrter Herr Lindberg c/o Statsch,

    Ihren Einwand, keine Zahlungen leisten zu können, werden wir nicht akzeptieren.

    Wir müssten jetzt vielmehr prüfen, ob Sie sich bereits zum Zeitpunkt der Buchung der Dienstleistung
    in Zahlungsschwierigkeiten befanden. Dieser Umstand könnte, wie Sie wissen, ernste Konsequenzen
    zur Folge haben.

    Wir weisen ausdrücklich daraufhin, dass unsere Mandantschaft in Ihrem besonderen Fall auch mit
    der Zahlung von sehr geringen Ratenbeträgen einverstanden ist.

    Insofern bitten wir Sie, Ihr Zahlungsverhalten nochmals zu überdenken.

    Wir erwarten Ihre abschließende Stellungnahme bis spätestens

    04.09.2015.“

    Mir reicht es einfach! Kann ich dagegen irgendwie vorgehen?

    Lieben Gruß

  130. Caro sagt:

    Hallo
    Ich war gerade geschockt , als ich in meinem inkassoportal geschaut habe ob meine vorletzte rate von 35Euro verbucht wurde, Zahlungstermin war der 1.9 überwiesen habe ich am 30.8. , also pünktlich, ich habe von dahin jeden Tag geschaut ob es beim i-Büro infoscore verbucht wurde auf meinem forderungskonto , aber leider nicht gleich , sondern gestern erst am 5.9 darauf stellten ich fest das ich nochmals 80Euro mehr zu bezahlen habe , ich bin sehr sauer weil ich nicht weiß warum ich jetzt mehr bezahlen soll, ich bin nicht im Verzug gewesen und nix, wäre nächsten Monat fertig gewesen, es ist sehr ärgerlich, zudem ich auch nur 299 Euro Elterngeld bekomme und ich am .Existenzminimum liege , ist das alles so rechtens ? Bitte um einer Antwort

  131. Robert sagt:

    HAllo,

    habe eine Amazon Rechnung im Wert von 89,45 Euro übersehen Rechnung über 89 Euro vom 23.7.

    kam nun aus dem Uralaub und habe vom Infoscore Forderungsmanagement eine Forderung erhalten
    89,45 Euro hauptfoerderung
    018Eurp 5 % Über Basiszins 6 Euro Vorageriochtliche Mahngebüühren
    58,65 euro Inkassovergütung
    11,70 euro Post und Telekommunikationsgebühren

    Gesam 165,83 Euro.

    Frage Soll ich nun an Infoscore lediglich die Hauptforerung überweisen plsu 6 Euro Mahngebühr, oder an Amazon die Hauptforderung plus Verzugszinesen?

  132. petra sagt:

    Hallo,
    Habe ein Problem und zwar habe ich Einkauf bei Netto mit Karte bezahlt , aber es kam eine Rückbuchung.Daraufhin vermutete ich das dann nochmal versucht wird den Betrag zu buchen,Was leider nicht passierte.Habe aber auch keine Mahnung von den Discounter bekommen sondern gleich Brief von Inkasso! Ist das rechtens? Die Hauptforderung habe ich direkt an Netto überwiesen! Meine Frage muss ich die Geschäftsgebühren , Bearbeitungsgebühren ,Auslagen bei Inkasso bezahlen? Und wie hoch dürfen Bankrücklastkosten höchstens sein?

  133. Jose sagt:

    Habe ein Problem. Habe vor 1.5Jahren Fenster mit Rolladen bestellt und 30%Anzahlung geleistet.
    Die Firma bestimmt schon 8 mal da Fenster wurden montiert und Rolladenkasten zu kurz. Fugen lösten sich waren es 2 x Nachbessern aber der Kasten wurde jetzt zum 4 mal falsch bestellt.Das letzte mal im Februar man sagte mir ich bekomme im April Termine kein Lebenszeichen bis vor 2 Tagen macht er mir Angst das er Inkasso beauftragt und Annahmeverzug und Zahlverzug anzeigt. Mache schon seit einem Jahr mit Rechtsanwalt rum. Ich habe der Firma gesagt ich Zahle den Rest bei der Montage vom letzten Kasten. Wenn ich jetzt den Rest Zahlrn würde ,würden die nid wie kommen. Die Firms ist ja so zuverlässig.

    Meine Frage kann er Inkasso beauftragen?Ich bin ja nicht Schuld wenn die immer Falsch messen und sich erst immer paar Monate später melden.

  134. Flo sagt:

    Guten Tag Herr Mertens,
    meine Freundin wird neuerdings (wieder) vom Inkassodienst eos bedrängt.
    Sie bestreitet nicht, dass die Hauptforderung rechtmäßig entstanden ist, jedoch sind uns die Schreiben suspekt (allein schon von der Aufmachung her).
    Sie ist der Meinung, sie hätte schon alles abbezahlt. Leider bekomme ich nur sehr wenige Informationen, da ihr die Sache unangenehm ist. Ich bin aber der Meinung, dass besonders die unangenehmen Dinge im Leben keinen Aufschub dulden.
    Das Problem: Eos fordert von ihr weiterhin 162,92€ (obwohl sie, wie gesagt, der Meinung ist, es sei mittlerweile alles bezahlt).

    Dazu schickt eos folgende Aufstellung:
    Hauptforderung 307,94
    Bisherige Kosten/Mahnkosten der
    Autraggeberin 29,00
    Inkassovergütung 81,00
    Kontoführungsvergütung: 22,55
    Anwaltsgebühren/Verfahrensverg. 54,00
    Gerichts-/vollstreckungskosten 75,00
    entstandene Zinsen 37,79
    abzgl geleisteter Zahlungen 443,96
    162,92

    Meine Fragen an Sie lauten wie folgt:
    1.) Sind die aufgelisteten Kosten (in der Höhe) rechtens?
    2.) Wie kann ich nachverfolgen, ob die Angelegenheit tatsächlich einmal abbezahlt war und ab diesem Zeitpunkt noch mal Gebühren fällig wurden, die dann ja gar nicht mehr rechtens wären?

    Zu 2.) Neben den spärlichen Informationen, die ich habe, sind auch die Unterlagen dürftig. Daher kann ich nicht überprüfen, ob beispielsweise mal eine Ratenzahlung vereinbart war, die auch eingehalten wurde. Wenn eos z.B. einmal X Monatsraten iHv Y Euro gefordert hat und diese Raten auch bezahlt wurden, dürften sie ja jetzt nichts mehr verlangen. Dann könnten die ja immer wieder kommen. Immerhin hat sie bereits Zahlungen in fast 1,5facher Höhe der ursprünglichen Forderung geleistet.

    Ich hoffe, meine Ausführungen waren ausreichend und nicht allzu verwirrend und danke Ihnen bereits im Voraus recht herzlich.

  135. Nicole sagt:

    Hallo, wir hatten eine Erhöhung beim Strom und haben 22,00 EUR nicht zu dem Zeitpunkt am 1.10. bezahlt, sondern den ganz normalen Abschlag. Am 8.10. hatten wir vorab ein Inkassoschreiben über rund 50,00 EUR per E-Mail erhalten und einige Tage später per Post. Wir wurden über das Versäumnis nicht angemahnt, sondern es kam gleich Inkasso. Dürfen die das? Zahlung in Höhe von 22,00 EUR haben wir natürlich sofort veranlasst und dem Inkasso, sowie dem Stromanbieter auch mitgeteilt. Es war keine böse Absicht, wir haben es echt übersehen. Kann man dagegen angehen?
    Vielen Dank für Ihr Antwort

  136. johannes sagt:

    Ich habe eine Bestellung damals zurück geschickt und nur einen kleinen Teil behalten. Die Firma hat dann ca 1 Monat später die berichtigte Rechnung per Mail gesendet. Dies ist aber leider in der Summe der Mails untergegangen. Eine schriftliche Mahnung per Post habe ich nicht erhalten.

