Debitor-Inkasso versendet Mahnschreiben im Auftrag der VHV wegen Kfz-Haftpflichtversicherungsbeiträgen

DIG Debitor-Inkasso betreibt das Inkasso für verschiedene Versicherungsgesellschaften, darunter auch für die VHV. Die VHV wirbt durchaus aggressiv um neue Kunden, indem sie verschiedene Werbeversprechen gibt:

Nur gültig zum 1.1.2015: Das vielleicht beste Kfz-Angebot aller Zeiten“ (Stand: 01.12.2014)

Starke Leistungen und viele Extras zu günstigen Preisen“ (Stand: 01.12.2014)

Vollmundig wird auf günstige Preise abgestellt. Anders berichtete uns allerdings Mandantschaft von der VHV:

(…) auch ich hatte ein knappes Jahr Ärger mit diesem Unternehmen.

Die Vorgeschichte: Bei Ummeldung meines KFZ auf der Städtischen Zulassungsbehörde wurde seitens der VHV ein Fehler begangen. Sie haben die Ummeldung nur als Abmeldung registriert, was mir aber aufgrund der Informationsflut von obiger Versicherung in den Vorjahren nicht aufgefallen ist.
Die Versicherungsmaklerin passte alle Details immer an und somit kamen jedes Jahr eine Flut von Abmeldungs-oder Änderungsmitteilungen seitens der Versicherung.Aufmerksam auf die mögliche Nichtversicherung meines PKW bin ich erst nach ca. 1 Jahr geworden, da mir trotz vorliegend gültiger Einzugsermächtigung und vorhandener Liquidität keine Prämie abgezogen wurde.

Kennen Sie so eine Situation oder ist Ihnen ähnliches passiert? Das Erschreckende folgt dann: Es kommt Post vom Inkassobüro DIG Debitor Inkasso. In Mahnschreiben werden die Versicherungsprämie zusammen mit beachtlichen Inkassokosten verlangt. Gleich wie unsere Mandanten darauf reagierten, die Post von DIG Debitor Inkasso änderte sich nicht maßgeblich. Es wurde stur auf dem Einzug der Forderung beharrt. Das geht in der Regel sogar so weit, dass DIG Debitor Inkasso Mahnbescheide versendet und dadurch den Druck auf die Versicherungskunden erhöht.

ACHTUNG:
Debitor-Inkasso – so berichten Mandanten – prüft wohl nicht im Detail, ob die geltend gemachte Forderung überhaupt berechtigt ist, sondern verschickt allem Anschein nach überwiegend Standard-Mahnschreiben. Ein Grund könnte in der Vielzahl der Mahnschreiben liegen, die täglich durch Debitor Inkasso versandt werden. Auf Einwände oder Klarstellungen, die von Mandanten vorgebracht wurden, reagiert DIG Debitor-Inkasso nicht immer, sondern schicken immer weiter Forderungen bis hin zum Mahnbescheid, Nachzahlungen z. B. von über 900 € zzgl. Gebühr von über ca.140 €.

>>> VORSICHT: FRIST! <<< Erhalten Sie einen Mahnbescheid, müssen Sie sofort reagieren! Hier laufen gesetzliche Fristen, die nicht verlängert werden können. Am besten schicken Sie uns den Mahnbescheid und die vorangegangenen Schreiben. Wir legen für Sie Widerspruch ein und verhandeln mit dem Inkassobüro. Das machen wir bundesweit. Bitte senden Sie die Unterlagen an inkasso@recht-hilfreich.de oder an die Angaben im Impressum. Natürlich helfen wir auch schon im außergerichtlichen Bereich, so dass es erst gar nicht zu einen Mahnbescheid kommen muss.

Gegenüber DIG Debitor-Inkasso waren wir sogar schon so erfolgreich, dass unsere Mandantschaft weder die behaupteten Versicherungsbeiträge noch die Inkassokosten noch andere Verzugskosten bezahlen musste. Falls eine Forderungsabwehr insgesamt nicht erfolgsversprechend erscheint, handeln wir für Sie gerne Ratenzahlungen oder Nachlässe aus. Wir helfen Ihnen! Nehmen Sie noch heute mit uns Kontakt auf!

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Uwe Martens ist Rechtsanwalt bei elixir rechtsanwälte | martens & partner, Frankfurt am Main. Er ist besonders in den Bereichen Wirtschafts- / Unternehmensrecht, Inkasso / Inkasso-Abwehr und Recht der freien Berufe (insb. Arztrecht) tätig.
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