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Unternehmensrisiko: Freie Mitarbeiter und Deutsche Rentenversicherung

Vermehrt erreichen uns Anfragen und FÀlle rund um die Frage der freien Mitarbeit und dem Problem der ScheinselbstÀndigkeit. Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) schaut wohl vertieft in die Unterlagen.

ACHTUNG:
Alle vier Jahre fĂŒhrt die Deutsche Rentenversicherung PrĂŒfungen zu den Angestellten in den Unternehmen routinemĂ€ĂŸig durch.  HĂ€ufig werden die PrĂŒfungen ausgelagert, z. B. zum Steuerberater. GrundsĂ€tzlich werden eigentlich nur die Lohnkonten geprĂŒft. VerstĂ€rkt geraten jetzt aber auch die Konten zu Fremdleistungen in den Fokus der PrĂŒfung, da sich dort die Zahlungen an freie Mitarbeiter buchhalterisch „verstecken“. Manchmal wird auch nur wegen der KĂŒnstlersozialabgabe das Konto Fremdleistungen erbeten. Mit Einsicht in die Fremdleistungen können schnell die hohen Zahlungen an bestimmte „freie“ Mitarbeiter auffallen. Dann steigt die DRV in die vertiefte PrĂŒfung ein.

Fallen regelmĂ€ĂŸige Zahlungen an freie Mitarbeiter auf, drohen immense Nachzahlungen, insbesondere der Sozialabgaben, sowohl der Arbeitgeber- als auch der ArbeitnehmerbeitrĂ€ge. Das kann schnell zu einem finanziellen Fiasko fĂŒhren, unabhĂ€ngig davon, ob sich die Frage des strafbaren Hinterziehens von Lohnsteuer und Sozialabgaben stellt!

RISIKO:
Gleich, in welcher rechtlichen Konstellation Sie Leute beschĂ€ftigen, achten Sie immer darauf, daß die BeschĂ€ftigung von

  • Subunternehmern (auch und insbesondere im Handwerk z. B. Ausbeiner, Schreiner)
  • freien Mitarbeitern,
  • Fremdfirmen,
  • Zuarbeitern,
  • HilfskrĂ€ften und
  • sonstigen Mitarbeitern

rechtlich durch einen versierten Anwalt fĂŒr Unternehmer abgesichert ist. Das spart Geld und schont die Nerven.

ACHTUNG: Die Sozialversicherungspflicht kann nicht nur „freie Mitarbeiter“ resp. ScheinselbstĂ€ndige treffen, sondern folgende Berufsgruppen:

  • Coach,
  • Trainer,
  • Ausbilder,
  • Dozent,
  • KĂŒnstler,
  • Landwirt,
  • Forstwirt,
  • Erzieher,
  • Hebammen oder etwa
  • Handwerker.

Rufen Sie uns an, wir klÀren nicht nur Ihre jeweils individuellen Situation, bevor die DRV es macht. Wir helfen auch, die richtige Rechtsgestaltung zu finden, um Sozialabgaben einzusparen. Vermeiden Sie horrende Kosten und Nachzahlungen drohen!

Viele, viel zu viele Unternehmer, SelbstĂ€ndige und Freiberufler unterschĂ€tzen die erheblichen Risiken und damit verbundenen Kostengefahren der Sozialversicherung, obwohl hier frĂŒhzeitig erfolgreich Gestaltungen vorgenommen werden können, durch die KEINE SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHT entsteht.

TIPP:
Gehen Sie das Thema „Vermeidung von Sozialversicherungspflichten“ proaktiv und frĂŒhzeitig an. Schalten Sie hierzu einen erfahrenen Anwalt fĂŒr Unternehmer ein. Wir können Ihnen Modelle aufzeigen, wie Sie risikofrei, d. h. ohne Straf- und Haftungsrisiko, SozialversicherungsbeitrĂ€ge einsparen können!

Haben die AußenprĂŒfer der DRV erst einmal einen Einsatzpunkt zur vertieften PrĂŒfung gefunden, entstehen schnell unnötige und vermeidbare Belastungen: Steuerberater, Rechtsanwalt, RĂŒcklagen fĂŒr Forderungen der DRV usw.

ACHTUNG:
Die DRV kann fĂŒr die zurĂŒckliegenden vier (4) Jahre die SozialversicherungsbeitrĂ€ge einfordern, in gravierenden FĂ€llen sogar zehn (10) Jahre rĂŒckwirkend!

Die sicherste Strategie in Fragen der Unternehmensabsicherung in Bezug auf die regelmĂ€ĂŸigen SozialversicherungsprĂŒfungen ist es, im Vorfeld, d. h. bei Beginn der BeschĂ€ftigung, der Kooperation oder der Auftragsvergabe oder bei Aufnahme der selbstĂ€ndigen TĂ€tigkeit, fachlichen Rat einzuholen. Das kommt allemal billiger als nach der DRV-PrĂŒfung.

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Von

Rechtsanwalt Uwe Martens

Uwe Martens ist Rechtsanwalt bei elixir rechtsanwÀlte | martens & partner, Frankfurt am Main. Er ist besonders in den Bereichen Wirtschafts- / Unternehmensrecht, Inkasso / Inkasso-Abwehr und Recht der freien Berufe tÀtig.

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