    Nun ist der Fall einer Inkassofirma übergeben worden mit 63 Euro gebühren. Ursprüngliche Rechnung von der Warenlieferung sind 175 Euro.

    Wie muss ich vorgehen um die Gebühren zu umgehen, bzw. besteht überhaupt eine Chance für mich?

  137. Fabian sagt:

    Im Juni 2015 habe ich eine Onlinebestellung getätigt, leider habe ich versäumt die Rechnung zu bezahlen. Anfang dieser Woche, habe ich eine e-Mail von einem Inkassounternehmen erhalten. In dieser werde ich aufgefordert mit einer Frist von 5 Tagen, meine aktuelle Adresse mitzuteilen, damit mir weitere Kosten einer Adressermittlung erspart werden können. Darüber hinaus wurde mir die Zusammensetzung des Gesamtbetrages erläutert: Hauptforderung, Zinsen, Gläubigerkosten, Inkassokosten gem. §§ 280,286 BGB, Auslagenpauschale gem. §§ 280,286 BGB.

    Nach telefonischer Rücksprache mit dem Kundenservice wurden angeblich 3 Mahnung per Post (jedoch nicht als Einschreiben) an mich verschickt. Diese Mahnungen sind allerdings nie bei mir eingetroffen.
    Es steht außer Frage, dass ich die Hauptforderung inkl. Zinsen und Gläubigerkosten zu zahlen habe. Allerdings bin der Meinung, dass die Inkassokosten und Auslagenpauschale nicht gerechtfertigt sind, da der Händler nicht belegen kann, dass die Mahnungen tatsächlich verschickt bzw. mir zugestellt wurden.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir eine Einschätzung geben können, ob die Inkassokosten und Auslagenpauschale gerechtfertigt sind. Können Sie mir einen Tipp geben, wie ich am besten Vorgehen soll?
    Vielen Dank herzlichen Dank vorab.

  138. Amanda Schneider sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,
    mit großem Interesse habe ich Ihre Ratschläge gelesen und bitte nun um Prüfung meines folgenden Problemes mit der Inkassofirma infoscore:
    Anfang August 2015 wurde ich von der BVG kontrolliert und konnte leider keinen ültigen Fahrausweis vorweisen. Daraufhin wurde ich aufgeforder das erhöhte Entgelt bis zum 02.09.2015 zu zahlen. Leider habe ich diese Frist verpasst. Am 18.09. erhielt ich dann die Zahlungsaufforderung von infoscore in Höhe von 119,61€ (bestehend aus 60€ erhöhtes Beforderungsentgelt, Rest Zinsbeträge). Ich habe dann ENde September das erhöhte Beförderungsentgelt an die BVG überwiesen und die restliche Zahlungsaufforderung ignoriert. Als nächstes erhielt ich wieder eine Zahlungsaufforderung am 29.09.15 von infoscore in Höhe von 59,59€ (diesmal abzüglich des erhöhten Beförderungsentgeldes da zu diesem Zeitpunkt bezahlt). Aufgrund einer Vorlage habe ich dagegen Einspruch eingelegt. Nun am 30.10. der Nächste Brief von infoscore. Ich zitiere:,,Sie haben die Berechtigung der geltend gemachten Inkassokosten bestritten. Für diese Kosten haben SIe aufgrund von Zahlungsverzug aufzukommen. Im Rahmen der Kontrolle wurde Ihnen ein Hinweisblatt ausgehändigt, in dem eine Zahlungsfrist eingeräumt wurde, die SIe nicht eingehalten haben. Weiterhin wurden Sie darauf hingewiesen, dass bei Nichteinhaltung der Zahlungsfrist weitere Kosten für notwendige Inkassobeauftragung entstehen. Vertraglich vereinbarte Inkassovergütungen, die vom Auftraggeber als Vertragspartner dem Inkassunternehmen geschuldet sind, können vom Schuldner als Verzugsschaden gem.³³280,286 BGB gefordert werden.“

    Gibt es hier noch eine Möglichkeit die Inkassokosten zu umgehen bzw. zu mindern?

    Danke für Ihre Antwort im Voraus!
    MfG

  139. Maria sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,

    ich habe ein Problem mit elite Inkasso.

    Ich habe ende Oktober 2015 mein Fitnesstudiovertrag wegen Umzugs in eine andere Stadt gekündigt. Leider war das ganze nicht Fristgerecht und ich komme ein weiteres Jahr nicht aus dem Vertrag raus. Ich soll nun die Mitgliedschaftskosten ein Jahr im Voraus zahlen. Dieses war mir nicht bekannt – nachträglich habe ich dieses aber in den AGBs gelesen, deshalb ist das okay. Jedoch habe ich nie von dem Fitnessstudio ein Forderungsschreiben erhalten, obwohl ich mit meiner Kündigung eine amtliche Anmeldebestätigung beigefügt habe und ihnen somit die Adresse bekannt war.
    Vor knapp 2 Wochen hat mich elite Inkasso angeschrieben und den Jahresbetrag für die Mitgliedschaft und eine Mahngebühr von über 90 Euro gefordert! Kann das rechtmäßig sein? Dürfen sie überhaupt mahnen, wenn ich vorab nicht über eine Forderung informiert wurde? Was kann ich tun? Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen.

  140. Hinrich sagt:

    Halle ich habe 2 probleme mit dem infoscore inkasso zum ersten ich hatte die zahlung an den clienten am 3 november gelesitet und bekam am 16.11 eine email das eine forderung besteht die wollen ihre inkassogebühren von 34 euro haben sie wurden ja am 30.10 vom client beauftragt ich aber erhielt erst am 16.11 durch email der infoscore davon kenntniss das sie eingeschaltet sind muss ich jetzt die inkassogebühren zahlen??

  141. B. Andresen sagt:

    Hallo, tolle Seite hier! Hoffe, sehr dass sie auch noch aktiv sind…
    Eine Frage habe ich:

    Aus einem Schuldenvergleich in 2010 bin ich mit einer Ratenzahlung herausgegangen. Die betroffene Forderung wurde danach allerdings mehrfach abgetreten und liegt nun seit etwa 1,5 Jahren bei der Fa. Lindorff. Ich habe seitdem weiterhin pünktlich getilgt sowie, wenn es irgendwie ging, einige Sondertilgungen vorgenommen. Nun habe ich zweimal per Email um einen schriftlichen Auszug meines Forderungskontos, mit allen gebuchten Zahlungseingängen und aktuellem Saldo gebeten- ohne Reaktion.
    Telefonisch hieß es, diese Auskunft in schriftlicher Form müsse man auch gar nicht geben, auf meine (leicht trotzige) Anmerkung ohne diese
    Auskunft ersrmal auch nicht weiterzuzahlen, sagte man mir, dass man bei Verzug auch nur einer Rate den ursprünglichen Forderungsbetrag aus 2010 fällig stellen würde.. Das kann doch eigentlich nicht rechtens sein oder?

    Es wäre schön dazu eine sachkundige Meinung zu bekommen…
    Danke schonmal im Voraus!

