Unternehmerfamilie: auf Haftungsabschottung und Vermögensabsicherung achten

Der deutsche Mittelstand, die vielen Selbständigen, Freiberufler und Kleinunternehmer vernachlässigen allesamt viel zu oft die persönliche wie die familiäre Absicherung. Haftungsabschottung beschränkt sich eben nicht nur auf die Wahl der richtigen Rechtsform, oft der Gründung einer GmbH. Jede bankenfinanzierte Unternehmung weiß, daß persönliche Sicherheiten verlangt werden. Spätestens hier scheitert die Haftungsbeschränkung qua Rechtsformwahl. Keine Bank wird sich auf die GmbH als Haftenden beschränken, sondern regelmäßig persönliche Bürgschaften, manchmal sogar vom nicht beteiligten Ehegatten, einfordern.

WICHTIG:
Wer selbständig ist, wer als Freiberufler seinen Lebensunterhalt verdient, wer als Klein- oder Mittelständler unternehmerische Risiken trägt, kurzum: Inhalber einer Firma ist oder als Geschäftsführer Verantwortung trägt, MUSS sich um seine persönliche wie um seine familiäre Absicherung kümmern. Rufen Sie uns an: Wir nenen Ihnen, wie Sie sich und Ihre Familie für den Notfall und die Zukunft absichern!

Wer in der Selbständigkeit oder in verantwortlicher Geschäftsführerposition als Unternehmer im Geschäftsverkehr auftritt und eine eigene Familie hat, kommt nicht umhin, Kinder und Ehegatte / Lebenpartner sowohl für Notfälle als auch für die Zukunft abzusichern. Streng genommen besteht hier keine Wahlmöglichkeit, sondern schlichtweg zwingend notwendige Pflicht und Schuldigkeit. Ansonsten ist die Altersarmut vorprogrammiert.

Im Gegensatz zu Angestellten, die in der Regel nur einem geringen Haftungsrisiko ausgesetzt sind (ACHTUNG Ausnahme für Geschäftsführer, Vorstände, Aufsichträte!), haften Unternehmer, Firmeninhaber und Selbständige oft mit ihrem gesamten Privatvermögen. Privatvermögen und Bankenkredite für die Firma sind zu stark verflochten.

PRAXISFEHLER:
Fälschlicherweise wird eine private und familiäre Absicherung oft nicht für möglich gehalten („ich hafte doch eh persönlich wegen der Bürgschaft“) oder leichtsinnig übersehen. Dabei bestehen gute Chancen, sich langfristig abzusichern, gleichgültig ob wirtschaftliche Krisen (Umsatzeinbruch, Bankengespräche, Insolvenz etc.), persönliche Schicksalsschläge (Krankheit, Unfall, Tod, Scheidung etc.) kommen. Fälschlicherweise wird das regelmäßig von Unternehmer vernachlässigt. Das Unternehmen steht zu einseitig im Vordergrund.

Leichtsinnig und falsch ist es, sich nur auf die Unternehmensbelange zu konzentieren. Für Sie als Unternehmer gilt unbedingt: Sichern Sie sich frühzeitig privat und familiär ab! Denn häufig stellen Unternehmer ihr gesamtes Vermögen der Firma zur Verfügung. Wozu? Nur der Banken wegen? Wie soll denn Ihre persönliche Zukunft aussehen, wenn was schiefgeht? Eine wirtschaftliche Absicherung des Unternehmers und der Familie kann so nicht gelingen.

GEFAHR:
Überlegen Sie einmal: Was passiert bei wirtschaftlicher Schräglage? Bei einer Kreditkündigung durch die Bank(en)? Bei Insolvenz? Bei Krankheit? Bei Scheidung? Bei einem familiären Todesfall? Bei einem Haftungsdurchgriff? Viele Unternehmer stehen dann völlig blank da. Vom Chefposten zum Restposten. Wollen Sie das wirklich?

Wir geben Ihnen gerne ein paar Denkanstöße:

  • Geschäftsführer, Vorstände, Aufsichtsräte unterliegen vielfach einem unmittelbaren Haftungsdurchgriff: Hier hilft der Schutz der Rechtsform (AG, GmbH …) nicht weiter! Die persönliche Absicherung muß anders erfolgen. Wissen Sie wie?
  • Banken verlangen für Finanzierungen regelmäßig persönliche Sicherheiten. Trotzdem können Sie einen privat bankensicheres Vermögen aufbauen. Wissen Sie wie?
  • Scheidungen vernichten Vermögen. Sie können das verhindern. Wissen Sie wie?
  • Der im Betrieb mitarbeitende Ehegatte stellt rechtlich ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar. Sie können sich absichern. Wissen Sie wie?
  • Haben Sie ein Unternehmertestament? Grundlegend ist die Absicherung der erarbeiteten Vermögenswert, so daß es nicht zu einer mehrfachen Steuerbelastung oder etwa Zersplitterung kommt. Jetzt bietet das Gesetz noch die Privilegierung von Betriebsvermögen für Übertragungen. Nutzen Sie diese Vorteile jetzt aus. Wissen Sie wie?
  • Steuern sparen diejenigen, die Steuergestaltung statt nur Steuererklärungen machen. Sie können Vermögenswerte übertragen, ohne Steuerlast. Wissen Sie wie?
  • Immobilien, besonders das Familien-Wohnhaus, sind oft der wichtigste persönliche Sachwert. Sie können schon zu Lebzeiten die Immobilien übertragen, ohne die Bestimmung darüber zu verlieren. Wissen Sie wie?
  • Patientenverfügung und Vorsorgevollmachten sind sorgfältig auszuarbeiten. Wissen Sie wie?
  • Kindererziehende Ehegatten haben oft eine geringe Rentenerwartung. Diese kann aufgebessert werden. Wissen Sie wie?
  • Jedes Unternehmen, jede Familie sollte eine Notfallakte haben und dort alles aufbewahren, was für bestimmte Notfälle zu beachten ist. Denken Sie jeden einzelnen Notfall durch und geben Sie dort die richtigen Lösungswege vor. Wissen Sie wie?

Wir wissen, wie es geht!
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Von

Uwe Martens ist Rechtsanwalt bei elixir rechtsanwälte | martens & partner, Frankfurt am Main. Er ist besonders in den Bereichen Wirtschafts- / Unternehmensrecht, Inkasso / Inkasso-Abwehr und Recht der freien Berufe (insb. Arztrecht) tätig. Weitere Infos auch bei google+

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