Erfahrungen & Bewertungen zu elixir rechtsanwälte So stellen Sie sich krisensicher auf und vermeiden drohende Zahlungsschwierigkeiten

So stellen Sie sich krisensicher auf und vermeiden drohende Zahlungsschwierigkeiten

NatĂŒrlich lassen sich Unternehmenskrisen vermeiden, selbst in wirtschaftlich harten Zeit und selbst dann, wenn ganze Staaten in eine handfeste Krise schlittern. GenĂŒgend Unternehmen haben gezeigt, daß sie die Krisenjahre unbeschadet ĂŒberstanden haben, ja sogar ihre UmsĂ€tze und Gewinne in der Krisenzeit steigern konnten.

Was haben diese Firmen im Gegensatz zu schwĂ€chelnden Unternehmen anders gemacht? Die Antwort hört sich wie eine Binsenweisheit an: Die erfolgreichen Firmen haben frĂŒhzeitig ihre eigene LiquiditĂ€t gekonnt im Griff gehabt. Denn hinter jedem LiquiditĂ€tsproblemen steckt meist eine langjĂ€hrige Organisations- und Strategiekrise. Kennzeichen solcher langjĂ€hrigen Defizite sind z. B. ein schwĂ€chelndes Mahnwesen, höhere ZahlungsausfĂ€lle, abwandernde Kunden, RĂŒckgang von Umsatz und / oder Gewinn. Das Schrumpfen von Umsatz / Gewinn ist hĂ€ufig auf zu hohe Kosten oder Entnahmen zurĂŒckzufĂŒhren. Der Firma fehlt schlichtweg Geld in der Kasse; der Kontokorrent ist bis an die Grenze belastet.

Wer regelmĂ€ĂŸig seine betriebswirtschaftliche Auswertung im Blick hat, erkennt frĂŒhzeitig diese Anzeichen. SchĂ€tzungen zu Folge gehen ĂŒber ein Viertel sĂ€mtlicher Insolvenzen auf diese LiquiditĂ€tsschwĂ€chen zurĂŒck. Den LiquiditĂ€tsengpĂ€ssen gehen immer Strategie- und Erfolgskrisen voraus.

Woran erkennen Sie nun eine Strategie- und Erfolgskrise? Die Kreditanstalt fĂŒr Wiederaufbau (KfW) hat hier folgende Kriterien zusammengetragen (S. 9):

Die 10 wichtigsten Signale fĂŒr eine Strategiekrise

1. Sie gewinnen keine neuen Kunden dazu.
2. Neue Angebote werden von den Kunden nicht angenommen.
3. Sie verlieren Kunden an neue Konkurrenten.
4. Zunehmende Konkurrenz drĂŒckt das Preisniveau
5. Es gibt ĂŒber unternehmerische Entscheidungen persönliche Differenzen unter den Verantwortlichen.
6. Sie verschieben aus Zeitmangel immer wieder strategische Planungssitzungen.
7. Sie haben keine Planung fĂŒr die nĂ€chsten Jahre.
8. Ihre Produktionsverfahren sind nicht mehr auf dem neuesten Stand.
9. Der Service lÀsst nach.
10. Reklamationen werden nicht systematisch ausgewertet.

Die 10 wichtigsten Signale fĂŒr eine Ertragskrise

1. Der Umsatz geht erkennbar zurĂŒck.
2. Der Gewinn geht erkennbar zurĂŒck.
3. Sie verlieren einige Stammkunden.
4. Sie haben deutliche AußenstĂ€nde.
5. Kundenbeschwerden hÀufen sich.
6. Die KapazitÀten Ihrer Produktion sind nicht immer ausgelastet.
7. Die Ausgaben Ihres Unternehmens ĂŒbersteigen die Einnahmen.
8. Sie ĂŒberziehen immer wieder Ihre Kontokorrent-Kreditlinie.
9. Die Bank fragt nach erwarteten ZahlungseingĂ€ngen (RĂŒckfĂŒhrung der Überziehung).
10. Qualifizierte Mitarbeiter kĂŒndigen.

Die 10 wichtigsten Signale fĂŒr eine LiquiditĂ€tskrise

1. Der Umsatz geht stark zurĂŒck (25 % und mehr).
2. Der Gewinn geht stark zurĂŒck (25 % und mehr).
3. Sie verlieren viele Stammkunden (25 % und mehr).
4. Sie haben hohe AußenstĂ€nde (mehr als 10 % des Umsatzes)
5. Lieferanten liefern nur noch gegen schlechtere Lieferkonditionen.
6. Die Bank erhöht die Zinsen fĂŒr Kredite.
7. Die Bank verlangt mehr Sicherheiten fĂŒr (laufende) Kredite.
8. Die Produktionsanlagen des Unternehmens sind kaum noch ausgelastet.
9. Sie mĂŒssen Kurzarbeit einfĂŒhren.
10. Sie können Löhne und GehÀlter nicht mehr zahlen.

Oft verlĂ€uft der Weg von der Strategiekrise ĂŒber die Ertragskrise hin zu der LiquiditĂ€tskrise zunĂ€chst schleichend und dann mit einem Mal rasant schnell. Daher muß man hellwach die BWAs studieren und ruckzuck auf Krisenanzeichen reagieren. Jedes Verzögern fĂŒhrt unweigerlich weiter in die LiquiditĂ€tskrise hinein.

Wie verhindern Sie nun eine LiquiditĂ€tskrise? Packen Sie gleich das Übel an der Wurzel – am besten bevor es ĂŒberhaupt entsteht. Wie? Nun: Achten Sie insbesondere darauf, daß Sie nicht in eine AbhĂ€ngigkeit von Großkunden geraten. Wackelt der Großkunde, wackeln auch Sie. Das muß nicht sein. Nach dem Pareto-Prinzip sollen zwanzig Prozent der Kunden achtzig Prozent des Umsatzes ausmachen. Mit diesem Wissen lehnen sich zuviele Unternehmer zurĂŒck. Ignorieren Sie diesen Pareto-Grundsatz. Er ist kein Naturgesetz. Stellen Sie sich breit auf.

Genauso wie bei der Geldanlage sollten Sie auch Ihr Kundenportfolio breit streuen! Ganz, ganz viele kleine Kunden sind deutlich besser als wenige Großkunden.

Sortieren Sie nicht zahlende oder knausernde Kunden bedenkenlos aus. VerschĂ€rfen Sie Ihr Forderungsmanagement. Trennen Sie sich von dem Gedanken, daß drei Mahnungen wegen der guten Kundenbeziehung (CRMs) nötig seien. Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube, aus Kundenfreundlichkeit x Mahnungen zu versenden. Lassen Sie Ihr Geld gleich nach der ersten Erinnerung professionell (und doch freundlich) eintreiben. Lagern Sie das Inkasso an einen Profi aus. Wir helfen Ihnen gerne dabei und zeigen Ihnen, wie Sie die LiquiditĂ€tskrise vermeiden können. Rufen Sie uns einfach an und vereinbaren Sie einen Termin (0 69) 95 92 91 91-0 oder nutzen Sie unser Kontaktformular!

Ihr

Uwe Martens
Rechtsanwalt

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Rechtsanwalt Uwe Martens

Uwe Martens ist Rechtsanwalt bei elixir rechtsanwÀlte | martens & partner, Frankfurt am Main. Er ist besonders in den Bereichen Wirtschafts- / Unternehmensrecht, Inkasso / Inkasso-Abwehr und Recht der freien Berufe (insb. Arztrecht) tÀtig.

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