    Freundliche Grüße
    Britta Andressen

  142. Philip Kriegeskotte sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,

    ich habe durch Otto eine Forderung eines Inkasso-Unternehmens erhalten, weil die Rechnungsadresse nicht stimmte, die Lieferadresse war jedoch korrekt und sowohl meine email-Adresse als auch die meiner Frau werden von Otto mit Werbemails regelmäßig angeschrieben. Ist eine solche Forderung nur aufgrund inkorrekter Rechnungsadresse zulässig?

    Vielen Dank,
    P. Kriegeskotte

  143. Sasse sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,

    wo kann man kostenlos ein(e) Forderungsverzeichnis- aufstellung von einem Inkassounternehmen auf Korrektheit überprüfen lassen?

    Ich möchte wissen, ob die Gebühren in der angegebenen Höhe korrekt sind.

    Vielen Dank für Ihre Antwort.

  144. Simon sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,
    mit großem Interesse habe ich Ihre Ratschläge gelesen und bitte nun um Prüfung meines folgenden Problemes mit der Inkassofirma infoscore:
    Im Dezember 2015 habe ich bei Ebay einen Artikel über 9,95 auf Rechnung bestellt. Da ich keine weitere Zahlungserinnerung bei meinem Ebay Account oder per Post erhielt, habe ich vergessen diesen zu Zahlen. Vor zwei Wochen am 14.03 erreicht mich ein Brief von Infoscore über eine Forderung von 88,91 mit der üblichen 1,3 Gebühr etc. Im schreiben hieß es das dies schon der zweite Brief sei, einen ersten habe ich jedoch nie erhalten. Aus diesem Brief ging auch nicht der Name oder die Anschrift des Gläubigers hervor (konnte dies dann nur über viel Recherche herausfinden). Habe auf die Schnelle erst einmal schriftlich gegen die Forderung widersprochen und mitgeteilt, dass ich weder das erste Schreiben noch Informationen zum Gläubiger bekommen habe. Grundsätzlich beseht ja die Forderung und auch der Verzug ist gegeben. Sind die Inkassogebühren nun korrekt? Gibt es hier noch eine Möglichkeit die Inkassokosten zu umgehen bzw. zu mindern?

    Danke für Ihre Antwort im Voraus!
    MfG

  145. Simon sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,

    Im Dezember 2015 habe ich bei Ebay einen Artikel über 9,95 auf Rechnung bestellt. Da ich keine weitere Zahlungserinnerung bei meinem Ebay Account oder per Post erhielt, habe ich vergessen diesen zu Zahlen. Vor zwei Wochen am 14.03 erreicht mich ein Brief von Infoscore über eine Forderung von 88,91 mit der üblichen 1,3 Gebühr etc. Im schreiben hieß es das dies schon der zweite Brief sei, einen ersten habe ich jedoch nie erhalten. Aus diesem Brief ging auch nicht der Name oder die Anschrift des Gläubigers hervor (konnte dies dann nur über viel Recherche herausfinden). Habe auf die Schnelle erst einmal schriftlich gegen die Forderung widersprochen und mitgeteilt, dass ich weder das erste Schreiben noch Informationen zum Gläubiger bekommen habe. Grundsätzlich beseht ja die Forderung und auch der Verzug ist gegeben. Sind die Inkassogebühren nun korrekt? Wie soll ich weiter vorgehen, falls ein erneutes Schreiben kommt.
    Danke für Ihre Antwort im Voraus!
    MfG

  146. Marc sagt:

    Hi. Ich hab ein problem habe am samstag ein schreiben vom deutschen inkasso dienst bekommen im auftrag von der axa versicherung. Auf dem schreibrn stand auch nur eine monatliche rate Von 93 € drauf. Nur bei nachfrage hat mir das Inkassounternehmen einen betrag von 1075 € gegen den kopf geknallt. Ich habe daraufhin bei der axa angerufen und mir wurde gesagt das ich da zwar mal 5 monate mein auto versiichert hatte aber nichts offen ist. Ich habe heute zwar nochmal eine Rücksprache mit der axa inkasso Abteilung aber mal sehen. Das hab ich dann dem Inkassounternehmen gesagt und sie haben gleich extreme Drohungen ausgesprochen z.b. Haftbefehl usw. Man muss dazu sagen die forderung ist von 2007. Wie kann ich jetzt vorgehen??? Ich bitte um hilfe. LG

  147. Philipp Brüggemann sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,

    Ich habe vor einigen jahren plötzlich mehrere inkasso briefe bekommen im Auftrag der vhv für ein paar kurzzeitig kennzeichen ohne vorher auch nur eine Rechnung oder Mahnung bekommen zu zuhaben dieses ging damals soweit das aufrück fragen nicht reagiert wurde und irgendwann der titel kam und ich alles beim Gerichts vollzieher abgestottert habe. Gestern 3 jahre später kam schon wieder ein Brief vom inkasso es wäre noch eine weitere vorderung von 2013 sie wollen insgesamt 400 euro und ich kann es nicht nachvollziehen da ich damals ja alles bezahlt habe was kann ich tun ?

  148. Eva sagt:

    Ich habe bei einem Telefonanbieter Schulden gemacht, diese nach mehrfacher Mahnung bezahlt. 2 Tage nach meiner Zahlung erhielt ich Post von einem Inkassodienst, wo die Hauptforderung plus Inkassovergütung in Rechnung gestellt wurde. Ich habe schriftlich erklärt, dass die Hauptforderung bereits beglichen ist. das war alles im Juli 2015. Auf meinen Hinweis, dass alles schon bezhalt ist, wurde nicht reagiert, es kamen immer wieder Schreiben mit der Aufstellung der Kosten (Irgendwann erschien dann auch die Gutschrift). Nun habe ich im März Post von einem anderen Inkassodienst erhalten. Die Forderung, die in Rechnung gestellt werden, sind alles Inkassokosten. Sind die Inkassokosten vom ersten Inkassodienst berechtigt?

    • elixir sagt:

      Vielen Dank für Ihre Anfrage. Bei Fragen zur Inkassoabwehr stehen die Rechtsanwaltkosten oft in keinem Verhältnis zur Forderung. Wir bieten Ihnen daher in diesen Fällen schnelle Hilfe zu sehr geringen Kosten an.

      Bitte schauen Sie sich unsere Informationen hierzu unter http://www.recht-hilfreich.de/soforthilfe/inkasso an. Sie haben die Wahl zwischen Informationen zur Selbsthilfe oder einem individuellen Beratungsgespräch.

  149. Kathy sagt:

    Hallo,
    ich habe es gewagt 5minuten auf einem Contiparkplatz zu parken ohne ein Ticket zu ziehen. Die Rechnung kam bald… etwa 40€.
    Diese Rechnung habe ich bezahlt, jedoch leider ein paar Tage NACH der Zahlungsfrist.
    Danach kam ein Schreiben von Infoscore Forderungsmanagement mit nochmals 54,26€.
    Als das Schreiben bei mir eintrudelte hatte ich allerdings schon seit 4 Tagenbezahlt. Muss ich dennoch auch diese absolut unverschämte Höhe an Inkassokosten tragen??
    Über 100€ für 5 Minuten parken… das hat sich ja gelohnt für die Damen und Herren. 😀

    • elixir sagt:

      Hallo, für eine genaue Prüfung, müssten Sie uns die Unterlagen senden. Wahrscheinlich hätte es einer Mahnung bedurft, um Sie in Verzug zu setzen. Auch müssen Sie Inkassokosten nur dann bezahlen, wenn das Inkassobüro beauftragt wurde bevor Sie bezahlt hatten.

