Brustimplantate der vormaligen GfE Medizintechnik GmbH (jetzt: pfm medical titanium GmbH)

Auch die Firma GfE Medizintechnik GmbH hatte Silikon-Implantate der Firma PIP bezogen. PIP war in den letzten Wochen aufgrund häufig auftretender Undichtigkeiten und der Verwendung von nicht geeigneten Silikonen bekannt geworden. Der französische Hersteller ist infolge des Skandals insolvent gegangen. Es wurden jedoch auch Materialen an andere Hersteller geliefert.

Nach eigenen Angaben der Firma pfm medical titanium GmbH, welche der Rechtsnachfolger der Firma GfE Medizintechnik GmbH ist, habe diese Implantate der Firma PIP bezogen. Es bestehe jedoch derzeit keine sichere Erkenntnis darüber, ob die bezogenen Produkte ebenfalls mit dem nicht zugelassenen Silikon befüllt waren.

Die Pressemitteilung der Firma pfm medical titanium finden sie hier.

Gleiches gilt auch für Brustimplantate M-Implants des Herstellers Rofil Medical Nederland. Auch der Niederländische Hersteller hatte Material der Firma PIP bezogen.

Betroffene sollten in jedem Fall ärztlichen Rat einholen und sich auf möglicherweise undichte Implantate untersuchen lassen. Auch sollte unbedingt daran gedacht werden, die Implantate vorsorglich tauschen zu lassen.

Wenn Sie Fragen – insbesondere zur Kostentragung und zum Schadenersatz – haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Gerne helfen wir Ihnen weiter.

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Florian Schuh ist Rechtsanwalt bei den elixir rechtsanwälten | martens & partner, Frankfurt am Main, mit den Tätigkeitsschwerpunkten Medizinrecht und Wettbewerbsrecht. Weitere Infos auch bei google+

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