  150. Ronny sagt:

    Hallo Herr Martens Ich habe ein Brief vom Inkasso unternehmen bekommen und dort verlangen die 70€ Bearbeitungsgebühren und 3,10€ Mahnkosten Ist das nicht ein wenig hoch?

    Danke für Ihre Antwort!

  151. Sara sagt:

    Hallo,

    im Januar letzten Jahres wurde mein Konto aufgrund einer Vodafone Rechnung belastet. Diese Rechnung habe ich nie erhalten und habe den Betrag zurückgefordert. ich habe dann natürlich sofort Vodafone angerufen (20.01.) und die Dame wollte die Rechnung schicken. Ich habe nun erfahren, dass die Rechnung nicht wie gewohnt per Mail sondern ausnahmsweise postalisch verschickt wurde, nun läuft alles über eine Inkassofirma. Die Erklärung von Vodafone war, ich habe die Rechnung nicht beglichen und hätte die Änderung meiner Adresse angeben müssen. Jedoch hatte ich am 20.01. angerufen, wenn die Post zurückkam hätte man mich darauf hinweisen können. Oder gar, ob die ein Konto ohne Versendung einer Rechnung belasten dürfen! (Belastung erfolgte vor Anruf)
    Ist das alles rechtens?

  152. Lisa sagt:

    Hallo,
    Ich bin da gerade in eine Sache verwickelt, die mich schier in die Verzweiflung treibt. Es ging vor etwa einem Jahr los, als ich ein Buch bestellt habe. Das Buch kam, aber es lag keine Rechnung dabei, sodass ich keine Zahlungsinformationen hatte. Ich habe dort mehrfach angerufen, um die Rechnung zu bekommen, mit dem Ergebnis, dass ich Monate später sah, das es eine einzige Rechnungsmail gab, die zusätzlich auch noch im Spam Order gelandet war… In der Zwischenzeit waren laut Auskunft am Telefon erst ein Inkassounternehmen und dann von jenem eine Anwältin eingeschaltet worden, um die Schulden einzutreiben. Vier Briefe, auf die ich angeblich nicht reagiert habe, sind einfach nie bei mir angekommen. Jetzt kam aber ein Brief der Anwältin an. Sie droht mir darin mit einem Gerichtsverfahren wenn ich nicht an ihr Konto zahle. In der Zwischenzeit ist der zu zahlende Beitrag von 15€ auf 117,23€ gestiegen. Ich hab da mal angerufen und nachgefragt. Der Preis setzt sich so zusammen:
    -15€ für das Buch
    – ca. 10€ Mahngebühren
    – ca. 50€ für das Inkassounternehmen
    – ca. 40€ für die Anwältin

    Das heißt weil ich Inkassounternehmen und Anwältin bezahlen soll, soll ich jetzt den achtfachen Betrag zahlen. Ist das noch zulässig?

    • elixir sagt:

      Bei Fragen zur Inkassoabwehr stehen die Rechtsanwaltkosten oft in keinem Verhältnis zur Forderung. Wir bieten Ihnen daher in diesen Fällen schnelle Hilfe zu sehr geringen Kosten an.

      Bitte schauen Sie sich unsere Informationen hierzu unter http://www.recht-hilfreich.de/soforthilfe/inkasso an. Sie haben die Wahl zwischen Informationen zur Selbsthilfe oder einem individuellen Beratungsgespräch.

  153. max sagt:

    Hallo,
    ich habe einen Inkassobescheid bekommen über einen angeblich nicht erfolgreichen Lastschrifteinzug nach einer Kartenzahlung. Aus meinen Kontoauszügen geht hervor, dass der Betrag vom Konto gedeckt war. Der Vermerk, dass versucht wurde den Betrag einzuziehen fehlt hierbei auf dem Kontoauszug vollständig.
    Was kann ich tun?

  154. Manuela Freese sagt:

    Hallo Herr Martens,
    hoffe Sie können mir weiterhelfen, bevor ich von irgendeiner Inkasso hohe Gebühren zahlen muss.
    Habe mir im Internet eine Tagescreme für 29,90€( habe aber ein Set von 137,77€ erhalten) aus der Schweiz bestellt oder England,da auf dem Päckchen eine Adresse steht die es nicht gibt,weiss ich es nicht mal genau wo her es kommt,das ist das Problem. Seit einer Woche schreibe ich E-Mails das ich mein Widerspruchsrecht in Anspruch nehme dann das ich von mein Rückgaberecht, 14 Tage nach Erhalt der Ware, nutzen möchte Immer wieder kommen E-Mails die mir vorkommen als seien das Vordrucke,die sie einfachen abschicken. Jetzt nachdem ich gedroht habe es einen Anwalt abzugeben,wollen die es mir 50% günstiger lassen, ansonsten müsste ich die internationalen Versandkosten und 15% Lagerauffüllungsgebühren zahlen. Muss ich das tatsächlich? Wollte heute meine Bank beauftragen, das Geld zurück zu buchen.
    Angeblich hätte ich das Set so bestellt, aber in der Bestellung Bestätigung stand das nicht so drin, leider hab ich die auch nicht mehr. Auch der Betrag von 137,77€ war mir nirgends aufgefallen, denn dann hätte ich die Bestellung erst gar nicht rausgeschickt.
    Hoffe Sie können mir mit einer Antwort helfen.
    Vielen Dank im Voraus
    Manuela

  155. Denise H sagt:

    Guten Tag,

    ich habe bei Zalando mehrere Bestellungen laufen gehabt und Zahlungen getätigt, die aufgrund verkehrter Bestellnummer nicht gleich zuordbar waren. Das Kundenkonto wies in allen Positionen falsche Beträge auf. Mahnungen erfolgten. Ich wies mehrmals per E-Mail darauf hin, dass ich hier Zahlungen stattgefunden hatten (mit PDF Nachweis über den Zahlungsausgang) Dennoch passierte nichts. Bis mich ein Inkassounternehmen anschrieb mit Forderungen die von Anfang an der Höhe her nicht passten und Zahlungen wurden ebenfalls nicht berücksichtigt. Ich habe die Zahlung deshalb abgelehnt und Zalando wiederholt darauf hingewiesen mir den nun wirklich offenen Restbetrag zu nennen. Stattdessen bekam ich dann vom Anwalt Post, in der zwar nun die korrekten Beträge (von angeblich ursprünglich über 4000 EUR nun nur noch insgesamt 60 EUR) für die Haupftforderung angegeben worden sind, aber jetzt wurden 70,20 (140 EUR) Inkasso (2 x – jede Bestellung wurde einzeln über das Inkassounternehmen abgerechnet – obwohl nur 2 Tage Unterschied dazwischen lagen) und nochmals 2 x 70 EUR an Rechtsanwaltsgebühren. Ich habe jetzt die HF bezahlt und die Restgebühren des Rechtsanwalts bestritten. Wie kann ich weiter vorgehen?

    Vielen Dank für Ihre Mithilfe

  156. Christian sagt:

    Hallo –

    ich habe ein Problem mit Creditreform.

    Es liegt ein Vollstreckungsbescheid eines Krankenhauses vor. Die Forderungs-Summe hat sich von 100,50€ (ärztliche Leistung), Gerichtskosten (23€), Rechtsanwaltskosten (2,36€, wofür?), Mahnkosten (0,55€), Zinsen (13,42€), Auskunftskosten (7,50€, wofür) und Schreibkosten (2,00€) sowie 1,80 Ust auf 170,22€ aufgebläht.
    Auf dem Schreiben der Creditreform wurde angeboten (formularmäßig) den Betrag in Raten zu begleichen, und die Forderung anzuerkennen. Dies habe ich in meinem jugendlichen Leichtsinn getan, eine Anzahlung von 30 Euro geleistet, und 40 € Rate angeboten. Das ganze ist gefaxt worden, aber nicht im Original per Post versandt.

    Heute kommt der Hammer:

    Ein Schreiben der Creditreform, worin die Vereinbarung bestätgt wird. Gleichzeitig werden 80,32€ weitere Kosten gefordert. Wortlaut: Mit Abschluss einer Vergleichsvereinbarung sind weiter Kosten in Höhe von s.o. entstanden, die in der Gesamtaufstellung bereits enthalten sind.

    Was kann ich tun? Es wurde mit keiner Silbe darauf hingewiesen, dass eine Gebühr entsteht. Es hat sich durch die Ratenzahlung keine veränderung der Durchsetzbarkeit der Forderung ergeben (Lastschrift kann man zurück buchen lassen).

    Die erste Rate wird am 15.8. abgebucht. Ist es ratsam, der gesamten Vereinbarung zu widersprechen (überraschende Klauseln oder so), oder den gesamten Betrag an den Gläubiger zu zahlen, um die Ratenzahlung ad absurdum zu stellen?

    Ich finde es frech, großmütig Ratenzahlung anzubieten, ohne auf Kosten hinzuweisen. Und bei 170 € sind 80 € einfach verhältnismäßig zu viel. Ein GV bekommt m. K. n. 16 € bei Ratenvereinbarung. Der Gläubiger hätte ja auch die Möglichkeit gehabt, einen GV einzuschalten. Zieht hier evtl §254 BGB wegen Kostenminderungspflicht?

    Vielen Dank

    Christian

  157. Christian T. sagt:

    Hallo Herr Martens, ich zahle nun schon seit ewigkeiten eine Hauptforderung von 5334,50€ Es ging um einen Verkehrsunfall ca.1995 ….2010 ging die Forderung von Kravag auf UMB über …… leider konnte ich damals nur in kleinen Raten Zahlen und habe bei der Kravag Jahrelang nur Zinsen gezahlt. Seit 2010 habe ich an UMB 3325€ überwiesen und die haben sich davon 2317€ als Zinsen einbehalten und die Hauptforderung ist immer noch 4399€ …. habe heute einen Brief bekommen wo das drinsteht, da ich nach 6 Jahren mal vergessen habe zu überweisen. Ich bin geschockt über die Zinsen ;0(.
    Können sie mir irgend einen Tipp geben.
    MfG Herr Christian T.

  158. Repnik Rn. sagt:

    Sehr geehrter Hr. Martens,

    ich habe leider einen Zahlungsverzug bei Zooplus da ich Umgezogen bin und anscheinend die neue Adresse nicht bei Zooplus hinterlegt habe, haben mich die Briefe natürlich nicht erreicht.

    Nun ist ein schreiben von einem Inkassobüro (EOS) gekommen mit folgender Aufschlüsselung:

    Hauptforderung: 36,05€
    0% Zinsen pro Jahr vereinbart mit dem Auftraggeber: 3,23€
    einmalige Bearbeitungsgebühr: 63 €
    Kosten für Erstmahnung: 27€
    Evidenzhaltungsgebühren ab Beauftragung (3-monatlich im voraus): 6€

    Daraus ergibt sich eine Summe von 145,28€
    Also fast das 4-fache der eigentlichen Schuldsumme.

    Ist dies so rechtens und muss ich diese Summe bezahlen?
    Danke für Ihre Hilfe
    MfG

  159. Steffen sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren ,

    ich habe heut ein Schreiben der Firma Debcon bekommen , wo nicht ersichtlich ist um welche Forderung es sich handelt , es wird mir lediglich ein Vergleich angeboten wo auf den grösten Teil über 1000€ verzichtet wird.
    Ist so ein Schreiben rechtskräftig?

  160. Torsten Herber sagt:

    Hallo ich hätte auch mal eine Frage .
    Ich und meine Frau hatten uns bei einem Fitnessstudio angemeldet uns ist gesagt worden das es eine 14 tägige Kündigungsfrist gibt ( haben extra gefragt )
    Haben auch werend der 14 Tage gekündigt schriftlich.

    Jetzt bekommen wir vom Inkasso ein Brief
    Mit einer Vorderrund von 1027 Euro

    Was sollen wir tun .

    Das das Fitnessstudio vom Prinz von Anhalt .

    Hatte mich eh gewundert das das Anfang nicht im Vertrag gestanden hat mit denn 14 Tagen aber mündlich sagten die es das doch verarschung

    Lg

  161. Micha sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,

    ich habe einen Brief von der KRK Inkasso aus Mannheim bekommen, welche sich auf eine berechtige Forderung bezieht..

    folgende Kosten schlüsselt die Inkasso auf:

    Hauptforderung 19,90 Euro
    Gläubigerspesen 15,00 Euro
    Verzugszinsen (5,00 % über Basisz.) 2,40 Euro
    1,3 Geschäftsgebühr gem. §4 Abs. 5 RDGEG i.V.m. Nr.2300 VV RVG : 58,50 Euro
    Post- und Telekommunikationsentgeltpauschale gem Nr. 7002 VV RVG 11,70 Euro
    Fremdkosten 20,00 Euro

    Zusammen 127,50 Euro

    Ich bin seit 2013 einmal umgezogen.
    Was von dieser Forderung muss ich an wen zahlenund was muss ich mit wem kommunizieren, bitte?

    Danke im Voraus für Ihre Hilfe
    mfG
    Micha

  162. ingrid lü. sagt:

    für eine nähprobe der firma khasani sollte ich 15 euro bezahlen. ich hab jedoch wohl versehentlich die rechnung (aus august 2016) mit dem kuvert weggeschmissen und bat per mail darum, die bankdaten zu senden, damit ich überweisen kann. man schickte mir per mail rechnungskopien – aber ohne bankdaten. nun ging das eine ganze weile hin und her. weil man bei rücksendung der nähprobe mit einer zahlung von 20 euro der firma khasani rechnen konnte, dachte ich mir nix dabei, dass die sache sich nun hinzog, ohne dass ich bezahlen konnte. jetzt bekam ich eine rechnung einer inkasso-firma und soll den betrag von insgesamt 90,20 euro bezahlen. man hat eine geschäftsgebühr 23300 vv rvg von 58,50, eine auslagenpauschale von 11,70 berechnet. fa khasani, die ich anschrieb, meinte lapidar, dass ich „unbelehrbar“ sei und falsche behauptungen aufgestellt hätte und man deswegen den weg zum inkassobüro gesucht habe. ich soll bis 10.10. bezahlen, wenn ich nicht vor gericht zitiert werden möchte – was die kosten natürlich in unermessliche höhen treiben würde. für eine kurze info, ob man berechtigt ist, ein vielfaches der ursprünglichen forderung zu verlangen.
    danke und liebe grüße ingrid lü

  163. Carola sagt:

    Ein Unternehmen welches für Ärzte und standardmäßig Rechnungen für Privatpatienten erstellt, versendet und eintreibt, hat nun einen Rechtsanwalt beauftragt, weil ich knapp 4 Wochen nach Erhalt der 2. Mahnung noch nicht bezahlt habe.
    Im Standardschreiben vom Rechtsanwaltsschreiben wurden gleich 1,3facher Satz plus Auslagenpauschale berechnet.

    Da es doch die Aufgabe des Unternehmens ist, Forderungen (also die Arztrechnungen) einzutreiben, frage ich mich, ob es rechtens ist, dass diese einen Rechtsanwalt einschalten anstatt einfach selbst einen Mahnbescheid zu beantragen, welcher wesentlich weniger Kosten verursacht hätte.

    Trifft hier nicht dieser von Ihnen geschilderte Fall zu?

    „Lagert eine Firma bewußt die Einziehung von Forderungen, das Forderungsmanagement, an eine Tochtergesellschaft aus, können die Inkassokosten von Ihnen als Schuldner nicht verlangt werden, weil dadurch nur ein künstlicher Schaden erschaffen wird. Ursprünglich hätte das Forderungsmanagement ja auch im eigenen Hause belassen werden können.

    Derselbe Rechtsgedanke zählt, wenn mehr oder minder versteckt die Inkassokosten an einen vorgeblich externen Dienstleister vergeben werden, aber in Wirklichkeit eine enge Verflechtung, gar eine wirtschaftliche Beteiligung (auch solche über Strohmann- oder Treuhandverhältnisse) besteht. So manche Abzockfirma beauftragt Inkassobüros, bei denen sie selbst beteiligt sind oder waren. Naturgemäß fällt hier der Nachweis schwer.“

  164. sabine sagt:

    Ich habe den Kosten bei Creditreform widersprochen, dann kam eine Antwort. Aber eins nach dem anderen. Hauptforderung war 49,00€ Mahnkosten Gläuber wurde mit 10,00€, Geschäftsgebühr nach Nr. 2300VV RVG gemäß §§ 280, 268 BGB(genauso geschrieben wie auf dem Schreiben) 58,50€, Pauschale Post/Telekommunikationsdienstl. nach Nr. 7002VV RVG gemäß §§ 280,268 BGB 11,70€ sowie Auskunftskosten gemäß §§ 280,268 BGB 10,00€.
    Den 58,50€ widersprochen, 10,00€ Auskunftskosten gebeten zu belegen. Antwort: Gesetzgeber stuft Inkassob. als gewerbliche Unternehmen ein und sieht von verbindlicher Festlegung ab. Vergütung kann frei vereinbart werden. Die 58,50€ lehnen sich lediglich an die RVG an. Dies ist eine gestaffelte Vergütung in Anlehnung an Forderungshöhe. Die Auskunftshöhe von 10,00€ sind unserem Auftraggeber für das Einholen einer Wirtschaftsauskunft über ihre Person entstanden. Damit der Gläuber das wirtschaftliche Risiko der Ford.beitreibung abschätzen kann, holen wir eine Auskunft für ihn ein, um anschliessend den Fortgang der Beitreibung mit ihm abzustimmen. Die Auskunftskosten sind durch Ihre Willkür die Forderung nicht zu bezahlen entstanden und müssen, neben den anderen Kosten der Forderungsbeitreibung, gemäß §§280 ff. BGB durch den Verursacher ersetzt werden.

    Ich habe um Ratenzahlung gebeten, da wurden dann im Ratenplan Geasamtforderung 130,54 € ausgewiesen, monatl. Rate 25,00€, wäre dann incl. Kosten eine Restforderung von 173,06€ ( zum 1.12.2016, baut sich ja dann monatl. um 25,00€ ab)

    Und nu? Habe ich ohne Einschaltung eines Anwaltes überhaupt noch Chance mich zu wehren?

  165. Petra Wagner sagt:

    Guten Tag,

    ich habe eine allgemeine Frage: Darf eine Inkassounternehmen gegen seinem eigenen Kunden (Mitgliedbeitrag) mit Hilfe eines Anwaltes einen Mahnbescheid beantragen, obwohl es dazu doch selbst in der Lage sein sollte?
    Verstoßen solche zusätzlichen (Anwalts)Kosten nicht gegen eine verbindliche Vorschrift?

    • elixir sagt:

      Eine spezielle Vorschrift gibt es in diesem Sinne nicht. Allerdings urteilen einige Gerichte so und begründen dies mit der Schadensminderungspflicht.

  166. markus sagt:

    Hallo,

    Ich habe einen Handy Vertrag. Aufgrund fehlender Kontodeckung sind Zahlungen für die Monate NOV und Dez. via Lastschrift nicht rausgegangen. Aufgrund eines längeren Krankenhaus Aufenthaltes ist mir dies nicht aufgefallen. Vor 5 Monate habe ich meinen Handyvertrag via Fax gekündigt. Auf dem Fax ist erkenntlich meine neue Adresse zu lesen. Nun hat mein Bruder bei dem ich früher gewohnt habe, Post von einem Anwalt erhalten, das ich mit Rechtsanwaltsgebühren knapp 80 Euro plus Hauptforderung zu bezahlen habe. Da ich keinen guten Draht mehr zu meinem Bruder habe, hat er diesen Brief einfach entsorgt, jedoch soviel feingefühl gezeigt das er mich informiert hat. Ist die RA Gebühr von 80 Euro gerechtfertigt für ein Schreiben das ich nicht erhalten habe vorallem unterdem Aspekt, das die Hauptforderung vor erhalt des Schreiben zwischenzeitlich bezahlt worden ist?

    DAnke für die schnelle Rückinfo

    Viele Grüße
    Markus

  167. Volkmar sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,

    ich habe eine Frage zu einem Inkasso, beauftragt durch meinen Stromanbieter.
    Im Monat November wurde der Abschlag nicht zum Termin bezahlt. am 23.11.2016 hatte ich, nach Mahnung, bereits ein Schreiben von einem Inkassobüro. Darauf hin habe ich sofort beim Anbieter angerufen und mitgeteilt, dass ich den offenen Betrag mit dem Abschlag Dezember bezahle, was auch erfolgt ist. Mir wurde eine Summe genannt, welche zu diesem Tag offen ist und genau diesen Betrag habe ich überwiesen. Es war übrigens das erste Mal, dass wir in Verzug waren. Nun fordert das Inkassobüro von mit über 70€ Inkassogebühren, bei einer Hauptforderung von 69€. Ich meine schon, dass hier mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird. was würden Sie mir raten? Vielen herzlichen Dank

    Volkmar Bahr

  168. Schmitz sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe Online über ebay Ware bestellt, diese auch bezahlt, aber offenbar die Versandkosten nicht beglichen. Die Ware habe ich erhalten. Die Zahlung für die Ware ist am 04.11.15 eingegangen, laut dem nun vorliegenden Brief wurden die Versandkosten am 31.10.15, 05.11.15 und 15.11.15 via e-Mail angemahnt. (von meiner Seite ist kein Zahlendreher im ersten Datum)

    Diese Mahnungen werden wohl im Spam-Filter gelandet sein, im Ebay-Posteingang war nichts zu finden. Im Dezember 2016 erhalte ich nun einen Inkasso Brief. Die Hauptforderung beträgt 4,95 € die Nebenforderungen 7,90 €. Die Summe der Inkassoforderung beträgt 103 €.

    Das wirkt doch arg hoch und überhaupt alles sehr schräg.

  169. Bartsosz sagt:

    Hallo,

    gegen mich wurde ein Inkassoverfahren eingeschaltet. Ich habe von einer Telekomunikationsfirma eine Rechnung bekommen gegen die ich Schriftlich eingegangen bin, weil die nicht mit meinen Überweisungen stimmig war. Ich habe dann Kontoauszüge gefordert, die ich dann nach paar Tagen bekommen habe. Die haben wiederum was ganz anderes ergeben, dass aber auch nicht mit meinen Überweisungen überein gestimmt hat. Ich habe dann weitere Kontoauszüge die mehr übersichtlich sind aufgefordert, die haben wiederum ein ganz anderes Ergebniss ergeben. Weitere Kontoauszüge wurden mir leider nicht zugeschickt, obwohl ich welche die mehr überschaubar sind gefordert habe. Nach paar Tagen habe ich ein Mahnbescheid über einen ganz anderen Betrag von einer externen Forderungsmanagement Firma bekommen, mir der Drohung das man Gerichtlich gegen mich eingehen werde, wenn ich diesen Betrag nicht zahle. Darf so eine Firma von mir Geld fordern wenn ich keine Rechnung über den Betrag in dieser höhe bekommen habe? Und wenn ich gegen den vorherigen Betrag eingegangen bin?

    m.f.g Bartosz

  170. Christian sagt:

    Achtung vor der EOS einer Tochter des Otto Konzerns. Diese versenden Mahnungen mit einer Ratenzahlungsvereinbarung. Jedoch wären zusätzliche Kosten von circa 65EUR für eine Schadenseingeständis oder so ähnlich entstanden, wenn ich dies unterschrieben hätte. Das ganze natürlich zusätzlich zu den 120EUR Inkassokosten. Einfach eine Frechheit zumal die EOS sich auch an keine Fristen hält. Hier wurden schreiben vom Freitag erst am Mittwoch versendet laut Poststempel und natürlich mit Frist bis Freitag. Alles sehr unseriös. Den Schaden bei der Otto habe ich umgehend gezahlt die EOS hatte mit mir also keine Arbeit bzw. hat sich durch die falschen Fristen selbst Arbeit gemacht, da ich das nicht so hinnehm.

    Sollte die EOS trotzdem an den 1.3% und festhalten wollen, so werde ich mir einen Anwalt nehmen. Durch einen Umzug und Geburt unseres Kinden hab ichs komplett verschusselt. Da OTTO eben nur Vorkasse/Rechnung anbietet. Vielleicht gerade weil sich mit Mahnungen viel Geld verdienen lässt. Hier sollte einmal geklärt werden ob es überhaupt zulässig ist, was OTTO da macht. Denn ich hatte schon an Otto für die Mahnungen circa 100EUR mehr zahlen müssen jedesmal 10EUR + einmal Zinsen. Es sei auch gesagt, dass ich in den letzten Jahren bereits für über 2000EUR bei Otto gekauft und bezahlt hatte.

  171. Marcel sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,

    ich habe von der Depitor Inkasso für die Mitgliedschaft beim AVD folgendes 1. Schreiben erhalten (Kostenaufstellung)

    17.03.2017 Vorger. Kosten 6,00
    17.03.2017 Mitgliedsbeitrag 70,90 – gesamt 70,90
    17.03.2017 Inkassokosten 54,00 10,26 – gesamt 64,26
    17.03.2017 Schreibkosten/Ausl. 10,80 2,05 – gesamt 12,85
    28.03.2017 Ausgerechnete Zinsen 0,70 – gesamt 0,70

    Gesamt 142,40 12,31 154,71

    Die ursprüngliche Hauptforderung werde ich natürlich begleichen. Doch wie gehe ich vor? Hauptforderung an Gläubiger und Nebenforderung (Gebühren) an Debitor? Und sind die Inkassokosten in der Höhe gerechtfertigt?

    Vielen Dank im Voraus

  172. Gisela sagt:

    Hallo, ich war längere Zeit krank und habe meine Post in der Zeit nicht bearbeitet. Dabei waren auch einige Rechnungen.
    Eine über 80,39 Euro die von der Firma an ein Inkassounternehmen gegeben wurde. Als ich das 1. Schreiben der Inkassofirma bekam, hatte ich den Betrag am Vortag schon überwiesen.
    Nun soll ich an diese aber noch 80,04 €. (5 € offene Mahngebühren und 75,04 € Inkassogebühren).
    Kann das sein, dass die Gebühren so hoch sind wie die ursprüngliche Rechnung?
    Ich würde mich über einen Rat sehr freuen.

  173. Thomas sagt:

    Guten Tag Herr Martens,

    durch diverse Internetrecherchen bin ich auf Ihre Seite gelangt und habe die sehr interessanten Erläuterungen und Beiträge gelesen.
    Da ich zum ersten Mal „Opfer“ einer Inkassoforderung geworden bin, fühle ich mich zwar im Recht, bin aber sehr unsicher.

    Ich habe am 15.1.2017 bei der Firma Amapur online etwas bestellt (zum wiederholten male)
    Am 17.1.2017 bekam ich per Mail eine Rechnung über 159,- €, die ich gelesen und ausgedruckt, dann aber leider falsch abgelegt – und somit vergessen habe.

    Am 8.3.2017 bekam ich dann eine Zahlungsaufforderung der Ident Inkasso AB mit einer Forderung über insgesamt 208,86 €
    – Hauptforderung 159,00 €
    – Verzugskosten 2,43 €
    – Verzugskosten 2,43 €
    – Inkassogebühr 1,0 45,00 €

    Angeblich wurden zwei 2 Mahnungen von Klarna versendet, ich habe jedoch nicht eine Einzige erhalten.
    Ein telefonischer Kontakt mit der Inkasso AB verwies mich an Klarna, diese verwiesen mich dann wieder an die Inkasso AB.
    Am selben Tag habe ich den Betrag der Hauptforderung und freiwillig 10,00 € „Verwaltungsgebühr“ überwiesen. Einen Tag später habe ich ein Einschreiben mit dem Widerspruch der Inkassoforderung (wegen der nicht erhaltenen Mahnungen) sowie der Aufforderung den Inkassoauftrag zurückzuziehen an die Klarna GmbH geschickt.

    Auf mein Schreiben habe ich bis heute keine Antwort erhalten, stattdessen einen Brief (27.03) mit der „Drohung“ eines Schufa Eintrages, 2 Mails ( 27.3 und 20.4) und einer SMS (20.3) mit der Aufforderung den restlichen Betrag von 39,86 zu begleichen.

    Mir geht es hier gar nicht um die 39,86 € , sondern eher um mein angekratztes Rechtsgefühl.
    Ich kann die Rechtslage nicht einschätzen, und wäre gerne bereit ihnen 50 € zu überweisen, wenn Sie mir garantieren könnten, dass ich der Ident Inkasso nichts zahlen muss.

    Vielleicht haben Sie aber auch Interesse an folgender Idee:
    Ich überweise 200,- € an eine gemeinnützige Organisation Ihrer Wahl.
    Oder ich überweise Ihnen den Betrag, und Sie spenden diesen an das Kinderhospiz Löwenherz in Syke https://www.kinderhospiz-loewenherz.de/
    Natürlich nur, wenn ich keine weiteren Zahlungen an die Klarna oder Ident Inkasso tätigen muss.

    Über eine positive Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

    Mit besten Grüßen,
    Thomas L

  174. Mateus sagt:

    Hallo und vielen Dank für diese Info.

    Bei mir handelt sich um eine Rechnung, die der Internetanbieter immer zu schlechter Zeit abbuchen versuchte. Nun habe ich alle offene Beträge bereits bezahlt, und trotzdem bekomme ich eine Forderung vom Inkassobüro Infoscore, fast Dreifach so hoch wie die Rechnung. Wäre alles gut gewesen wenn die Frist nicht nur fünf Tage wäre, wenn ich den Brief nicht erst am Freitag nach der Spätschicht bekommen und der letzte Tag dieser Frist nicht am 05.06 (letzter Montag UND Feiertag) gewesen wäre. Das ist sehr ungerecht und fast ein ***, wenn nicht ganz!!

    Jetzt bekomme ich einen zweiten Brief – Überraschung – die Inkassogebühren haben sich um 32€ erhöht. Ich würde gerne zahlen, finde ich aber eine Frechheit allgemein. Was tun?

  175. Maria sagt:

    Guten Tag Herr Martens,
    ich hätte auch eine Frage zu meinem Fall.
    Die Firma Telefónica Germany (Fonic) konnte meinen monatlichen Beitrag i.H.v. 19,99€ aufgrund von malgelnder Kontodeckung nicht abbuchen.
    Daraufhin hat Fonic ein Inkassounternehmen (infoscore) beauftragt. Nach dem ersten Inkasso-Brief habe ich die Hauptforderung überwiesen.
    Die Inkassogebühren wurden von infoscore auf ganze 54,00€ beziffert.
    Diese setzen sich wie folgt zusammen: Inkassokosten aus Inkassoauftrag (Verzugsschaden §§280, 286 BGB) analog § 13 RVG i.V.m. VV: 1,0 Gebühr (Nr. 2300 VV) 45 € zzgl. Auslagen (Nr. 7002 VV) 9€.
    Als ich die 1,0 Gebühr (die Summe übersteigt die Hauptforderung um das Zweifache) beanstandet und eine Begründung gefordert habe, wurde mir mitgeteilt: „schon allein die Tatsache, dass Ihnen hier die rechtliche Grundlage der Forderung erläutert worden ist, ist ein Beleg für den Mehraufwand und würde dementsprechend einen höheren Gebührensatz als 1,3 rechtfertigen. Dies wird hier jedoch nicht so geltend gemacht“. Also bestehen die weiterhin auf der 1,0 Gebühr.
    Ich bin sehr überrascht über die Unverhältnismäßigkeit bezüglich der Höhe der Hauptforderung und der Inkassogebühr. Was würden Sie an meiner Stelle machen?
    Vielen lieben Dank im Voraus für Ihre Antwort!

    • elixir sagt:

      Guten Tag, Sie können das Inkasso bzw. Telefonica hier ggf. auf die Schadensminderungspflicht verweisen. Es wäre sicher zumutbar gewesen, den Betrag zunächst selbst anzumahnen und nicht gleich ein Inkassobüro zu beauftragen. Weitere Hilfe bieten wir hier an.

      • Maria sagt:

        Vielen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung!
        Ich habe nun die 0,5 Gebühr ohne eine entsprechende schriftliche Begründung überwiesen und bisher hat das niemand beanstandet…

  176. Franz sagt:

    Hallo zusammen,

    folgendes würde mich interessieren: Mein alter Mobilfunkanbieter hat den letzten offenen montl. Beitrag von meinem Konto abgebucht, jedoch kam es zu einer Rücklastschrift (die ich leider nicht bemerkt habe). Darauf hin hat der Anbieter versucht mich per Post darüber zu informieren und den offenen Betrag einzufordern. Leider habe ich zu dem Zeitpunkt bereits nicht mehr bei der hinterlegten Adresse gewohnt (eine Adressänderung habe ich allerdings versäumt, bisher liefen Rechnungen u.ä. über Emailverkehr) und die Post konnte wiederholt nicht zugestellt werden. Jetzt hat mich via Email ein Inkassobüro kontaktiert und statt der ehemals 13,40 Euro muss ich nun 70,53 Euro zahlen. Folgendes ist nun vielleicht aus dem Zusammenhang gerissen, aber könnte das hier auch greifen?
    „Bei Verzug müssen Sie die Kosten eines beauftragten Inkassounternehmens nur zahlen, wenn ein wirtschaftlich denkender Mensch die Beauftragung für zweckmäßig und notwendig erachtet hätte.“
    Offensichtlich konnte die Post ja nicht zugestellt werden, gleichzeitig war meine Mailadresse beim Provider hinterlegt (schließlich wurde sie ja auch an die Inkassofirma weitergegeben), ist also die Beauftragung eines Inkassounternehmens zweckmäßig und notwendig, wenn mein Mobilfunkanbieter auch einfach eine einzige Email hätte schreiben können, nachdem ersichtlich geworden ist, dass die Post an meine alte Adresse unzustellbar war?

    Vielen Dank im voraus und freundliche Grüße

    Franz Gillmeyer

  177. ramona.rieck@freenet.de sagt:

    Sehr geehrter Herr Martens,
    ich bin letztes Jahr umgezogen, konnte allerdings aufgrund eines Wasserschadens nicht einziehen. Vodafone hatte ich bereits umgemeldet, konnte es aber tatsächlich dort nicht nutzen, da ein Baubiologe uns den Zutritt verweigerte. Ich habe versucht den Vodafone Vertrag zu kündigen (August 2016), meine Situation geschildert. Dennoch hieß es, ich müsse bis Ende der Vertragszeit (Dez. 2016) zahlen (auch wenn ich weder Internet noch Telefon nutzen kann). Offensichtlich gab es Schwierigkeiten bei der Postzustellung, so dass mich keine Mahnung erreichte, sondern gleich eine Aufforderung zur Zahlung durch ein Inkassobüro (Königs Inkasso). Ich rief sofort bei Vodafone an und beglich die Rechnung. Nun erhielt ich ein erneutes Schreiben des Inkassobüros mit der Aufforderung zur Zahlung der Inkassokosten (natürlich mit einer 1,3 Geschäftsgebühr und Auslagenpauschale). Ich bin tatsächlich ratlos, sollte ich den Betrag (immerhin 70 Euro, eigentliche Vodafoneforderung belief sich auf 121,00 Euro) bezahlen? Ich habe soviel über die Inkassokosten und die rechtlichen Grundlagen gelesen, dass ich nun etwas verwirrt bin.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Ramona Rieck

  178. Markus sagt:

    Hallo Herr Martens /elexier,
    ich bin von UAI GmbH betroffen. Ein in Dtl. offenbar extra zugelassener Inkassodienst für die (Nach-)Erhebung ungarischer Autobahnmaut.
    Diese fordern, ohne dass es vorher eine Information oder ein Anschreiben gab, direkt neben der erhöhten nach-Maut (49,49 €) zugleich 58,50 € „Bearbeitungsgebühr (1,3 RVG) zzgl. halterermittlung 4,- € und Auslagen von 3,- € und MwSt hierzu. In Summe dann 127,43 €. Abgesehen davon, dass die Maut ordnungsgemäß entrichtet war und ich die ähnlich einem deutschen Bußgeldbescheid aufgemachte Zahlungsaufforderung nicht rechtmäßig nachvollziehen kann, verstehe ich nicht, dass die sofort Inkassokosten fordern können?
    Viele Grüße

Hinterlassen Sie einen Kommentar (wird hier mit dem von Ihnen angegebenen Namen ohne eMail-Adresse veröffentlicht)

Kommentar

ANTI-SPAM-FRAGE: